laut.de-Kritik

Viel Sopran auf unsicherer Bass-Verteilung.

Review von

Immer noch einer der größten Pop-Stars, kommt Ariana Grande auf "Petal" ohne ausgemachte Mitsing-Hooklines aus. Ihre neuen Nummern zeichnen sich durch Understatement aus. Manchmal zu wässrig-verwaschen, plätschern unauffällige Downbeat-Downtempo-Stücke vorbei. Im Hochsommer landen sie besonders punktgenau, denn die Produktion hat etwas Herunterkühlendes, Unaufgeregtes, Luftiges. In dieser geballten Nonchalance setzten sich auch gesanglich misslungene Aufnahmen durch. So klingt Ariana in "Stay" wie auch in "Kiss Me" angestrengt, als habe sie große Schwierigkeiten so hoch zu trällern, wie die Songs transponiert sind.

Sowieso sind beide in Arrangements eingetunkt, die rein gar nichts für die Amerikanerin tun. "Kiss Me" hört sich an wie einer Callcenter-Warteschleife entnommen, konturlos und langweilig. Im ebenso verschmusten "Stay" hat zwar eine Drum-Machine mehr Präsenz, der Stop-and-go-Rhythmus wirkt jedoch bremsend, untanzbar und schon nach der Hälfte der 148 Sekunden ermüdend; praktisch, dass die "Warning Signs - Interlude" tatsächlich nach halb so viel Zeit zu einem Ende kommt.

Demgegenüber machen die schiebenden R'n'B-Tunes "Freak" und "Big Feelings" weitaus mehr Laune. Grande kann hier stimmlich mit ihrem präzisen Säuseln, fiepsigen Maunzen und butterweich zarten Antupfen sehnsuchtsvoller Höhentöne sogar die Schlafzimmer-Atmosphäre und das flächige Synth-Gewaber von "Freak" relativieren. Sanfte Unterleger für sanfte Vocals erscheinen dagegen in etlichen Beiträgen hier zu arg Ton in Ton. Je mehr es brummt und auch mal satte Bässe vorkommen wie im Titeltrack, desto reizvoller wird es. Dieser sticht durch den Charme verschobener Beats heraus, mutet dadurch frecher und nicht völlig vorhersehbar harmonisch an. Arianas Ultra-Sopran klappt hier im titelgebenden "Petal" perfekt. Der Vibe des Liedes ist eine sympathisch leichtfüßige Niedlichkeit, deren Rhythmik dieses Mal ansteckt.

Schnucklig, teils reichlich beiläufig tröpfelt so manches der kurzen Lounge-Pop-Liedchen dahin, die den Großteil der LP prägen. Komplexität, Instrumental-Soli oder Bridges braucht hier niemand erwarten, so knapp als möglich lautet die Devise im Zeitalter des grasgrünen Streaming-Dienstes, auf dem Frau Grande als eine der wenigen Artists mit nennenswerten Erlösen abschneidet. Auf textlicher Ebene verblüfft sie dagegen mit manch originellen, sogar verwirrenden Formulierungen im pulsierenden "Hate That I Made You Love Me", bei dessen Video-Clip der (Ex-?)Liebespartner nahezu unversehrt, aber hinkend einem brennenden Auto entsteigt. "You studied my crown and borrowed my body", zirpt sie voller betonter Unschuld, "sorry if I made me your type" fasst sie die ambivalente Beziehung zusammen. Der Song scheint sich als Steilvorlage für Essays in Marie Claire, Missy, Vogue, Cosmopolitan positionieren zu wollen.

Vergleichsweise lyrisch konventionell traktiert "Never Get Over Me" das selbe Thema: Er hat sich auf sie fixiert, sie weiß dagegen keine Therapieansätze, kommt aber bestens ohne ihn klar. Dieser transparenteste und geradlinigste Song ist der Hit des Albums, wenn wir Groove und Eingängigkeit als Gradmesser anlegen. Hier sind auch die Bässe adäquat beigemischt, die in den meisten Stücken gefühlt zu gehaucht oder zu holzhammermäßig einfließen. Dass man das ganze Werk gleich der Shoegaze-Strömung zuordnen sollte, wie manche Kritiker im anglophonen Raum es tun, wirkt nicht so gut untermauert. Allenfalls das Intro von "Bad Thing (Bunny Hop)" spricht dafür, oder auch für eine ansatzweise Verortung von New Wave-Einflüssen.

An "Stay", "Petal" und "Hate That I Made You Love Me" hat Max Martin als Multiinstrumentalist, Arrangeur, Abmischer und Co-Produzent mitgewirkt. Auf ihn gehen Banger wie Katy Perrys "I Kissed A Girl" (2008), Britney Spears "Hit Me Baby One More Time" (1998) und auch schon zwei Songs vom Ariana-Vorgänger "Eternal Sunshine" mit zurück. Die Tatsache, dass er generell für plakative Mainstream-Ohrwürmer steht, unterstreicht Ariana Grandes These, sie habe auf dem neuen Album "ungefiltertem Zorn" seinen Raum gelassen, wie sie dem Billboard-Magazin sagte. Auch wenn sich ihre Aussage auf die Texte bezog, kann man auch der Musik attestieren, nicht auf dem ersten direkten kürzesten Weg ins Ohr drängen zu wollen, sondern sich ein wenig zu sperren und mit einer gedämpften Gesamtstimmung eher zum aufmerksamen Hinhören zu zwingen.

Da bahnt sich der Widerspruch an, dass sich mit einigermaßen nebenher 'floatenden', beinahe trivialen Sounds vielleicht nicht ganz das Konzeptalbum für die Ewigkeit ergibt. Immerhin ist es eins: Über die verschiedenen Gesichtspunkte von Trennung oder illoyalem Flirt- und Partnerschaftsverhalten. Ghosting, Manipulation, übertriebene Romantik, das Vermischen von Nur-F***-Friendship und tieferer Abhängigkeit spielt sie hier durch. Sie beschreibt teils eine Wir-, meist aber eine Cis-Frau-Verführungsperspektive. Manches Kokettieren mag die Ich-Erzählerin schon als kleines Kind oder in der frühen Pubertät erlernt haben und nun vollendet routiniert durchspielen. Das zu thematisieren ist sicher legit. Aber eine selbstreflektierte Frage, wie sich Männer denn am besten verhalten sollten, damit die Romantik so schön wird wie beispielsweise bei Benny Blanco und Selena Gomez, beantwortet die Künstlerin nicht und stellt sie auch gar nicht.

Trackliste

  1. 1. Kiss Me
  2. 2. Hate That I Made You Love Me
  3. 3. Petal
  4. 4. Stay
  5. 5. Oh Well
  6. 6. Big Feelings
  7. 7. Freak
  8. 8. Warning Signs - Interlude
  9. 9. Like I Do
  10. 10. Never Get Over Me
  11. 11. Bad Thing (Bunny Hop)
  12. 12. Nowhere, Nobody

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LAUT.DE-PORTRÄT Ariana Grande

Ariana Grandes Werdegang liest sich ein wenig wie die Mischung aus Justin Bieber und Miley Cyrus. Mit ihrer Musik verbindet sie den Stil der beiden genannten …

6 Kommentare mit 119 Antworten

  • Vor 8 Tagen

    Mit „Petal“ präsentiert Ariana Grande ein zurückhaltenderes und emotionaleres Album, das stärker auf Stimmung als auf große Pop-Momente setzt. Die Produktion überzeugt mit einer eleganten Klangwelt, doch trotz einiger gelungener Passagen fehlt vielen Songs die nachhaltige Wirkung früherer Veröffentlichungen. Grande zeigt zwar musikalische Reife, bleibt aber insgesamt hinter meinen Erwartungen zurück.

    Ein solides Album mit starken Ansätzen, das jedoch mich nicht durchgehend überzeugen kann. 3/5

  • Vor 7 Tagen

    Finde ich immer wieder interessant, wenn wandelnde Kosmetikmonster, die sich wahrschienlich jeden Abend eine Stunde lang abspachteln müssen, sich plötzlich hautnah und supernatürlich auf dem Cover ablichten lassen, um ihre natürliche Schönheit zu betonen, die sich dann selbstverständlich auch in der Musik manifestiert. Fehlt nur noch ein Arial-Font Logo

    • Vor 7 Tagen

      Ist das auch bei Männern wie z.B. Gaahl unverzeihlich, wenn das Corpsepaint abgelegt wird, oder ist das nur wieder so eine Incel-Macht-über-Frauen-Geschichte?

    • Vor 7 Tagen

      Corpse Paint ist erster Linie Kunst, die mittlerweile aber häufig (nachvollziebarer Weise) eher als peinlich angesehen wird. Kosmetik bei Miss Grade ist vor allem Alltag. Sie zeigt sich hier auf dem Cover, wie sie eigentlich nicht ist. Also ansich eine Mogelpackung!

    • Vor 7 Tagen

      Ich habe noch nie verstanden, warum das Aussehen von Musiker:innen überhaupt von Bedeutung ist. Ich kaufe doch keine Platte, weil ich jemanden heiß finde oder gehe auf ein Konzert um Sämger:in X anzuschmachten. Selbst als Teenie war mir das völlig fremd. Vielleicht ist das bei vielen anders.

    • Vor 7 Tagen

      Corpsepaint, buchstäblich Theaterschminke zu Theaterzwecken mit Make-Up zu vergleichen, ist wild.

      Warum das bei Frauen immer kommentiert werden muss, verstehe ich auch nicht. Ihr Gesicht, ihre Entscheidung. Performer performen und stellen oftmals etwas dar, das sie nicht zu 100% sind. Authentizität suche ich bei Popstars weniger.

    • Vor 7 Tagen

      "Corpsepaint, buchstäblich Theaterschminke zu Theaterzwecken mit Make-Up zu vergleichen, ist wild."

      Der Vergleich kam nicht von mir. Nur mal angemerkt.
      Gerade auf diesen Unterschied habe ja hingewiesen.

      Generell ist doch klar, dass sich gerade im Mainstream nicht nur die Musik selbst verkauft, sondern das Drumherum mindestens genau so wichtig ist, und dazu gehört auch das Optische. Will mir doch keiner sagen, dass gerade diese Boygroup/Girlygroup Bands, sich nicht auch, tlws. sogar vor allem, über ihr Aussehen verkaufen.

    • Vor 7 Tagen

      Also tatsächlich mal wieder so eine typische Incel Geschichte. Der Mann darf sich anmalen, die Frau nicht bzw. nur so wie man es als Mann von ihr erwartet um die eigenen (sexuellen) Vorlieben bedient zu bekommen.

      Die 50er wollen ihr Welt-/Frauen-/Menschenbild bitte wiederhaben.

    • Vor 7 Tagen

      Den Unterschied zwischen Kunst und Make-Up, kriegst du da oben bei dir nicht rein, in deine "Knowledge"-Datenbank?

    • Vor 7 Tagen

      Nö Theory, die forcierst diesen völlig aus der Luft gegriffenen Bezug zum Gorgogaahl schon auch etwas. Corpsepaint hat so viel mit Geschlechterrollen zu tun, wie Clowns-Make-up :D

    • Vor 7 Tagen

      Absoluter Blödsinn mal wieder, Frauenhass oder incel culture in die hiesigem Kommentare hinein interpretieren zu wollen. Wo bitte wird hier so etwas angedeutet? Es nervt nur noch.

    • Vor 7 Tagen

      Weil der Diskurs einfach überover ist. Jo die Frau nimmt Make Up, oder auch nicht. Jo die Frau wohl hat ne Essstörung. Der einzige Grund da anno '26 noch mit Häme zu kommen, ist offenbar Incelhaftigkeit. User Puschel hat auch über die blauen Haare anderer Frauen schon abfällige Worte verloren, also liegt der Verdacht durchaus nahe.

    • Vor 7 Tagen

      Ich hätte genauso Klaus Nomi oder David Bowie als männliche Beispiele nennen können.

      Warum ist es denn bei männlichen Künstlern Kunst, aber vor allem bei der Betrachtung ihrer Musik völlig unerheblich, wenn sie sich schminken, wohingegen es bei Frauen angeblich keine Kunst, aber viel wichtiger als die Musik auf dem Album ist, wenn sie sich auffällig schminken, oder eben nicht?
      Hier wird das Speil zwischen geschminkt und ungeschminkt ja sogar zur Beurteilung und qualitativen Abwertung der Musik, ohne auf diese konkret einzugehen, herangezogen.

      Da braucht doch hier keiner ankommen und behaupten das hätte keine sexistische Komponente.

    • Vor 7 Tagen

      Ich machs mir mal wieder in der Mitte kuschelig: Bei Bowie oder Nomi gabs sowas von viel Geschimpfe über die Schminke.

      Wer sich auf irgendeine Art und Weise schminkt, macht das zum unleugbaren Teil mit Teilbezug zur eigenen öffentlichen Wahrnehmung. Wer sich als kunstschaffender Mensch schminkt, wird erst mal unabhängig von allen anderen Kriterien dafür betrachtet, und in der Folge dann gejudgt.

      Finds also wenig zielführend, Schminke komplett ignorieren zu wollen. Und gleichzeitig dumm, die Einzelperson oder den Künstler ohne die Rahmen zu verurteilen, in denen sie leben oder künstlern. In erster Linie das Game haten ist ne sinnvolle Sache, und dafür darf man mMn. auch ein wenig die Player haten, die zumindest teilweise freiwillig beim kaputten Game mitspielen :)

    • Vor 7 Tagen

      Theory9: "Warum ist es denn bei männlichen Künstlern Kunst"

      Wer hat gesagt, dass das bei männlichen Künstlern Kunst ist und bei weiblichen Künstlern nicht? DU hast das gesagt!
      Nimm die Frontfrau von HULDER, bei der ist das Corpse Painting auch Kunst! Das hat nichts mit Mann oder Frau zu tun. Was für ein blödsinniger Vorwurf!
      Oder machen wir es noch klarer: Auch bei Björk ist es Kunst, weil sie Kosmetik und generell ihre grafische Darstellung, für einen künsterlischen Ausdruck gebraucht und ihren musikalischen Vibe damit unterstützt. Bei Miss Grande aber ist es schlicht Make-Up - oder eben nicht.

      Aber darum ging es mir ja gar nicht. Ich verstehe nicht, wie jemand der sich privat UND musikalisch gesehen, mit ihrem Make-Up ausdrückt, sich in dieser Art auf einem Cover ablichten lässt. Bzw. ich verstehe es schon, aber es fühlt sich eben wie eine Mogelpackung an. Zumal sich musikalisch garnichts wesentlich geändert hat. Wenn es z.B. ein reines Akustikalbum gewesen wäre, da hätte das Sinn gemacht. Da hätte es einen Zusammenhang gegeben. So aber ist es nichts, als eine Mogelpackung.

      Und ist ja auch nichts tragisches. Ich weiss nicht, wieso man hier nicht einfach mal so einen Gedanken reinsetzen kann. Dahinter steckt Kalkül, und eigentlich wäre es interessant, sich darüber mal auszutauschen.

    • Vor 7 Tagen

      "Wer hat gesagt, dass das bei männlichen Künstlern Kunst ist und bei weiblichen Künstlern nicht?"

      Du in Deinem ursprünglichen Beitrag hast es impliziert und in Deiner Antwort auf meinen Vergleich mit Corpsepaint mit Deinem Eingangssatz "Corpse Paint ist erster Linie Kunst" konkret ausgedrückt.

      Du kritisierst also an der Frau genau das, was Du bei Männern als Kunst feierst und wertest die Musik der Frau über genau das, was für Dich bei Männern offensichtlich sogar dazugehört, ab, ohne die Musik selbst zu betrachten.

      @Ragi
      Bowie, Nomi und andere wurden zwar von manchen, nicht von der Masse, für die Schminke und die Kostüme kritisiert, ihre Musik wurde aber nie durch Bezugnahme auf ihr Erscheinungsbild abgewertet, wie es Puschel hier eingangs macht.

    • Vor 7 Tagen

      "Du in Deinem ursprünglichen Beitrag hast es impliziert und in Deiner Antwort auf meinen Vergleich mit Corpsepaint mit Deinem Eingangssatz "Corpse Paint ist erster Linie Kunst" konkret ausgedrückt."

      Nochmal, es gibt einen Unterschied zwischen z.B. Corpse Paint und Make-Up.
      Ist dir das bewusst?? Wenn ja, dann erläutere mir diesen bitte einmal. Weil sonst weiss ich auch nicht mehr, wie man es dir erklären soll. Wenn du den Unterschied nicht verstehst (wobei ich mich frage, wie das gehen soll), dann macht es keinen Sinn mit dir hier zu diskutieren.

      "Du kritisierst also an der Frau genau das, was Du bei Männern als Kunst"

      Du willst mir jetzt wirklich sagen, dass Corpse Paint bei Männern, das Gleiche ist, wie Make-Up bei Frauen???

    • Vor 7 Tagen

      Theo, da ist vermutlich die Brille der Musikgeschichte im Weg. In Bowies Glam-Phase hatte er zwar glühende Anhänger, und war auch kommerziell schon ganz gut unterwegs. Für die "große Masse" war seine Aufmachung aber skandalös. Vor allem die Herren der Schöpfung, auch die jüngeren, sahen in ihm damals als Zeichen des Sitzenverfalls. Er war da noch laaaaange nicht so universell verehrt wie heute. Der Umgang mit ihm war nicht so unähnlich zu dem, wie "die große Masse" heute auch mit bekannten Kunstfiguren ungeht :)

    • Vor 7 Tagen

      Ich verstehe nicht, warum das Cover der hier besprochenen Platte überhaupt Interesse weckt. Was spielt es für eine Rolle, ob die Künstlerin geschminkt ist oder nicht und ob sie vorher mehr geschminkt war oder nicht? Das hat auch mMn nichts mit Mogelpackung zu tun. Es ist einfach eine Entscheidung der Sängerin, das Bild als Cover zu nehmen. Ob sie eine Tonne Schminke verwendet oder ab jetzt gar keine mehr, her body her decision. Ob irgend ein Metaltyp sich den ganzen Körper schwarz und weiß anmalt, his body his decision. Bescheuert!

    • Vor 7 Tagen

      Es ist nocht so deep Mabusi, aber es ist mir aufgefallen. Andere hier machen daraus ein Drama, nicht ich!

      Aber wenn wir mal beim Thema bleiben wollen. Warum genau Mabusi lässt sich eine Dame, die sich privat und eigentlich auch im musikalischen Kontext, maximal durch ihr Make-up ausdrückt, so "hautnahn" und natürlich auf dem Cover abbilden?
      Das geschieht ja nicht, weil das Foto zufällig dort gelandet ist. Da ist ein riesiger, kommerzieller Apparat im Hintergrund, der viele Strippen zieht und gestaltet.

      Und das ist auch kein Einzelfall, deshalb finde ich es interessant.

    • Vor 7 Tagen

      Du findest das "interessant", weil du einen Vorwand brauchst um ein bisschen abzulästern. Und ich vermute du hättest gerne, dass hier mehr Menschen auf den Lästerzug aufspringen...

      "eine Dame, die sich privat und eigentlich auch im musikalischen Kontext, maximal durch ihr Make-up ausdrückt"

      Oy vey, was laberscht du. :rolleyes:

    • Vor 7 Tagen

      "Du findest das "interessant", weil du einen Vorwand brauchst um ein bisschen abzulästern."

      Und was genau habe ich zu lästern? Also worauf will ich genau hinaus? Du scheinst das besser zu wissen, als ich. Also schlau mich auf

    • Vor 7 Tagen

      Theo mal wieder mit eigentlich guter Intention aber dann kommt er mit unhaltbarer Argumentation und bleibt sturr dabei.

      Aber darum soll es nicht gehen. Puschel: Sexismus abstellen oder selbstlöschung einleiten.

    • Vor 7 Tagen

      "Sexismus abstellen oder selbstlöschung einleiten."

      Was genau war an meinen Aussagen sexistisch? Ihr müsst mich schon aufschlauen, ich bin nicht so allwissend, wie ihr

    • Vor 7 Tagen

      Der ganze OP bis auf den letzten Satz.

    • Vor 7 Tagen

      Und falls du fragen solltest „Warum?“: Weil sich deine verächtlichen und herabwürdigenden Äußerungen ausdrücklich gegen etwas weibliches (Make Up) gerichtet sind.

    • Vor 7 Tagen

      "Weil sich deine verächtlichen und herabwürdigenden Äußerungen ausdrücklich gegen etwas weibliches (Make Up) gerichtet sind."

      Es richtet sich gegen eine einzige Person, nämlich Miss Grande. Wer sagt, dass sich das generell gegen Make-Up richtet? Wo habe ich das geschrieben?

      Und es richtet sich nichtmal gegen das Make-Up als solches, sondern dagegen, sich dann auf dem eigenen Cover komplett anders darszustellen, wie man sich sonst darstellt.

      Wo ist der Sexismus?

    • Vor 7 Tagen

      @Puschel. Ich denke auch, du bist ein sexistischef, frauenhassender Incel aus der manosphere. Deine Vorbilder sind die Tate Brüder, deren Konterfei du dir auf die Eier hast tätowieren lassen und du sehnst dich nach einer dickbusigen trad wife, die dir jeden Morgen den Kaffee ans Bett bringt. Du bist AfD Wähler, pro Israel und rechts.

    • Vor 7 Tagen

      @Puschel: Ariana Grande hat momentan offenbar eine Essstörung, die Reaktionen auf ihr aktuelles Musikvideo gehen größtenteils in Richtung: "Bitte such dir Hilfe". Es war im Hinblick darauf schon eine richtige Entscheidung, sie mit dem simplen Portrait auf dem Cover zu zeigen und sie an der Stelle nicht noch irgendwie "schöner" zu machen und das zu glorifizieren.

      Ich gehe nicht mit CAPS mit, dass deine Kommentare sexistisch sind, aber ich finde sie verdammt oberflächlich. Zur Musik hast du in deinen ganzen Kommentaren irgendwie kaum was zu sagen, aber irgendeine innere Stimme oder so zwingt dich dazu, dass du hier trotzdem unbedingt kommentieren musst und dass du mit deinem komischen Take, dass sie zu viel oder zu wenig Makeup trägt, unbedingt Recht bekommen musst.

      Ich finde übrigens, dass Ariana Grande schon einige Schicksalsschläge im Leben erlebt und auch teils musikalisch verarbeitet hat - einen Terroranschlag auf dem eigenen Konzert, einen tragisch verstorbenen Exfreund und die angesprochenen gesundheitlichen Probleme. Ich find's reichlich oberflächlich, sie da auf ihr Make-up zu reduzieren. Im Gegensatz zu den generischen Schrammelkapellen, die sich aus kommerziellen Gründen als Pandabären schminken und von dir als "Kunst" hochstilisiert werden. Vielleicht solltest du manchmal einfach nichts kommentieren, wenn du nicht wirklich was beitragen kannst.

    • Vor 7 Tagen

      @Puschel: du sagst, "es bezieht sich auf eine einzige Person" - Auch Ariana Grande als Einzelperson hat es nicht verdient, dass du sie auf ihr -wie auch immer stilisiertes- Äußeres reduzierst. Niemand hat das Äußere von Ariana Grande in irgendeiner Weise zu bewerten, als Ariana Grande selbst. Nur weil du nicht verallgemeinerst, ist es nicht weniger sexistisch.

    • Vor 7 Tagen

      Kurzdefinition: Was ist Sexismus?
      Sexismus ist jede Form der Abwertung, Benachteiligung oder Stereotypisierung von Personen aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Geschlechtszuschreibung. Dazu gehören:

      Zuschreibungen fixer Rollenbilder und „natürlicher“ Eigenschaften an Frauen, Männer oder nichtbinäre Menschen
      Doppelstandards in der Bewertung von Verhalten/Äußerem je nach Geschlecht
      Entmenschlichende, herabwürdigende oder sexualisierte Sprache über ein Geschlecht
      Strukturelle Benachteiligung sowie alltägliche Mikroaggressionen
      Maßstab ist nicht nur die Absicht, sondern vor allem die Wirkung: Reproduziert eine Äußerung geschlechtsbezogene Stereotype oder Hierarchien? Werden Menschen auf ihr Geschlecht oder Aussehen reduziert?

      Einordnung der geposteten Aussagen im Hinblick auf Sexismus
      Zur Orientierung nutze ich drei Leitfragen:

      Wird eine Person wegen ihres (vermeintlichen) Geschlechts anders bewertet als vergleichbare Personen?
      Wird sie auf Äußeres/Körper reduziert oder entmenschlicht?
      Werden geschlechtsbezogene Stereotype oder Abwertungen reproduziert?
      Ausgangs-OP: „wandelnde Kosmetikmonster… abspachteln… hautnah und supernatürlich… Mogelpackung“
      Einschätzung: sexistisch.
      Begründung:
      Entmenschlichende, abwertende Sprache („Kosmetikmonster“, „abspachteln“) über eine Frau bzw. weiblich gelesene Person → Reduktion auf Aussehen statt auf Werk/Leistung (Frage 2).
      Impliziter Doppelstandard: Schminke bei Frauen als Täuschung/„Mogelpackung“, „Natürlichkeit“ als moralischer Maßstab → stereotype Norm über „richtiges“ weibliches Auftreten (Frage 1 und 3).
      Musikwertung wird an Make-up/„Natürlichkeit“ geknüpft, nicht an Inhalte.
      Vergleich mit Corpsepaint bei Männern (Theory9, Promortal, weitere)
      Theory9 weist auf möglichen Doppelstandard hin („Mann darf sich anmalen… Frau nicht“) → berechtigte Sexismus-Kritik, sofern beim Mann ästhetische Inszenierung als Kunst, bei der Frau als Täuschung gewertet wird.
      Promortal: „Ihr Gesicht, ihre Entscheidung“ betont körperliche Autonomie → antisexistische Perspektive.
      „Kosmetik bei Miss Grande ist vor allem Alltag… Sie zeigt sich hier… wie sie eigentlich nicht ist… Mogelpackung!“
      Einschätzung: sexistisch bzw. sexismusnahe.
      Begründung:
      Unterstellt Frauen, Make-up diene primär Täuschung; „eigentlich nicht ist“ essentialisiert eine „wahre“ weibliche Erscheinung → stereotype Norm (Frage 3).
      Bewertet Authentizität bei einer Frau strenger als bei männlicher Bühnenmaske (möglicher Doppelstandard, Frage 1).
      „Warum muss das bei Frauen immer kommentiert werden? Ihr Gesicht, ihre Entscheidung.“
      Einschätzung: nicht sexistisch; weist auf sexistische Praxis hin, weibliches Aussehen überzubewerten.
      „Frauenhass oder incel culture…“
      Einschätzung: ad hominem; kann Debatte verhärten. Die Diagnose „sexistisch“ kann sachlich begründet sein (s.o.), die Zuschreibung „Frauenhasser/Incel“ ist jedoch pauschalisierend und verfehlt die Sachebene.
      „Sexismus abstellen oder Selbstlöschung…“
      Einschätzung: polemisch; thematisiert Sexismus, aber mit persönlicher Herabsetzung. Der Kernvorwurf (Abwertung richtet sich gegen „etwas Weibliches“) trifft teils zu, wenn Make-up als „weiblich“ stigmatisiert und abgewertet wird. Besser wäre eine sachliche Benennung des Doppelstandards.
      „Es richtet sich gegen eine einzige Person… Wo ist der Sexismus?“
      Hinweis: Sexismus kann auch in Einzelfallabwertung liegen, wenn sie geschlechtsbezogene Stereotype reproduziert (Reduktion der Künstlerin auf „Make-up/Mogelpackung“; andere Maßstäbe als bei Männern).
      Beiträge, die Ästhetik vom Werk trennen („her body her decision“, „Aussehen egal für Musik“)
      Einschätzung: antisexistisch; sie problematisieren die Fixierung auf weibliches Äußeres.
      Hinweise auf gesundheitlichen Kontext/Empathie
      Einschätzung: nicht sexistisch; verschieben Fokus weg vom Aussehen, mahnen Sensibilität an.
      Fazit in einem Satz
      In der Diskussion treten mehrfach sexistische Elemente auf, vor allem dort, wo eine weibliche Künstlerin mit entmenschlichender, abwertender Sprache auf ihr Äußeres reduziert, „Natürlichkeit“ als moralischer Maßstab gesetzt und ein Doppelstandard gegenüber männlicher Inszenierung (z.B. Corpsepaint) angewandt wird; Beiträge, die Autonomie („ihr Gesicht, ihre Entscheidung“) betonen oder die Fixierung aufs Aussehen kritisieren, wirken dem entgegen.

    • Vor 6 Tagen

      Also erstmal, was ihr hier wieder macht, ist Cancel culture per excellence!!
      Das ist als hätte ich gesagt, dass irgendeine Person mit islamischen Glauben sich nicht benehmen kann, und ihr unterstellt mir, dass ich generell etwas gegen Muslime habe. Das was ich hier immer wieder mit euch erlebe, bringt mich den Politikern dieses Landes immer näher. Denn die müssen sich tagtäglich gegen solchen Anfeindungen zur Wehr setzen. Echt schlimm, was ihr hier mit einem macht! Von den ganzen Mobbing Attacken will ich gar nicht reden. Und jetzt könnt ihr wieder jammern, wie falsch ich damit liege. Schaut lieber mal in den Spiegel!!!

      Und um mal was zu meiner Person klarzustellen: Für mich sind Frauen das wunderbarste auf dieser Welt. Jch bin nicht nur für die absolute Gleichberechtigung, ich finde das weibliche Geschlecht sogar dem Männlichen in vielerlei Hinsicht überlegen. Gerade auch in Hinsicht der Vernunft! Sie können wesentlich mehr einstecken, sind nachweislich schlauer in der Schule, empathischer und ja, sie sehen auch besser aus!
      Ich hasse die AfD und alles was braun ist! Ich bin absoluter EU Verfechter und sehe mich nicht mal als Deutscher, sondern als EU Bürger. Die EU ist das Beste, was Deutschland passieren konnte und allen Ländern in der EU. Was nicht bedeutet, dass ich die EU nicht auch in vielen Punkten kritisiere. Ich bin mittlerweile vier Mal geimpft und stehe von Anfang an dahinter! Zudem umarme ich jede Regenbogenfahne, obwohl ich damit eigentlich nichts zu tun habe. Aber jeder Mensch soll leben wie er will, so lange er damit glücklich ist und niemandem damit schadet. Niemand kann sich nicht aussuchen, wie er zur Welt kommen.

      Wer mich also in irgendeine Ecke stecken möchte, sollte das Berücksichtigen.

      cuveee3: "Ich find's reichlich oberflächlich, sie da auf ihr Make-up zu reduzieren."
      "Auch Ariana Grande als Einzelperson hat es nicht verdient, dass du sie auf ihr -wie auch immer stilisiertes- Äußeres reduzierst."

      Ich reduziere Sie darauf, weil mich ihre Musik selbst nicht interessiert. Und wenn mich etwas nicht interessiert, kann und will ich es auch nicht beurteilen. Über die Musik können sich dann die Leute unterhalten, die sich hier auskennen. Dafür kann man sich gerne auch das Review zur Brust nehmen.

      "Im Gegensatz zu den generischen Schrammelkapellen, die sich aus kommerziellen Gründen als Pandabären schminken und von dir als "Kunst" hochstilisiert werden."

      Glaube mir, ich sehe das und ich weiss diese Pandabären durchaus zu unterscheiden. Ich habe ja auch oben geschrieben, dass es mittlerweile häufig eher als peinlich wahrgenommen wird. Nur wenige können mit Corpse Paint wirklich so umgehen, das es würdevoll rüberkommt.

      "Niemand hat das Äußere von Ariana Grande in irgendeiner Weise zu bewerten, als Ariana Grande selbst."

      Nun, das sehe ich anders. Sie ist eine öffentliche Person die sich und ihre "Kunst" verkauft und dafür gut Kohle bekommt. Das Cover ist Bestandteil ihre Kunst, also kann und darf ich das auch bewerten.

      "Nur weil du nicht verallgemeinerst, ist es nicht weniger sexistisch."

      Nichts daran ist sexistisch. Sie verkauft auf dem Cover eine Miss Grande, die sie eigentlich nicht ist. Auch nicht musikalisch. Darauf hinzuweisen, ist absolut NULL sexistisch!

      Und King Theory hat mittlerweile das Feld verlassen, weil er sich mal wieder ins Nichts manövriert hat. Klasse Leistung

    • Vor 6 Tagen

      "Also erstmal, was ihr hier wieder macht, ist Cancel culture per excellence!!"

      Oh yeah, du solltest dringend im Kampf gegen die Cancel-Culture hier mal wieder ein paar Kommentare löschen. ;)

      Im Ernst, die Intention meines Kommentar war es, dir aufzuzeigen, wo du mit deiner Ansicht falsch liegst - nicht, dich zu canceln. Ich bin mir recht sicher, dass ich nicht der Einzige hier bin, der das versucht hat.

      "Ich reduziere Sie darauf, weil mich ihre Musik selbst nicht interessiert. Und wenn mich etwas nicht interessiert, kann und will ich es auch nicht beurteilen. Über die Musik können sich dann die Leute unterhalten, die sich hier auskennen."

      Du hast den Fehler gefunden. Du hast einen menschlich ziemlich groben und fehlerhaften Kommentar zu einem Thema geschrieben, von dem du keine Ahnung hast und das dich eigentlich auch nicht interessiert (was bis hierhin auch absolut in Ordnung ist). Und du weichst auch keinen Millimeter von deinen Ansichten ab oder nimmst Lehren an, sondern möchtest ganz offensichtlich krampfhaft, dass dir jemand Recht gibt. So funktioniert aber keine Diskussion.

      Aber Chapeau für den zweiten Absatz aus dem vorherigen Kommentar.

    • Vor 6 Tagen

      Puschel, du machst es nicht besser. Im Gegenteil: "Ich reduziere Sie darauf, weil mich ihre Musik selbst nicht interessiert. Und wenn mich etwas nicht interessiert, kann und will ich es auch nicht beurteilen."

      Wenn du zu Ariana Grande nichts anderes zu sagen hast, dann verkneif dir doch deine Kommentare und konzentrier dich auf Musik, zu der du etwas beitragen kannst. Aber dein Hobby besteht darin, Foren-Shitstorms auszulösen und sich dann in Opferrollen zu suhlen.

    • Vor 6 Tagen

      @Puschel. Wenn man es sehr genau nimmt, kann man deinen ersten Aussagen zu Ariane Grande als sexistisch einordnen. Das gibt zumindest die KI Prüfung her (mein letzter Beitrag). Ich persönlich finde es aber vollkommen albern, dich hier zu brandmarken, weil ich nicht davon ausgehe, dass du irgendwelche bösen Absichten hast. Dein letzter Beitrag bestätigt das auch. Ich denke, einige der Kommentare zum Thema (Essstörung der Künstlerin) sind als nett gemeinter Denkanstoß aufzufassen und regen dich im besten Fall zum Nachdenken an. Natürlich gibt es auch die ewigen Loser hier, die bei jeder "Debatte" sofort mit der Etikettierung um die Ecke kommen, im Endeffekt aber kaum sauber argumentieten können. Denen geht es um Selbstdarstellung. Alles gut.

    • Vor 6 Tagen

      „ Das ist als hätte ich gesagt, dass irgendeine Person mit islamischen Glauben sich nicht benehmen kann, und ihr unterstellt mir, dass ich generell etwas gegen Muslime habe.“

      Das ist eher als hättest du das gemacht mit Worten, die an Ende doch jeden Muslim treffen, zb den einen speziellen als Ziegenficker oder Ölauge genannt. Dann hast du auch nur über einen geredet, aber wie du das gemacht hast geht gegen alle.

    • Vor 6 Tagen

      Cuvee: "Du hast den Fehler gefunden. Du hast einen menschlich ziemlich groben und fehlerhaften Kommentar zu einem Thema geschrieben, von dem du keine Ahnung hast und das dich eigentlich auch nicht interessiert"

      Nein, ich habe keinen Fehler gemacht. Dass ich keine Ahnung davon habe, ist schlichtweg falsch. Ich habe mich darauf bezogen, was ich beurteilen kann und den Teil ausgeklammert, den ich nicht beurteilen kann, weil er mich nicht interessiert.

      Cuvee: "Und du weichst auch keinen Millimeter von deinen Ansichten ab oder nimmst Lehren an"

      Doch tue ich. Aber Kontextbezogen. Ich habe etwas zum Cover ausgesagt und ihr könnt mich gerne darin korrigieren, dass ich da falsch liege. Aber niemand hier geht tatsächlich darauf ein, was ich kritisiert habe, nämlich die Diskrepanz zwischen dem optischen Auftreten der Dame auf dem Cover und ihrem sonstigen Auftreten. Darin lasse ich mich gerne korrigieren, aber NIEMAND hier ist darauf eingegangen!

      Der ganze andere Cancel Culture Mist der hier betrieben wird (dich ausgeschlossen), darauf habe ich eigentlich kein Boock einzugehen, tue es aber trotzdem.

    • Vor 6 Tagen

      Mabusi: Cuvee: "(mein letzter Beitrag)"

      Sorry, wenn du etwas zu kritisieren oder sagen hast, dann bitte konkrete Aussagen, auf konkrete Zitate. Romane aus denen ich dann irgendwas interpretieren darf, ist mir wirklich zu mühsam.

      Ich wiederhole es nochmal: NICHT an meiner Aussage ist sexistisch und nichts pauschalisiert! Und niemand hat hier bislang das Gegenteil bewiesen!

      Mabusi: "einige der Kommentare zum Thema (Essstörung der Künstlerin) sind als nett gemeinter Denkanstoß aufzufassen und regen dich im besten Fall zum Nachdenken an"

      Was bitte habe ich hier zum Thema Essstörungen geschrieben??? NICHTS!
      Ich weiss nicht einmal etwas davon. Also was soll dieser unterstellte Quatsch???

      Caps: "Das ist eher als hättest du das gemacht mit Worten, die an Ende doch jeden Muslim treffen,"

      Du meinst wohl eher, du hast dir das so zurecht interpretiert, damit du wieder was zu meckern hast

    • Vor 6 Tagen

      "NICHT an meiner Aussage ist sexistisch und nichts pauschalisiert!"

      Jop, die "wandelnden Kosmetikmonster, die sich wahrschienlich jeden Abend eine Stunde lang abspachteln müssen" sind keine Pauschalisierung in irgendeiner Weise. ;-)

      Kannste ja gerne alles abstreiten, abstreiten, abstreiten. Ich bleib bei meiner Einschätzung, dass du mit relativ vagen Vorwürfen ne kleine Lästerei gegen die Künstlerin anzetteln wolltest. Die Sorte intersubjektiven gegenseitigen wankings, die ganz ekligen selbstgefälligen Sexismus zeitigt. Und selbst wenn dir dieser angeblich nicht liegt (wink wink), muss dir klar sein, worauf dein Ausgangskommentar klar abzielt. Was mich zum selben Fazit führt, dass auch andere User schon gezogen haben: Einfach mal die Klappe halten.

    • Vor 6 Tagen

      *das, huch.

    • Vor 6 Tagen

      Schwingster: "Jop, die "wandelnden Kosmetikmonster, die sich wahrschienlich jeden Abend eine Stunde lang abspachteln müssen" sind keine Pauschalisierung in irgendeiner Weise"

      Genau, und diese ganzen pauschal genannten wandelnden Kosmetikmonster, lassen sich Zitat; "alle plötzlich hautnah und supernatürlich auf dem Cover ablichten"?

      Merkste selbst

      Ihr lest nicht das, was ich schreibe und aussagen will, sondern das was ihr lesen und interpretieren wollt, damit ihr Stunk machen könnt

      Zumal jeder weiss, was mit Kosmetikmonster gemeint ist, gerade auch, wenn man von "abspachteln" spricht. Außer natürlich,man will es nicht wissen und stellt sich deshalb blöd, weil man Stunk machen möchte.

    • Vor 6 Tagen

      "Genau, und diese ganzen pauschal genannten wandelnden Kosmetikmonster, lassen sich Zitat; "alle plötzlich hautnah und supernatürlich auf dem Cover ablichten"?

      Merkste selbst"

      Nee, merke ich nicht. Drück bitte deutlich aus, was dein Punkt ist.

      "damit ihr Stunk machen könnt"

      Dein OP trieft vor Verächtlichkeit. Brudi, du warst der erste, der Stunk machte.

    • Vor 6 Tagen

      "Ich reduziere Sie darauf, weil mich ihre Musik selbst nicht interessiert."

      Dieser Satz sagt doch alles. Es geht einzig darum, sie zu reduzieren.

      Das ist Mobbing in Reinkultur und hier, mit dem Gewählten Angriffspunkt, eben sexistisches Mobbing.
      Was durch die später angeführte Unterscheidung zwischen Männern (=Kunst) und Frauen (=keine Kunst), noch unterstrichen wurde.

      Letztlich ist es reine Provokation. Genau wie das mehrfache eigenen Gejammere, man wäre selbst hier gemobbt worden.
      Jetzt mit Cancle Culture ein neues Fass aufzumachen, ist auch nur der Versuch vom eigentlichen Punkt, der sexistischen Herabsetzung einer Frau, abzulenken.

      Es läuft alles nach genau dem gleichen Schema, wie es über Jahre auf metal.de unter dem Namen Watutinki lief, bis die Verantwortlich dort einen Schlussstrich gezogen haben.

    • Vor 6 Tagen

      Faden bitte zu machen. Niveaulos.

    • Vor 6 Tagen

      Schwingster: "Nee, merke ich nicht. Drück bitte deutlich aus, was dein Punkt ist."

      Mein Punkt ist, dass ich mit der Aussage "alle plötzlich hautnah und supernatürlich auf dem Cover ablichten" ganz klar den Fokus auf eine Person gelegt habe, nämlich auf die Person die zu diesem Review hier auf dem Cover zu sehen ist - Punkt

      @Theory: Welcome back Feigling!
      Ich hatte dich doch oben gefragt, ob du versteht was der Unterschied zwischen Corpse Paint und Make-Up ist. Dann wurde es sehr still um dich.
      Hast du mittlerweile eine Antwort gefunden?

    • Vor 6 Tagen

      "dass ich mit der Aussage "alle plötzlich hautnah und supernatürlich auf dem Cover ablichten" ganz klar den Fokus auf eine Person gelegt habe, nämlich auf die Person die zu diesem Review hier auf dem Cover zu sehen ist"

      Was hat dann das "alle" da zu suchen? Warum formulierst du die "wandelnden Kosmetikmonster" im Plural, wenn es doch nur um eine einzelne Person gehen soll?

      Die Antwort kenne ich natürlich schon. Du hältst deine Aussagen absichtlich vage, um zu provozieren. Du relativierst lieber hinterher, als dich von Vorneherein deutlich auszudrücken.

      "Corpse Paint ist erster Linie Kunst; [...] Kosmetik bei Miss Grade ist vor allem Alltag."

      Und was bei Ariana Kunst und Alltag ist und wo da die Grenzen liegen, das weißt du? Das bestimmst du? Natürlich nicht, weder noch. Du spekulierst nur, basierend auf deinem confirmation bias.

      "Sie zeigt sich hier auf dem Cover, wie sie eigentlich nicht ist. Also ansich eine Mogelpackung!"

      Wie sie eigentlich ist, weiß niemand hier, und du am wenigsten. Hör auf damit vorzugeben, dass du hier irgendeine relevante Meinungshoheit hast.

      Und selbst wenn es eine Mogelpackung sein sollte...who the fuck cares. Wie viele Jahre willst du dir noch auf deinem "nur authentisch ist geil und was authentisch ist weiß nur ich"-Schtick abwedeln? Werd verdammt noch mal erwachsen. :rolleyes:

    • Vor 6 Tagen

      Ne, doch nicht so kuschelig in der Mitte.

      Okay, Puschel, wenn das der einzig wichtige Punkt für Dich ist: Stimmt, sie sieht auf dem Cover etwas anders aus als sonst. Wirklich dreist, sowas. Was denkt die sich eigentlich, was sie da macht? Künstlerischer Ausdruck, der zum Vibe eines Releases passen soll, etwa?

    • Vor 6 Tagen

      "ob du versteht was der Unterschied zwischen Corpse Paint und Make-Up ist."

      Ich übernehme den noch schnell. Erstmal ist Corpse Paint eine Kategorie des Make Ups. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet Make Up Kosmetika, die für den alltäglichen Gebrauch regelmäßig benutzt werden. Corpse Paint hingegen dient für speziellere Anlässe und drückt oft eine Nähe zu einer gewissen Subkultur (Black Metal, Gothic, Pagan u.a.) aus.

      Beides, sowohl alltäglicher Gebrauch als auch der Gebrauch im Kontext der benannten Subkulturen lässt erstmal keinen gesicherten Rückschluss darauf zu, in welcher Weise der Gebrauch künstlerisch oder auch nicht künstlerisch konnotiert ist. Es ist definitiv denkbar, mit alltäglichem Make Up oder dem Fehlen davon ein künstlerisches Statement zu setzen. Gleichwohl bedeutet das Tragen von Corpse Paint auch nicht zwingend eine künstlerische Absicht. Die Aussage "Corpse Paint ist erster Linie Kunst; [...] Kosmetik bei Miss Grade ist vor allem Alltag" ist somit erstmal nicht haltbar, da sie subjektiv und verallgemeinernd ist.

    • Vor 6 Tagen

      Schwingster: "Was hat dann das "alle" da zu suchen? Warum formulierst du die "wandelnden Kosmetikmonster" im Plural, wenn es doch nur um eine einzelne Person gehen soll?"

      Weil es noch ein paar andere Künstler gibt, die auch so verfahren. Letztlich geht es um den Kontext, ich stelle mich auf einem Cover komplett anders dar, als ich eigentlich bin. Eine Mogelpackung!
      Interessant ist, dass ihr da alles mögliche reininterpretiert, aber genau auf diese Aussage, geht hier keiner ein.

      "Die Antwort kenne ich natürlich schon. Du hältst deine Aussagen absichtlich vage, um zu provozieren. Du relativierst lieber hinterher, als dich von Vorneherein deutlich auszudrücken."

      Ich brauche nichts zu relativieren, da der Fokus immer auf das hier vorliegende Cover gelegt war.

      "Und was bei Ariana Kunst und Alltag ist und wo da die Grenzen liegen, das weißt du?"

      Ich sehe hier keine Grenzen, ich sehe eher einen fließenden Übergang.

      "Wie sie eigentlich ist, weiß niemand hier, und du am wenigsten. Hör auf damit vorzugeben, dass du hier irgendeine relevante Meinungshoheit hast."

      Zumindest steht dieses Cover im Widerspruch zu dem, wie sie sonst in der Öffentlichkeit auftritt.

      "Und selbst wenn es eine Mogelpackung sein sollte...who the fuck cares."

      Na mich offensichtlich.

      Ragism: "Okay, Puschel, wenn das der einzig wichtige Punkt für Dich ist: Stimmt, sie sieht auf dem Cover etwas anders aus als sonst."

      Und warum tut sie das deiner Meinung nach?

    • Vor 6 Tagen

      Schwingster: "Es ist definitiv denkbar, mit alltäglichem Make Up oder dem Fehlen davon ein künstlerisches Statement zu setzen"

      Ok, und da das Make up ja im Kontext dieses Cover fehlt oder zumindest augenscheinlich nichts sichtbar ist, was komplett im Widerspruch zu ihrem sonstigen Auftreten ist. Was will uns die Dame damit sagen?
      Das ist mein persönlichstes, hautnahes Album, da ich je geschrieben habe? Wieso ist das musikalisch dann nicht erkennbar? Wieso klingt es im Prinzip, so wie alle anderen Alben auch? Ist das also ein Marketing Schachzug, der mit ihrer Kunst nichts zu tun hat? Oder ist es einfach schlecht gemacht und billig. Also eine Mogelpackung?

      "Gleichwohl bedeutet das Tragen von Corpse Paint auch nicht zwingend eine künstlerische Absicht"

      Heutzutage schon, zumindest in dem Kontext, den wir hier betrachten. Also Black Metal Bands und nicht irgendwelche Völker etc.

    • Vor 6 Tagen

      "Weil es noch ein paar andere Künstler gibt, die auch so verfahren."

      Ah ja, dann sind wir also von deinem "es geht nur um diese Person, Punkt, nur diese eine Person, SINGULAR; niemand anderes, PUNKT!!!" nun doch bei "aber auch andere verfahren so" gelandet. Bist definitiv ein Champion der Wendehalsigkeit. ;-)

      "Eine Mogelpackung!"

      Ja, das sagtest du bereits. Kannst du erklären, inwiefern der Konsument belogen/betrogen/verascht wird durch ein make-up freies Gesicht der Ariana? On second thought, kannst du das bitte nicht erklären?

      "Ich sehe hier keine Grenzen, ich sehe eher einen fließenden Übergang."

      Ich sehe Spekulation die auf der irrigen Annahme beruht, du wüsstest irgendwas Substantielles über Ariana, um diese Aussage gesichert zu treffen...

    • Vor 6 Tagen

      @Puschel
      Geht es auch ohne Beleidigungen?
      Zu Deinem "Unterschied" zwischen Corpsepaint, oder anderer Schminke bei männlichen Künstlern, und Schminke bei weiblichen Künstlerinnen ist, neben dem, was Schwingster schon geschrieben hat, nicht mehr zu sagen als dass es keinen gibt.
      Die Schminke, in welcher Form auch immer, gehört zur Kunstfigur.
      Es sei denn natürlich, man spricht Frauen die Kunst ab. Da wären wir dann wieder beim Sexismus.

      Und nur zu Deinem Verständnis, es gibt Menschen, auch wenn dass für Dich scheinbar schwer vorstellbar ist, die ein Leben außerhalb der Kommentarspalten haben und deshalb nicht sofort auf jeden Unsinn antworten.

    • Vor 6 Tagen

      "Wieso ist das musikalisch dann nicht erkennbar? Wieso klingt es im Prinzip, so wie alle anderen Alben auch?"

      Das kannst du beurteilen, ohne dir das Album angehört zu haben? Du schreibst doch weiter oben, dass dich ihre Musik nicht interessiert und du sie nicht beurteilen möchtest.

      No offense, aber ich glaub langsam auch, dass die Selbstlöschung, die CAPS oben vorschlägt, die optimale Lösung wäre.

      @Schwingster: Volle Zustimmung für deine Kommentare, aber kannst du bitte das "wandelnde Kosmetikmonster" aus deinem Profilbild rausnehmen? Das macht mir Angst...

    • Vor 6 Tagen

      "Heutzutage schon, zumindest in dem Kontext, den wir hier betrachten."

      Nö, nicht zwingend. Ottonormalblackmetalhörer will vielleicht einfach nur dazu gehören. Darum trägt er sich sein Corpe Paint auf. Identitätsstiftend, und so, so wie bei anderen die Kutte. Da direkt von ner künstlerisvhen Intention auszugehen ist ein zu langer stretch deinerseits...

    • Vor 6 Tagen

      Also ich bin absoluter Ariana Grande-Beginner, hab mir aber aufgrund dieser Diskussion mal ein paar Tracks gegeben vom neuen Album. Ich könnte jetzt nicht sagen, ob das ihr persönlichstes Album ever ist, aber die paar Tracks waren für Popmusik / RnB schon ganz hörbar. Titeltrack ist echt ganz gut, hat sogar nen gut gemachtes Musikvideo. In dem Musikvideo ist sie übrigens wieder geschminkt, falls das Puschelchen beruhigt. Allerdings zersägt sie da auch nen Castingagenten, der sich erlaubt, über sie zu urteilen. Also Puschel, falls du Ariana Grande mal mit einer Kettensäge begegnest – you better run :D

    • Vor 6 Tagen

      weiblichen Künstlerinnen ist, neben dem, was Schwingster schon geschrieben hat, nicht mehr zu sagen als dass es keinen gibt."

      Es geht nicht um männliche oder weibliche Menschen, es geht um Corpse Paint und um Make Up.
      Corpse Paint ist im Kontext eines Black Metal Musikers Kunst, während Make Up in erster Linie im Alltag gebraucht wird. Ganz einfach.

      "und deshalb nicht sofort auf jeden Unsinn antworten."

      Ja genau, just in dem Moment, wenn es konkret wird, wenn du liefern musst :-)
      Schon gut, ich glaube dir ja.

    • Vor 6 Tagen

      ceee: "Das kannst du beurteilen, ohne dir das Album angehört zu haben? Du schreibst doch weiter oben, dass dich ihre Musik nicht interessiert und du sie nicht beurteilen möchtest."

      Nicht interessiert heisst nicht, dass ich nicht reingehört habe und nicht auch Reviews lese. Außerdem kommt man an der Frau ja sowieso kaum vorbei, wenn man alle Musikgenres verfolgt

    • Vor 6 Tagen

      Schwingster: "Ah ja, dann sind wir also von deinem "es geht nur um diese Person, Punkt, nur diese eine Person, SINGULAR; niemand anderes, PUNKT!!!" nun doch bei "aber auch andere verfahren so" gelandet. Bist definitiv ein Champion der Wendehalsigkeit. ;-)"

      Es ist keine allgemeine Pauschalisierung, darum geht es.

      "Ja, das sagtest du bereits. Kannst du erklären, inwiefern der Konsument belogen/betrogen/verascht wird durch ein make-up freies Gesicht der Ariana? On second thought, kannst du das bitte nicht erklären?"

      Würde nicht sagen, dass jemand belogen/betrogen/verascht wird. Es ist einfach billig, so kommt es mir zumindest vor.
      Mich interessiert es halt, wieso Künstler solche Dinge tuen, gerade auch aus Marketing Gesichtspunkten.

      "Ich sehe Spekulation die auf der irrigen Annahme beruht, du wüsstest irgendwas Substantielles über Ariana, um diese Aussage gesichert zu treffen..."

      Letztlich war es ein Anstoß zu einer Diskussion. Am Ende kann ich auch falsch liegen, aber wirklich Argumente dazu wurden keine geliefert.

    • Vor 6 Tagen

      Es wurden Argumente geliefert, du machst es nur wie Populisten: Du erkennst die Argumente einfach nicht an.

    • Vor 6 Tagen

      "Nicht interessiert heisst nicht, dass ich nicht reingehört habe "

      Wenn dem wirklich so ist, dann macht es Deinen ursprünglichen Post und Deine folgenden Kommentare nur noch schlimmer.

    • Vor 6 Tagen

      "Letztlich war es ein Anstoß zu einer Diskussion."

      Mit Respekt, bei deinen Beiträgen geht es nie um Diskussionsanstoß. Es geht nur darum, dir deine Punkte zu bestätigen, die du schon gefasst hast. Ganz ehrlich, da du hier vor lauter Cancel Culture und Mobbing nicht auf dein Potenzial kommst, empfehle ich dir, nen Chat mit dir selbst aufzumachen, oder nem KI-Bot, der dir bei jedem Punkt nur sagt, was du hören willst.

      "Am Ende kann ich auch falsch liegen, aber wirklich Argumente dazu wurden keine geliefert."

      Natürlich wurden sie das, du hast sie halt nur abgestritten.

    • Vor 6 Tagen

      Schwingster: "Natürlich wurden sie das, du hast sie halt nur abgestritten"

      Dann gibt mir bitte mal ein paar Zitate.
      Ich wollte von euch wissen, was ihr zu dem Widerspruch denkt, weshalb eine Frau die sich eigentlich sehr stark durch ihr Make Up ausdrückt, plötzlich ganz anders auf ihrem Cover darstellt.

      Würde mich mal interessieren, wo ihr da konkret darauf eingegangen seit. Vielleicht habe ich es ja überlesen.

    • Vor 6 Tagen

      "weshalb eine Frau die sich eigentlich sehr stark durch ihr Make Up ausdrückt, plötzlich ganz anders auf ihrem Cover darstellt."
      Das ist in Teil eins schon mal nur eine Behauptung, die DU hier aufstellst und die DU erst einmal belegen müsstest und zweitens, wenn man des lieben Friedens willen, Deine Behauptung einfach mal so hinnimmt, mit einem simplen "weil sie es kann und weil sie es darf" beantworten, und es ist dabei völlig egal ob Dir das gefällt, ob Du das gut findest, oder sonst was. Sie kann es und sie darf es. Punkt.

      Genau wie es Männer, die sich auf der Bühne, auf Bildern oder sonst wo ihr Gesicht oder sonstige Körperstellen anmalen dürfen, auch ohne diese Bemalung in Erscheinung zu treten.

    • Vor 6 Tagen

      "Dann gibt mir bitte mal ein paar Zitate."

      Ach ja, deine geliebte Beweislastumkehr, was wärst du nur ohne sie. ;-)
      Ansonsten, was Theo sagt.

    • Vor 6 Tagen

      Theory: "Das ist in Teil eins schon mal nur eine Behauptung, die DU hier aufstellst und die DU erst einmal belegen müsstest"

      Wie immer ist es hilfreich nicht zu komplex zu denken. Gib z.B. einfach Ariana Grande in Google ein, lass die Fotos auf dich wirken und dich davon bezirzen. Man nennt das auch recherchieren. Natürlich ist das kein Beleg, aber es ist ein guter Einstiegspunkt, wenn einem hier scheinbar die Erfahrungswerte fehlen.

      "mit einem simplen "weil sie es kann und weil sie es darf" beantworten,"

      Nun, sie kann und darf auch mit dem Finger in der Nase bohren, Grunzlaute von sich geben und in einem Kartoffelsack auf der Stelle hüpfen. Toll finden muss ich das trotzdem nicht. Denn genau das kann und darf ich nämlich - "Kunst" bewerten.

      "und es ist dabei völlig egal ob Dir das gefällt, ob Du das gut findest, oder sonst was. Sie kann es und sie darf es. Punkt."

      Wo habe ich geschrieben dass Sie das nicht kann und nicht darf? Du interpretierst schon wieder Sachen rein, die nie geäußert wurden.
      Lass uns lieber über Corpse Paint und Make-up diskutieren, ich habe immer noch nicht verstanden, wieso du diesen unsinnigen Vergleich oben reingebracht hast.

      "Genau wie es Männer, die sich auf der Bühne, auf Bildern oder sonst wo ihr Gesicht oder sonstige Körperstellen anmalen dürfen, auch ohne diese Bemalung in Erscheinung zu treten."

      Wie gesagt, jeder Mensch darf alles, so lange er niemandem damit schadet. Hat auch nie jemand etwas anderes behauptet.

      Bin gespannt ob es auch noch die gewünschten Zitat gibt. Von dir scheinbar nicht.

    • Vor 6 Tagen

      Schwingster: "Ach ja, deine geliebte Beweislastumkehr, was wärst du nur ohne sie. ;-)
      Ansonsten, was Theo sagt."

      Warte mal. Du behauptest, dass ihre auf diese Frage schon längst eingegangen seid. Und wenn ich um Zitate bitte, kriege ich das als Antwort zurück?

      Ok, dann weiss ich bescheid. Quasi selbsterklärend.

    • Vor 6 Tagen

      Nein. :rolleyes: Du kriegst zurück, wenn du eine These aufstellst namens "aber wirklich Argumente dazu wurden keine geliefert" musst du sie im Zweifel auch selber beweisen.

      Aber du machst das mit der Umkehr ja dauernd, vermutlich merkst du es gar nicht mehr.

    • Vor 6 Tagen

      Das ist Unsinn! Es gibt diese Zitate einfach nicht! Weil ihr mir alles möglichen an den Kopf geworfen habt, nur auf die eigentliche Frage seid ihr halt nicht eingegangen (wie so oft). Und deswegen schwurbelst du jetzt herum und aus dem Schwingster wird ein Schwurbler.

    • Vor 6 Tagen

      Ist eigentlich nicht meine Aufgabe, deine dysfunktionale Diskussionsversuche aufzudröseln, aber gut, einmal noch.

      Die ersten vier oder fünf Posts hast du gar keine Frage gestellt; und die Frage um die es dir ja angeblich geht, "weshalb eine Frau die sich eigentlich sehr stark durch ihr Make Up ausdrückt, plötzlich ganz anders auf ihrem Cover darstellt" hast du erst sehr spät in der Diskussion gestellt.

      Stattdessen hast du einen sehr vagen, hämischen OP verfasst, den manche dir (zurecht) als sexistisch und spekulativ ausgelegt haben. Dann musst du eben mit den Konsequenzen auch fertig werden und dich von vornherein präzise und unzweideutig ausdrücken und, wenn du Fragen hast, diese auch stellen.

    • Vor 6 Tagen

      "ich habe immer noch nicht verstanden, wieso du diesen Vergleich oben reingebracht hast."

      Das ist schon klar, warum Du das nicht verstehst.
      Du bezeichnest das eine sich schminken, welches primär von Männern praktiziert wird, als Kunst, wohingegen Du dem anderen, primär von Frauen praktizierten sich schminken, absprichst Kunst bzw. Teil des künstlerischen Ausdrucks zu sein.

      "lass die Fotos auf dich wirken und dich davon bezirzen."
      Warum soll ich mir im Bezug zu einer Albumveröffentlichung und der damit verbundenen Rezension Bildchen der Künstlerin ansehen?
      Welche Relevanz hat das Aussehen von Musikern mit der Qualität ihrer Musik?

      Noch dazu ist sie, um hier man bei Ariana Grande zu bleiben, nicht nur Musikerin, sondern auch Schauspielerin. Beurteilst Du ihre Musik etwa danach, wie sie in Filmen aussieht?

      Aber mal bei diesem einen Satz und seiner ganz speziellen Formulierung zu bleiben, würdest Du diese Aufforderung "lass die Fotos auf dich wirken und dich davon bezirzen." auch im Zusammenhang mit männlichen Musikern so formulieren?
      (Stichwort: bezirzen.)

    • Vor 6 Tagen

      Theory: "ich habe immer noch nicht verstanden, wieso du diesen Vergleich oben reingebracht hast."

      "Das ist schon klar, warum Du das nicht verstehst.
      Du bezeichnest das eine sich schminken, welches primär von Männern praktiziert wird, als Kunst, wohingegen Du dem anderen, primär von Frauen praktizierten sich schminken, absprichst Kunst bzw. Teil des künstlerischen Ausdrucks zu sein."

      Hä? Also du willst mir sagen, dass das Make-Up von Miss Grande, welches sie auch im Alltag trägt, auch ein künstlerischer Ausdruck ist? Interessant, das für dich etwas, das quasi ganz normal zu ihrem Alltag gehört, zum Alltag fast jeder Frau, gerne auch einigen Männern, ein künstlerischer Ausdruck sein soll. Ziemlich banaler, maximal generischer künstlerischer Ausdruck, wenn du mich fragst.
      Aber halt, auf dem Cover ist von diesem künstlerischen Ausdruck ja gar nichts mehr zu sehen. Man hat den Eindruck, sie will das Make-up eher verstecken. Also was denn nun???

      "Warum soll ich mir im Bezug zu einer Albumveröffentlichung und der damit verbundenen Rezension Bildchen der Künstlerin ansehen? Welche Relevanz hat das Aussehen von Musikern mit der Qualität ihrer Musik?"

      Du wolltest doch wissen, was ihr alltägliches, optisches Erscheinungsbild ist. Nicht ich!

      "Noch dazu ist sie, um hier man bei Ariana Grande zu bleiben, nicht nur Musikerin, sondern auch Schauspielerin. Beurteilst Du ihre Musik etwa danach, wie sie in Filmen aussieht?"

      Eigentlich beurteile ich ihre Musik gar nicht. Wo habe ich hier ihre Musik beurteilt?

      "Aber mal bei diesem einen Satz und seiner ganz speziellen Formulierung zu bleiben, würdest Du diese Aufforderung "lass die Fotos auf dich wirken und dich davon bezirzen." auch im Zusammenhang mit männlichen Musikern so formulieren? (Stichwort: bezirzen.)"

      Warum sollte ich das nicht tun?

    • Vor 6 Tagen

      Schwingster: "Die ersten vier oder fünf Posts hast du gar keine Frage gestellt; und die Frage um die es dir ja angeblich geht, "weshalb eine Frau die sich eigentlich sehr stark durch ihr Make Up ausdrückt, plötzlich ganz anders auf ihrem Cover darstellt" hast du erst sehr spät in der Diskussion gestellt."

      Die Frage steckt eigentlich schon im allersten Posting. Es fehlt eigentlich nur noch das Fragezeichen.
      Ob es dir von der Formulierung gefällt oder nicht ist zweitrangig. Das erste Posting formuliert exakt diesen Aspekt!

      Und wo sind jetzt die von dir genannten Zitate? Die fehlen immer noch.
      Wenn es keine gibt, dann sag es doch einfach. Eigentlich wird mir hier ja vorgeworfen, dass ich Fehler nicht eingestehen kann.

    • Vor 6 Tagen

      Puschel, im Rest des von Dir zitierten Kommentars hab ich angedeutet, warum sie das gemacht haben könnte :)

    • Vor 6 Tagen

      "Die Frage steckt eigentlich schon im allersten Posting."

      Möglich. Trotzdem hast du sie nicht gestellt, und darum kannst du Usern auch nicht vorwerfen niemand würde auf diese Frage - die du nicht gestellt hast - eingehen.

      "Es fehlt eigentlich nur noch das Fragezeichen."

      Man sollte meinen, auf graphischer Ebene wäre das Fragezeichen ein durchaus nicht zu unterschätzender Bestandteil des Fragestellens, oder? Und ne entsprechende Formulierung vor diesem Fragezeichen, die auch nicht da ist.

      "Eigentlich wird mir hier ja vorgeworfen, dass ich Fehler nicht eingestehen kann."

      Na, wie Leute darauf wohl kommen. ;-) Vielleicht liegt's ja daran, dass du außer ständigem Denial und Beweislastumkehr nichts kannst.

    • Vor 6 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Tagen

      "das Make-Up von Miss Grande, welches sie auch im Alltag trägt"
      Wieder so eine unbelegte Behauptung.

      "Du wolltest doch wissen, was ihr alltägliches, optisches Erscheinungsbild ist. Nicht ich!"
      Nein. Ich wollte Belege für Deine Behauptungen haben.
      Kuck-dir-Google-Bildchen-von-ihr-an-und-lass-dich-bezirzen ist halt kein Beleg. Erst recht nicht, wenn dort erst einmal nahezu ausschließlich Bilder der Künstlerin zu finden sind.
      Erweitert man die Suche nach ihrem Namen um den Begriff privat, dann findet man erstaunlich viele Bilder ohne (übertriebene) Schminke von ihr. Ob die wirklich privat sind, lassen wir dabei mal dahingestellt.
      So gesehen ist das, was Du hier mehrfach in den Raum stellst, nicht nur eine haltlose Behauptung, es ist glatt gelogen.

      "Eigentlich beurteile ich ihre Musik gar nicht. Wo habe ich hier ihre Musik beurteilt?"
      Aha. Damit wären wir dann wieder am Ausgangspunkt und Dir geht es also doch ausschließlich darum, sie zu reduzieren.
      Du drehst Dich im Kreis.

    • Vor 6 Tagen

      @theory: Ich sehe da keinen merklichen Unterschied zwischen privat oder nicht privat. Nur sind die privaten Fotos von der Qualität schlechter, weshalb dir das wohl natürlicher vorkommt.

      Was ist jetzt eigentlich mit der Aussage, wenn du behauptet, dass Make-Up sei rein künstlerisch bedingt. Das steht ja auch maximalen Widerspruch zum Cover, sogar noch deutlich mehr. Da wird meine Fragestellung in seiner Gültigkeit quasi noch aufgewertet.

      Generell widerspreche ich dir auch komplett. Corpse Painting ist etwas, dass man im Alltag nicht trägt, sondern rein zu künstlerischen Zwecken. Make-up dagegen trägt man sehr wohl im Alltag und dass betrifft eine große Masse an Menschen.
      Der Vergleich hinkt also bis zum Equator! Und auch dir würde es gut zu Gesicht stehen, einen Fehler mal zuzugeben. Da scheint also wohl chronisch zu sein, hier in der Kommentarspalte!

    • Vor 6 Tagen

      Es gibt auch noch einen Unterschied zwischen Alltags- und Show-Makeup. Letzteres trägt man nicht immer und da gibt es tatsächlich Leute, die sich da beim Schminken künstlerisch austoben, kannste bei eigentlich jeder Preisverleihung, Filmpremiere, etc. sehen. Quasi genau das gleiche Prinzip wie beim Corpse Painting.

      Ich verstehe auch gar nicht, was dein grundsätzliches Problem ist, ich halte schon die These "weshalb eine Frau die sich eigentlich sehr stark durch ihr Make Up ausdrückt, plötzlich ganz anders auf ihrem Cover darstellt." für ganz grundsätzlich falsch. Zu Ariana Grande fallen mir zuerst andere Eigenschaften ein und generell kann die Frau ihr Cover gestalten, wie sie möchte - was hier auch schon betont wurde. Ich finde sogar, dass das Cover richtig gut aussieht.

      Ich frag mich eher, wie das Cover aussehen müsste, dass du zufrieden wärst, dass du dich nicht dazu genötigt fühlen würdest, 50 Kommentare mit 0 Aussage über Musik, die du nicht magst, zu schreiben. Genauso wie die Cover der Vorgänger-Alben?

      Wenn du die Leute bei metal.de lieb fragst, dann nehmen die dich bestimmt wieder bei sich auf. Die haben sicherlich auch schon vergessen, wer du bist. ;)

    • Vor 6 Tagen

      "Was ist jetzt eigentlich mit der Aussage, wenn du behauptet, dass Make-Up sei rein künstlerisch bedingt."
      Wo habe ich das behauptet? Welches Make-Up meinst Du denn?
      Du stellst eine Pauschalbehauptung nach der anderen auf, ohne eine einzige davon belegen zu können.

      Du gibst sogar zu, dass Du keine Unterschiede bei Bildern erkennen kannst. Ja wie denn auch, wenn Du nicht weißt, in welchem Zusammenhang die einzelnen Bilder entstanden sind.

      Du siehst Bilder und fantasierst Dir irgendetwas dazu zusammen. Kann man machen, ist halt völlig sinnbefreit.
      Widerlich wird es halt dann, wenn Typen wie Du, hergehen und Frauen auf ihr Aussehen reduzieren, ihnen vorschreiben wollen, wie sie auszusehen haben und wenn sie sich dann erdreisten, sich mal nicht zu schminken, oder anders zu schminken, als dass der kleine Wichser vor dem Bildschirm gerne hätte, dann wird darauflosgemobbt.

      @ceee
      Da hilft selbst Bestechung nicht mehr. ;-)
      Da hat er auf Lebenszeit verschissen. Lang genug hat es gedauert, bis der Schlussstrich gezogen wurde.

    • Vor 6 Tagen

      Ach jetzt wirds beleidigend, in der Masse fühlt man sich ja so stark. Echte Pundskerle seid ihr.

      Ich habe nur das Handy zur Hand und gerade kein Bock mich wund zu tippen.

      Aber ich habe niemanden auf etwas reduziert. Mir ist ein Aspekt aufgefallen und den habe ich herausgepickt und thematisiert. Was sie sonst noch macht will ich weder positiv, noch negativ bewerten. Ich kritisieren ihregesamte Kunst nicht wgn dem Cover, sondern finde das Cover irgendwie unpassend - das wars. Was ihr dann daraus macht, das sind halt eure Hirngespinnste, kann ich nicht ändern.

      Und mit der besagten Seite habe ich nichts zu tun. Aber Hirngespinnste und so, kann man wohl nicht ändern

    • Vor 6 Tagen

      Wenn ich sie darauf reduzieren wollte, dann hätte ich geschrieben, dass ihre gesamte Kunst Müll ist und die Person selbst ebenso, nur weil das Cover Mist ist. Das habe ich aber nicht getan!

      Ich habe mich nur auf das Cover und das Make-Up bezogen und dahingenend keinen Bezug zu ihrer Kunst oder auf sie als Mensch gezogen.

      Also lasst eure gespaltenen Zungen mal stecken! Ihr habt keine Ahnung und davon am Meisten!

    • Vor 5 Tagen

      Wie kannst du annehmen, dass du bei solchen Aussagen keinen Gegenwind bekommst. Das hier ist ein öffentliches Forum, du tust hier deine Meinung kund und das dürfen andere Scheiße finden und dann dürfen die das auch sagen. Komm damit klar oder reflektiere dein Verhalten und unterlasse sowas dann.

      Falls es dir bei letzterem noch die Einsicht fehlen sollte: du kritisierst, dass sie in ihrer Selbstdarstellung in dieser Instanz, also auf dem Cover, etwas faked, eine „Mogelpackung“ ist. Denn du findest das Bild vermittelt „hautnah und supernatürlich“. Sonst aber ist sie deiner aussage nach ein wandelndes „Kosmetikmonster“. Außerdem implizierst du, dass sie das macht, damit ihre Musik erfolgreicher ist.

      Warum ist das problematisch? In unserer Gesellschaft gibt es unausgesprochene und ausgesprochene Erwartungen an uns in unserer Funktion als… ziemlich vieles. Unter anderem auch Frau. Und die Erwartungen an Frauen sind zum Teil problematisch, sexistisch, weil sie es Frauen (im Vergleich zu Männern) schwierig machen diese zu erfüllen. Zum Beispiel sollen sie bitte schön sittsam und bloß keine Schlampe sein, die es mit jedem macht, aber halt auch bei Bedarf mit dem Mann, der sie umgarnt ordentlich Bumsen und ihn natürlich auch in den Mund nehmen. Entweder bist du ne Schlampe, ein Flittchen, eine Hure, oder du bist frigide, müsstest mal so richtig durchgerödelt werden, damit du gefallen daran findest und wirst als alte Jungfer enden.

      Makeup ist auch so eine Sache. „Hautnah und supernatürlich“ ist auf der einen Seite das ideal, du wirst zum Kosmetikmonster, dass erstmal abspachelten muss, wenn du nicht zufällig in der genetischen Lotterie gewonnen hast und auch ohne Makeup heiß aussiehst. Aber selbst dann bist du mit hautnahem und supernatürlichen Makeup trotzdem noch ein bisschen hübscher als ingeschminkt. Und sonst bist du halt hässlich. Und das ist für Frauen erwiesenermaßen ein härteres Los als für hässliche Männer. Schönheit wird erwartet. Makeup wird erwartet. Natürlichkeit wird erwartet.

      Da hast du als Frau dann halt reingeschissen, und das ist Sexismus. Und du reproduzierst das hier. Genau das.

    • Vor 5 Tagen

      Man kann die Wortwahl von Puschel dahingehend kritisch sehen und deuten, aber dichtest du nun nicht noch übertriebenermaßen, aus Reflex, ein sehr einseitiges, ewig-gestriges Männerbild hinzu Caps?
      Ab wann und in welchem Maß ist es erlaubt, bestimmte Bilder , Schönheitsideale zu kommentieren oder zu hinterfragen in einer Welt im Überfluss...
      Ab wann und in welchem Maß ist es erlaubt, bestimmte Bilder, die vielleicht von zig Marketingstrategen auf Wirksamkeit hin geprüft und für gut befunden wurden, weil es eine Botschaft transportieren soll, die sich besser verkauft, einfach weil #ungeschminkt in den Trends kommerziell vllt. Gerade gut ankommt oder so, zu kommentieren und zu hinterfragen?
      Oder es vllt. Ganz wertungsfrei, doch aus Arianas tiefstem Herzen kommt und nun ihrer künstlerischen Meinung nach schonungslos ungeschminkt ehrlich, deepstes Album is...
      Wer bestimmt das Maß?
      Don't hate the Player.... So einfach isses nun wirklich nicht Immer.
      Was bringt hier die x-teAb-Reaktion an einem, der sich vielleicht nicht immer in einem bestimmten Sinne oder für dein/ euer Dafürhalten ausdrücken kann, mit 5-6 gleichen Leuten ...
      Wie wäre es mal mit hinterfragen, warum hier jeder so tickt, wie er tickt, wenn in allem und jedem nur das Schlimmste gesehen werden soll?
      Das ist wirklich armselig.

    • Vor 5 Tagen

      „aber dichtest du nun nicht noch übertriebenermaßen, aus Reflex, ein sehr einseitiges, ewig-gestriges Männerbild hinzu Caps?“

      Du fragst das, als hättest du eine Antwort darauf. Tue ich das? Wenn ja, wodurch? Ich sage hier gar nichts über ihn, sondern über das, was er schreibt. Das geschriebene steht dort, und ich habe dargelegt, warum das Sexismus ist. Wenn du da nicht der Meinung bist, dann erkläre warum nicht. Aber dichte mir nicht Sachen an, die ich nicht gemacht habe.

      „Ab wann und in welchem Maß ist es erlaubt…“
      Es gibt hier kein Verbot.

      „Wie wäre es mal mit hinterfragen, warum hier jeder so tickt, wie er tickt, wenn in allem und jedem nur das Schlimmste gesehen werden soll?“

      Ich habe hier an keiner Stelle geäußert, dass ich in jemanden hier „das Schlimmste“ gesehen habe. Es geht gegen die Handlung, nicht gegen den Menschen dahinter.

    • Vor 5 Tagen

      "...tue ich das, wenn ja wodurch...? "
      Also, das ist jetzt auch nicht so schwer, du zählst hier die Ansprüche auf, die die Gesellschaft teilweise an Frauen hat, das ist zwar unkonkret, weil du nicht schreibst in welchem Maß diese Ansprüche gestellt werden und von wem genau...
      Es sind genauso allgemeine Floskeln und da werden extreme genannt,von frigide bis Hure....
      Das im Zusammenhang zu nennen mit der Ursprungs-Diskussion, warum Ariana auf ihrem aktuellen Cover nicht geschminkt ist, ist eine indirekte Unterstellung an Puschel, dass seine ursprüngliche Intention zu kommentieren auch in die Richtung gehen könnte.
      Das ist übertrieben und demnach frage ich, ab wann kann man und wie genau hinterfragen warum öffentliche Personen tun was sie tun, unabhängig vom Geschlecht oder abhängig egal?
      Ich habe es eher so verstanden, dass die kommerziellen Strukturen dahinter kommentiert werden und nicht direkt Ariana als Frau oder der Charakter oder sonst was in die Richtung, nicht mehr nicht weniger.
      Hätte man vielleicht besser formulieren können, aber es lässt sich auch so deuten, verstehst?

    • Vor 5 Tagen

      Caps: "Wie kannst du annehmen, dass du bei solchen Aussagen keinen Gegenwind bekommst."

      Ich rechne immer mit Gegenwind, Ostwind, Westwind, egal.
      Du bist aber der Erste hier, der sich ernsthaft mit dem auseinandersetzt, was ich geschrieben habe. Du lieferst quasi nachgelagert die Aussagen, die angeblich vorher schon gefallen sind, die aber niemand zitieren konnte, weil es diese vorher nicht gab. Gegenwind ist also nicht gleich Gegenwind. Für mich war das bislang in erster Linie Cancel Culture und Mobbing und keine inhaltliche Beschäftigung mit wem, was ich aussagen wollte. Kann man ja gerne hier anders sehen, ich sehe es eben so!

      Der Druck dem Frauen, aber auch Männer ausgesetzt sind, ist mir bekannt und ich will das nicht kleinreden.
      Vielleicht aber ist das was Frauen denken, was Männer als reizvoll empfinden, am Ende ein Trugschluss. Ich kreide ja nicht das Make-up als solches an, sondern die exzessive "Verspachtelung" dessen. Viele Frauen sind natürlich schön, aber spachteln sich mit Schminke zu, dass von ihrer natürlichen Schönheit wenig übrig bleibt. Sie erreichen also das Gegenteil von dem, was sie sich erwünschen. Und wenn man sich dieser Cover von Miss Grande anschaut, wer würde diese Person denn nicht genau in dieser natürlichen Ausstrahlung bevorzugen?
      Was ich formuliere ist daher lediglich, bewahrt euch eure Natürlichkeit, in vielen Fällen ist das für Männer wesentlich reizvoller, als stundenlange Make-up Session. Wenn das sexistisch sein soll, dann muss das Sexsimus Dinge wohl was gutes sein.

      Übrigens würde ich das Gleiche auch den Männern schreiben, die sich bspw. fünf Mal die Woche im Fitness Studio aufpumpen, ungesunde Steroide schlucken, um dann als Muskelprotze der Frauenwelt zu imponieren. Das ist Thema ist grob gesehen ja kein reines Frauen Ding. Aber auch das wäre dann wohl auch sexistisch?? Oder gilt das nur, wenn es sich auf Frauen bezieht?

      Bzgl. des Covers oder sagen wir generell was Cover von Musikalben angeht, haben diese für mich immer einen Bezug zur Kunst. Quasi das Auge zur Seele der Musik. Für mich ist das nicht beliebig, ein Cover vermittelt den optischen Eindruck, in den die Musik einfließt. Dahingehend ist es dann eben doch eine Mogelpackung, wenn ein Cover etwas vorgaukelt, was musikalisch dann gar nicht vermittelt wird.
      Ist das Grande Cover vielleicht nur eine Message, ein Hilfeschrei? Schaut, das bin ich tatsächlich, so wie ich eigentlich sein will, aber nicht sein darf. Und was hat das dann noch mit der Musik zu tun, wenn sich zwar Miss Grande scheinbar wandelt, aber ihre Musik nicht? Sind es die erwähnten rein kommerziellen Gründe? Und wenn ja, weshalb ist so ein Cover aus kommerziellen Gründen wohl effektiver? Wenn natürliche Schönheit kommerziell erfolgreicher ist, wieso dann nur auf dem Cover?
      Ist das Ganze überhaupt so deep oder nicht doch eher vernachlässigbar? Beides möglich. Aber wie immer wurde hier aus einer Mücke ein Elefant gestaltet, einfach weil die Aussage von mir kam, weil ich provokante Aussagen tätige, die man nicht tätigen darf, weil diese Themen scheinbar tabu sind.

    • Vor 5 Tagen

      Ach soooo... Darauf wollte ich in meiner Entgegnung ja eigentlich hinaus: Es ist nix Anderes als ihre künstlerische Entscheidung, mit dem Cover den Vibe des Albums zu treffen. Oder ihn halt zu kontrastieren - auf irgendeine Weise künstlerisch zu ergänzen, jedenfalls.

      Ja, sag doch, dass Du den Effekt des Covers nicht stimmig zum Inhalt findest. Den ganzen fragwürdigen Schmu über Schminke und Frauen hätts doch gar nicht gebraucht :)

    • Vor 5 Tagen

      Bin ich der Einzige, der sich ausschließlich auf ihr schönes Lächeln konzentriert hat? Ist sie eigentlich gebleicht?

    • Vor 5 Tagen

      Ragism: "Es ist nix Anderes als ihre künstlerische Entscheidung, mit dem Cover den Vibe des Albums zu treffen. Oder ihn halt zu kontrastieren - auf irgendeine Weise künstlerisch zu ergänzen, jedenfalls."

      Es ist aber keine Ergänzung. Es ist eher ein Widerspruch, eine Mogelpackung.

      "Ja, sag doch, dass Du den Effekt des Covers nicht stimmig zum Inhalt findest."

      Habe ich doch.

      "Den ganzen fragwürdigen Schmu über Schminke und Frauen hätts doch gar nicht gebraucht :)"

      Ist aber wichtig, um den Kontrast klarzustellen. Wer ist diese Person im Alltag, zumindest in dem Alltag, den sie uns zeigt. Und wie stellt sie sich dann auf dem Cover dar. Das ist wie Yin und Yang, passt eigentlich nicht zusammen. Musikalisch hat sich nicht viel geändert, daher fühlt es sich an wie eine Mogelpackung. Wer ist diese Person auf dem Cover? Wann ist sie diese Person? Und was hat das eigentlich mit der Musik auf dem Album zu tun? Wahrscheinlich nichts.

    • Vor 5 Tagen

      "ist das was Frauen denken, was Männer als reizvoll empfinden, am Ende ein Trugschluss."
      Ah, die Frauen sind also selber schuld.

      "Ich kreide ja nicht das Make-up als solches an, sondern die exzessive "Verspachtelung" dessen."
      Also Frauen dürfen sich, ganz gnädig, durchaus schminken, aber nur so viel, wie es Mann, als Dir, gefällt.

      "Übrigens würde ich das Gleiche auch den Männern schreiben"
      Zeig doch mal, wo Du hier auf laut.de Männer für ihr äußeres kritisiert hast.
      Hinsichtlich des Aussehens von Frauen ist es ja nicht nur Ariana Grande, da ging es ja an anderer Stelle auch schon bei einer anderen Künstlerin um die Haarfarbe, die Dir nicht genehm war.

      "Dahingehend ist es dann eben doch eine Mogelpackung, wenn ein Cover etwas vorgaukelt, was musikalisch dann gar nicht vermittelt wird."
      So, so. Was vermittelt sie denn musikalisch?
      So viele Kommentare hier, und alles was Du bisher zu ihrer Musik geäußert hast war, dass Dich ihre Musik nicht interessiert.
      Erklär doch mal konkret, Titel für Titel, warum das Cover nicht zur Message des Albums passt.

      " generell was Cover von Musikalben angeht, haben diese für mich immer einen Bezug zur Kunst"
      Wo sind denn dann Deine Ausführungen zum Cover des aktuellen Rolling Stones Album?
      Da handelt es sich schließlich um eines der auffälligsten Cover diese Jahres.
      Und komm jetzt bitte nicht damit, dass Dich die Rolling Stones nicht interessieren. Ariana Grande interessiert Dich ja angeblich auch nicht.

      "wenn sich zwar Miss Grande scheinbar wandelt, aber ihre Musik nicht?"
      Hat sich ihre Musik wirklich nicht gewandelt?
      Beleg doch mal Deine Behauptung, dass sich ihre Musik, für die Du dich ja angeblich gar nicht interessierst, nicht gewandelt hätte.

    • Vor 5 Tagen

      "Es ist aber keine Ergänzung. Es ist eher ein Widerspruch, eine Mogelpackung."
      Ist es das? Kannst Du das belegen?
      Und selbst wenn es ein Widerspruch ist, woher weißt Du, dass der dann nicht bewusst als Kontrapunkt gewählt wäre?

    • Vor 5 Tagen

      "ist das was Frauen denken, was Männer als reizvoll empfinden, am Ende ein Trugschluss."
      Theroy: "Ah, die Frauen sind also selber schuld."

      "Ich kreide ja nicht das Make-up als solches an, sondern die exzessive "Verspachtelung" dessen."
      Theory: "Also Frauen dürfen sich, ganz gnädig, durchaus schminken, aber nur so viel, wie es Mann, als Dir, gefällt."

      Sorry, aber du bist mir wirklich einfach viel zu blöd!
      Da vergeht einem echt die Lust. Hatte ich dich nicht schonmal igoriert? Muss mich zukünftig konsequenter daran halten.

    • Vor 5 Tagen

      Korrekt, Theo. Wäre ziemlich abwegig, Widerspruch nicht als künstlerisches Stilmittel zu sehen.

      Aber wenn das wirklich ein Widerspruch ist (und sie sich z.B. lyrisch hier nicht "nahbarer" zeigt als sonst), magste vielleicht genauer ausführen, warum dieser vermeintliche Widerspruch FÜR DICH nicht funktioniert? Singt Ariana hier z.B. doch unironisch über Schickimicki, Lifestyle, Sex und Boys, so dass es zur "Mogelpackung" für Dich wird?

    • Vor 5 Tagen

      @Ragi
      Um das zu erkennen oder zu würdigen, müsste er ja erst einmal zugestehen, dass die Schminke Teil der künstlerischen Präsentation ist. Das hat er jedoch mehrfach negiert, da Schimke bei Frauen "Alltag" ist.

    • Vor 5 Tagen

      Mit "Miss" bezeichnet man übrigens junge Frauen (idR. unter 18), die nie verheiratet waren. Die Bezeichnung "Miss Grande" ist verkehrt und gilt als unhöflich. Ich weiß nicht, warum Puschel den Vornamen der Künstlerin in seinen zig Kommentaren selbst kaum erwähnt und stattdessen hauptsächlich auf die "Miss Grande"-Form ausweicht. Vielleicht schlechte Englisch-Kenntnisse? https://www.minted.com/wedding-ideas/how-t…

      Speaking of "schlechte Englisch-Kenntnisse": "Petals" unterscheidet sich vor allem in den Texten deutlich von "Positions", "Sweetener" und "Yours Truly".

      "Und was hat das dann noch mit der Musik zu tun, wenn sich zwar Miss Grande scheinbar wandelt, aber ihre Musik nicht?" ist eine weitere falsche Prämisse, auf der Puschel seine Argumentation aufbaut.

    • Vor 5 Tagen

      Ragism: "Korrekt, Theo. Wäre ziemlich abwegig, Widerspruch nicht als künstlerisches Stilmittel zu sehen."

      Auf dem Cover etwas zu suggerieren, was sich dann musikalisch nicht widerspiegelt, das ist wohl alles, nur kein künstlerisches Stilmittel.

      "Aber wenn das wirklich ein Widerspruch ist (und sie sich z.B. lyrisch hier nicht "nahbarer" zeigt als sonst),"

      Lyrisch kann ich nicht beurteilen, musikalisch jedenfalls nicht.

      "magste vielleicht genauer ausführen, warum dieser vermeintliche Widerspruch FÜR DICH nicht funktioniert? Singt Ariana hier z.B. doch unironisch über Schickimicki, Lifestyle, Sex und Boys, so dass es zur "Mogelpackung" für Dich wird?"

      Wenn es hier lyrisch eine derartige Entwicklung in ihrer Karriere gibt, die das so widerspiegelt, dann habe ich nichts gesagt. Komisch wäre dann allerdings, dass der Musik selbst davon nichts anzumerken ist.
      Ich würde eher sagen, lyrisch alles so wie immer. Ohne das jetzt aber als Fakt darzustellen, denn genau wissen tue ich es nicht.

    • Vor 5 Tagen

      ceee: "Mit "Miss" bezeichnet man übrigens junge Frauen (idR. unter 18), die nie verheiratet waren. Die Bezeichnung "Miss Grande" ist verkehrt und gilt als unhöflich."

      Es gibt auch noch eine andere oder zumindest erweiterte Definition für Miss. Fällt dir diese vielleicht auch ein?

    • Vor 5 Tagen

      @Theo
      Kann man unabhängig von der Musik bei Künstlerinnen gewisse äußerlich Veränderungen ansprechen oder gar kritisch sehen, die vielleicht einem gewissen Ideal nacheifern oder das eventuelle, fingierte Erscheinungsbild , die kommerzielle Absicht dahinter, wenn's denn eine gibt? im Pop Business kannst du davon ausgehen, dass es bei vielen Leuten influence-Strategien, Beauty-Berater etc. gibt
      Darf man das ansprechen oder eine Diskussion versuchen, ohne dass gleich Sexismus dahinterstecken muss, wer bestimmt da die Grenze, und denkst du, du kannst mit deiner plumpen, konfrontativen Art, mit der du Puschel oder sonstwem antwortest, ihn oder irgendwenn zum Nachdenken anregen ....?
      Oder sollen wir nochmal im Detail über die Blauhaarige, die halt einem Metal-Schönheitsideal nacheifert, diskutieren?

      Meine ich damit, dass man jedes Schönheitsideal, jede Beauty-Strategie kritisieren muss, nein.
      Aber man kann es kritisch sehen und ein anderer vllt. nicht, aber ist man deswegen gleich ein unbelehrbarer Sexist, ich denke njet.

      Und außerdem:

      ...wird jetzt Buch geführt, wer was behauptet hat, ohne im Detail genau aufzuführen, was behauptet wurde und wie damals die Diskussion ausging,hm?
      Das ist doch lächerlich.

    • Vor 5 Tagen

      @Lord
      Können tut man es, wie Puschel hier beweist.
      Zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Business, mit Kommerzialisierung oder sonst etwas, bedarf es halt erst einmal konkreter Fakten und nicht nur unbelegter Behauptungen und Unterstellungen.

      Und natürlich darf man es ansprechen, aber sachlich und faktenbasiert, nicht mit sexistischer Herabwürdigung einer Person, mit der man sich nur optisch befasst hat.
      Puschel ist hier ja sogar zu faul, sich mit den Texten einer Sängerin zu befassen, die diese selbst geschrieben hat.

      Natürlich könnte man über Business, Kommerzialisierung, mögliche Widersprüche und all dem, was aus der einen oder anderen Sicht falschläuft diskutieren, nur eine Künstlerin/Musikerin/Schauspielerin auf ihr Aussehen, und dabei sogar nur das Aussehen ihres Gesichts, zu reduzieren, ihr sogar abzusprechen, dass Teile ihres Auftretens Kunst bzw. künstlerisch wären, ihre Musik nur als Randerscheinung und ihre Texte dabei völlig zu ignorieren, ist keine Grundlage für so eine Diskussion und Auseinandersetzung, es ist einzig und allein sexistisch und Cybermobbing gegenüber dieser Person.

    • Vor 5 Tagen

      "Auf dem Cover etwas zu suggerieren, was sich dann musikalisch nicht widerspiegelt, das ist wohl alles, nur kein künstlerisches Stilmittel."

      Also war z.B. das Cover von Nirvanas "Nevermind" ein Versehen im Presswerk, und es wurde das falsche Cover hinzugefügt? Oder kann es vielleicht sein, dass der Eindruck eines planschenden Babys doch ein bewusster Kontrast zur Musik sein sollte? Hab einfach mal das erstbeste bekannte Beispiel genommen.

      ---

      Also... Moment mal... Du VERMUTEST also nur, das sei eine "Mogelpackung", weil Du auf den Inhalt gar nicht so geachtet hast? Oh weh...

    • Vor 5 Tagen

      Ragism: "Also war z.B. das Cover von Nirvanas "Nevermind" ein Versehen im Presswerk, und es wurde das falsche Cover hinzugefügt? Oder kann es vielleicht sein, dass der Eindruck eines planschenden Babys doch ein bewusster Kontrast zur Musik sein sollte? Hab einfach mal das erstbeste bekannte Beispiel genommen."

      Naja, du unterlässt (absichtlich?) die eigentliche Intention des Covers. "Planschendes Baby"? Mehr fällt dir dazu nicht ein? Was tut dieses "plantschende Baby"? Welche Intention hat es und was wollen uns die Künstler damit sagen?
      Fällt dir dazu auch was ein?

      Und steht das im Widerspruch zu der Musik? Würde ich nicht sagen.

      Generell finde ich es etwas unschön, wenn ihr euch tlws. bei meinen Aussagen das rauspickt, was irgendwie in eure Argumentation passt und den Rest einfach ignoriert, also unter den Tisch fallen lasst. So wie auch bei dieser Miss Aussage. Wäre nett, hier fair zu bleiben, bringt am Ende bessere Ergebnisse. Und wahrscheinlich muss ich mir da auch selbst an die eigene Nase fassen.

    • Vor 5 Tagen

      Planschendes Baby mit Geldschein ist ein verlässlicher Indikator für wütende Gitarrenmusik. Das ist also das nötig, um das allseits bekannte, oft benutzte Stilmittel des Kontrasts/Widerspruchs in der Kunst delegitimieren zu können?

      Und ich will meinen, ich bin vielleicht der Einzige, der mit Dir über das diskutiert, worüber Du (aktuell) diskutieren willst. :)

    • Vor 5 Tagen

      Ragism: "Planschendes Baby mit Geldschein ist ein verlässlicher Indikator für wütende Gitarrenmusik."

      Das kann ein Indikator für vieles sein. Aber es ist diesbzgl. zumindest kein Indikator für einen Widerspruch.

      "Das ist also das nötig, um das allseits bekannte, oft benutzte Stilmittel des Kontrasts/Widerspruchs in der Kunst delegitimieren zu können?"

      Ich weiss nicht ob ich deinen Satz richtig verstanden habe.
      Natürlich kann Kontrast ein künstlerisches Stilmitteln sein. Aber der Kontrast selbst dient ja nicht dem Selbstzweck, sondern sollte künstlerisch gesehen auch gerechtfertigt sein. Dass sehe ich bei Miss Grande (jetzt aus Prinzip Miss!) nicht. Gerechtfertigt sehe ich hier bislang nur kommerzielle Absichten, was im Pop Business, auf diesem Level, auch nicht weit hergeholt ist.

      "Und ich will meinen, ich bin vielleicht der Einzige, der mit Dir über das diskutiert, worüber Du (aktuell) diskutieren willst. :)"

      Wenn dem so ist, ist das gut und sollte von mir gewertschätzt werden!

      Wie gesagt, ist alles nicht so deep. Ich glaube Miss Grande will (wenn ich es mal positiv betrachte) einfach Nähe und eine persönlicheres, natürliches Auftreten suggerieren. Ich glaube ihr ist es gar nicht so wichtig, ob das im Kontext zu der Musik nun Sinn ergibt oder nicht. Die meisten ihrer Hörer sehen diese zwingende Verbindung zwischen Cover und Musik wahrscheinlich ohnehin nicht.

      Ich kenne das eher so und schätze es auch, wenn jemand sich so persönlich, natürlich offenbart, dass das auch musikalisch ausgedrückt wird. Perfekt bspw. in der Kombination eines reinen Akustik Albums, ohne elektronisches/künstliches Make-Up. Das wäre dann eine Symbiose in Reinkultur.

    • Vor 5 Tagen

      Über 100 Beiträge zum Cover eines Albums, das vermutlich keiner der Beteiligten auch nur eine Sekunde gehört hat. Dabei handelt es sich um eine vollkommen harmlose Aufnahme, die aber offenbar extremst krasse Widersprüche suggeriert, die einfach nicht auszuhalten sind. Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, aber ein "da hast du Recht", "kann ich gut nachvollziehen" oder eine einfache Entschuldigung scheinen nicht vorzukommen. Stattdessen beharrren die Beteiligten vehement auf ihrem Standpunkt. Das ist irgendwie...na ja...nennen wir es first world problems.

    • Vor 5 Tagen

      Hier auf anderem Niveau veröffentlicht auf Spiegel Online:

      Die Botschaft, die superdünne Stars senden, lässt sich nicht einfach ausblenden

      Der Rückzug von Ariana Grande führt zu zig übergriffigen Ferndiagnosen. Aber: Wenn ein sichtbar extremer Körper millionenfach verbreitet wird, darf man dann so tun, als wäre nichts.

      Ariana Grande greift zur Motorsäge und häckselt los. Bis dahin hat sie in ihrem aktuellen Musikvideo zur Single »Petal« sämtliche zivilisierten Verfahren ausgeschöpft: hoffnungsvoll vorsprechen, sich bei jeder Audition unverdrossen aufs Neue andienen, jede Demütigung bambihaft weglächeln. Als Pepper, eine junge Frau mit Hollywood-Hoffnung und zunächst unverwüstlicher Beherrschtheit, tritt Grande in diesem Video wieder und wieder vor ein Tribunal älterer Männer, das jedes Mal etwas anderes an ihr zu bekritteln hat: Mal ist sie zu fade, mal zu wild, mal zu wenig hergerichtet, mal zu aufgerüscht. Pepper kann in diesem Spiel nicht gewinnen: Bleibt sie gleich, soll sie sich verändern. Verändert sie sich, gilt sie als künstlich.

      Als einer der Männer ihr schließlich am Ende ihres Optimierungsmarathons bescheidet, er vermisse die Frau, die sie früher mal gewesen sei, greift Pepper zur Motorsäge und splattert los. Sie zerlegt das Tribunal, im wörtlichen Sinn: Pepper sägt, hackt und wütet durch die Männergruppe, bis sie sich in eine von den Haarspitzen bis zu den Schuhen rot überzogene Rachefigur verwandelt hat. Die Kamera nimmt sich Zeit, zeigt das Blut im Gesicht, auf den Armen, der Kleidung, lässt Grande darin geradezu baden.

      Man könnte meinen, in diesen drastischen Bildern liege ausreichend Material für eine kleine öffentliche Aufregung. Gesprochen wird seit der Veröffentlichung des Videos aber vor allem über den Körper unter dem Kunstblut.

      Seit den Pressetouren zu den beiden »Wicked«-Filmen wird Grandes sehr schmale Erscheinung mit einer fiebrigen Mischung aus Sorge, Diagnosefreude und fast schon forensischer Detailversessenheit begutachtet. In »Petal«, so der beinahe einhellige Befund, wirke sie noch dünner als zuvor. Die Associated Press befand gar, Grande sehe »emaciated« aus, ausgemergelt. Ein hartes Wort, das ihren Körper nicht mehr nur beschreibt, sondern schon halb in eine Krankenakte überführt.

      Wenige Tage nach der Veröffentlichung von »Petal« ließ Ariana Grande durch einen Sprecher mitteilen, sich nach dem Ende ihrer gerade laufenden Tour aus der Öffentlichkeit zurückziehen zu wollen. Ihre Arbeit im Rampenlicht habe zu einer »endlosen, fortgesetzten Beobachtung« geführt. Von den neuerlichen Kommentaren zu ihrem Körper war in dieser Erklärung nicht ausdrücklich die Rede, und Grande selbst widersprach zumindest dieser unmittelbaren Kausalität: Der Entschluss sei lange zuvor gefallen, sagte sie bei einem Konzert in Chicago, nicht impulsiv und nicht als Reaktion auf die jüngsten Diskussionen. Sie habe ihre Entscheidung schon vor längerer Zeit getroffen, Menschen bräuchten eben manchmal eine Pause. Die übrige Kommentierung, fügte sie hinzu, sei nichts, womit sie sich belasten wolle: »The rest of that shit is not mine to carry, so I don’t carry it.«

      Den Scheiß fremder Leute nicht mit sich herumschleppen zu wollen, ist generell eine gesunde Idee.

      Sieht man Ariana Grande in »Petal«, lässt sich allerdings nicht einfach abstellen, was die Bilder ihres Körpers mit einem machen. Kann man, soll man wirklich beschließen, sich damit nicht zu befassen, sich nicht dazu zu verhalten, was diese Bilder in einem auslösen – und was sie möglicherweise bei anderen auslösen können? Wenn ein sichtbar extremer Körper millionenfach verbreitet und ästhetisiert wird, darf man dann wirklich so tun, als sehe man nichts? Muss man nicht wenigstens benennen, welche Schönheitsnorm hier transportiert wird?

      Ariana Grandes Körper geht uns so wenig an wie der Körper jeder anderen Frau. Dieser Satz stimmt, aber etwas anderes stimmt auch: Ein prominenter Frauenkörper ist zugleich persönliche Existenz und popkulturell aufgeladenes Zeichen. Das eine hebt das andere nicht auf, und darum ist jedes Nachdenken und Sprechen darüber so kompliziert. Aus diesem Widerspruch zwischen privatem Frausein und öffentlicher Figur gibt es im Patriarchat keinen eleganten Ausgang.

      Der Popstar Grande ist für viele sehr junge Fans ein ästhetischer Maßstab, selbst wenn sie nie darum gebeten hat, einer zu sein. Ihr Körper gehört ihr, jede medizinische Diagnose verbietet sich. Gleichzeitig wird seine ausgestellte Erscheinung zum Vergleichsangebot, das niemand ausdrücklich bestellt hat und das trotzdem täglich frei Haus geliefert wird. Wer über »Petal« spricht, ohne dabei Grandes Körper zu thematisieren, muss sich fragen, ob er potenziell gefährlichen Bildern ihre Wirkung unkommentiert überlässt. Sehr dünne, millionenfach verbreitete und ästhetisch aufgeladene Körperbilder können etwas mit ihren Betrachterinnen machen. Natürlich gibt es keine Belege dafür, dass ein einzelnes Ariana-Grande-Video eine Essstörung verursachen könnte. Aber der Gedanke, öffentlich zirkulierende Körperbilder seien kulturell völlig folgenlos, ist naiv.

      Was Ariana Grande ihrem Körper zumutet, wie sie ihn formt und was sie davon zeigen will, ist ihre Sache. Über die Wirkung, die dieser Körper auf uns hat, dürfen wir dagegen sprechen. Wir können fragen, warum extreme Dünnheit seit längerer Zeit in der Öffentlichkeit wieder so häufig präsent ist, wie sie fotografiert und ästhetisiert wird, und welche Körper von Algorithmen belohnt werden. Wir können darüber sprechen, weshalb bestimmte Körperformen wieder häufiger mit Erfolg, Eleganz oder Disziplin verbunden werden.

      Dafür müssen wir nicht behaupten, Ariana Grande sei krank, oder ihr irgendeine Form von moralischer Verantwortung zuschieben: Eine Person kann Teil einer kulturellen Symbolik werden, ohne deren souveräne Urheberin zu sein. Und wir können Grande zum Anlass nehmen, auf eine perfide Kultur hinzuweisen, die Frauen über Jahrzehnte penetrant für die eigene Schrumpfung belohnt, aber irgendwann scheinheilig Alarm schlägt, wenn ihr die allzu konsequente Einlösung des eigenen Ideals unheimlich wird. Plötzlich beugt sich das Publikum zur großen Laienvisite über ihren Körper, weil »man sich Sorgen macht«. Und sich unter diesem Vorwand erlaubt, einen fremden Körper genau zu mustern, Veränderungen zu protokollieren, eine medizinische Erzählung zu basteln. Die Sorge adelt diesen Blick: Man starrt ja nicht, man kümmert sich.

      Dass nicht nur Sorge und Kritik, sondern auch vermeintlich wohlmeinendes Sprechen über Frauenkörper diese vermaledeite Bewertungsmaschine am Laufen hält, die uns alle, ob superprominent oder komplett unbekannt, ob superdünn oder superdick permanent scannt und mit Wertigkeitslabeln etikettiert, zeigte kürzlich ein Text aus dem »Zeit-Magazin«. Unter der Überschrift »Nennen wir ihn den Carbonara-Körper« identifizierte die Autorin einen neuen Typus von Frauen, die auf den Skinny-Trend pfeifen und im Gym an ihren zwar umfangreicheren, aber gleichzeitig auch muskulösen Leibern arbeiten: »Stärke, Speck und gute Laune – die Botschaft ist gewichtig«, so die Unterzeile des Artikels. Die »Carbonara-Frau«, lernt man anschließend, darf durchaus etwas Fett an Bauch, Beinen und Po mit sich herumtragen, weil darunter ja kräftige Muskeln liegen. Sie isst gesund, schläft genug, trainiert vernünftig, trägt funktionale Kleidung (statt der in Gyms bei Nicht-Carbonaras verbreiteten Reiz-Leggins), ist psychisch stabil und unbeeindruckt vom männlichen Gaffen.

      Weniger Fett-Panik, das klingt erst einmal gut. Das Problem ist aber auch hier die Wertung, die hier dazu direkt mitgeliefert wird: Auch der »Carbonara-Körper« darf nur weich sein, weil er unter dem moderaten Schwabbel hart ist. Fett muss von Muskeln legitimiert und durch körperliche Leistungsfähigkeit moralisch aufgewertet werden. Diese Frauen dürfen »Speck« haben, weil sie Wasserkisten tragen können, Box-Jumps schaffen und männliche Attacken niederringen können. Auch hier heißt es richtig, ihr Körper gehöre der Frau allein und müsse auch nur ihr selbst genügen. Nur steht dieser Satz am Ende eines langen Textes, der diesen Körper zuvor ulkig-herzhaft getauft, beschrieben, psychologisiert und zur »hoffnungsvollen Avantgarde« erklärt hat. Die Absicht dahinter ist eine gute, weil das Carbonara-Label dem potenziell gefährlichen dünnen Ideal ein gesünderes, stärkeres und lebensfroheres Frauenbild entgegensetzen will. Doch leider baut der Text dabei sofort den nächsten pädagogisch wertvollen Musterkörper.

      Frauenkörper schulden uns keine gute Botschaft. Weder Ariana Grande noch eine fremde Frau an der Beinpresse muss uns alarmieren, beruhigen, erziehen oder Hoffnung machen. Wie schön, wie entlastend wäre es, würde sich endlich doch noch die Idee der Body-Egalheit durchsetzen, ein Recht auf körperliche Bedeutungslosigkeit. Darauf, dünn, dick, weich, muskulös, verändert oder unverändert auszusehen, ohne dass sofort eine Diagnose, ein Trend oder der Niedergang des Abendlandes daran festgetackert wird.

      Das klingt so einfach – und ist es natürlich nicht. Wer über Körperbilder spricht, kommt an den Körpern darin nicht vorbei.

      Auch dieser Text hat Ariana Grandes Körper erneut betrachtet, beschrieben und mit Bedeutung versehen, um zu erklären, warum er nicht fortwährend betrachtet, beschrieben und mit Bedeutung versehen werden sollte. Vielleicht sollte man zumindest aber darauf achten, wann aus dem Hinsehen ein Zugriff wird. Und weiter darauf warten, dass der Frauenkörper endlich aus dem öffentlichen Dienst entlassen wird.

    • Vor 5 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 5 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 5 Tagen

      @Dr
      Fällt Dir in dem langen Text etwas auf?

    • Vor 5 Tagen

      Mubasi: "Über 100 Beiträge zum Cover eines Albums, das vermutlich keiner der Beteiligten auch nur eine Sekunde gehört hat"

      Wenn du ehrlich bist, dann weisst du, dass das Cover in den 100 Beiträgen eigentlich kaum thematisiert wurde. Das Cover war lediglich der Startpunkt, der dann maximal abgedriftet ist, weil User wie Therapy äh Theory, so eine einfache Diskussion eigentlich immer komplett ins völlig Absurde abdriften lassen

    • Vor 5 Tagen

      Aber Puschel, wenn Du selbst meinst, Du hast Dich mit dem Inhalt des Albums nicht weiter beschäftigt - meinste nicht, Du könntest vielleicht etwas schlechter beurteilen, ob das Cover-Artwork jetzt ein Widerspruch, ein Kontrast, ein Stilbruch oder ganz einfach passend zu den Texten sein könnte? Wär jetzt nix Weltbewegendes. Jeder User hier hat sich schon mal zu weit aus dem Fenster gelehnt.

    • Vor 5 Tagen

      Ragism: "Aber Puschel, wenn Du selbst meinst, Du hast Dich mit dem Inhalt des Albums nicht weiter beschäftigt - meinste nicht, Du könntest vielleicht etwas schlechter beurteilen, ob das Cover-Artwork jetzt ein Widerspruch, ein Kontrast, ein Stilbruch oder ganz einfach passend zu den Texten sein könnte? Wär jetzt nix Weltbewegendes. Jeder User hier hat sich schon mal zu weit aus dem Fenster gelehnt."

      Ja, könnte sein. Mein Initialposting war eigentlich auch eher zur offenen Diskussion angelegt. Also wenn jemand wirklich konkret bescheid weiss, bin ich immer offen dafür. Und ich sehe schon, dass ich mehr mit Anführungszeichen arbeiten muss. Denn meine Aussage "um ihre natürliche Schönheit zu betonen, die sich dann selbstverständlich auch in der Musik manifestiert.", war natürlich ironisch gemeint.

    • Vor 5 Tagen

      @Theory: ... dass dein Vorwurf an Puschel berechtigt ist. Willst du darauf hinaus? Dem habe ich nicht widersprochen, ich glaube nur nach wie vor nicht, dass Puschel per se Frauenhasser ist. Kuchen, helle Kerzen und so weiter.

    • Vor 5 Tagen

      @Dr
      Ne, ich wollte darauf hinaus, dass in den Kopierten Texten nicht mit, sondern lediglich über Ariana Grande bzw. über Frauen gesprochen wird. Männer werden überhaupt nicht als ebenfalls möglicher Teil einer Industrie (oder wie auch immer man es nennen will) bzw. gesellschaftlichen Erwartungshaltung (die ja eigentlich nicht gesellschaftlich, sondern männlich ist) herangezogen.
      Es wird sogar die Fragestellung in den Raum gestellt, ob Frauen, die unterstellter weise von all diesem Rollen-Klischee-Druck betroffen sind, sich als Betroffene zeigen dürfen.

      Kurz, die Texte entmündigen Ariana Grande bzw. betroffene Frauen allgemein, indem sie erst einmal ohne konkreteres Hinterfragen und Analysieren, unterstellen und aus diesen Unterstellungen heraus, ohne die Künstlerinnen selbst zu Wort kommen zu lassen, ihr künstlerisches Schaffen bzw. sogar ihr Recht darauf infrage stellen.

      Wobei ich jetzt, da ich das schreibe, feststellen muss, dass es tatsächlich Ähnlichkeiten mit dem hat, was Puschel geschrieben hat. Nur unterschwelliger, nicht so offensiv konkret nur gegen die Person gerichtet und natürlich deutlich mehr mit dem künstlerischen Werk befasst.

    • Vor 5 Tagen

      Ich kann deine Kritik nachvollziehen, lese den Kommentar (von Anja Rützel) selbst ein wenig anders. Ihre folgende Feststellung finde ich gut beobachtet: "Ein prominenter Frauenkörper ist zugleich persönliche Existenz und popkulturell aufgeladenes Zeichen. Das eine hebt das andere nicht auf, und darum ist jedes Nachdenken und Sprechen darüber so kompliziert. Aus diesem Widerspruch zwischen privatem Frausein und öffentlicher Figur gibt es im Patriarchat keinen eleganten Ausgang."

    • Vor 5 Tagen

      Den Bezug zum Patriarchat kann ich hier nicht ganz mitgehen, denn es sind ja nicht nur Männer, wenn natürlich hauptsächlich, die haten, kategorisieren, reduzieren, shamen und was nicht sonst noch.
      Wichtig dabei sehe ich, dass man Kunstfigur und Privatperson unterscheiden können sollte und dass man die Person, also ihre Sicht, ihre Aussagen, ihre Definitionen, what ever, nicht außenvor lässt und rein per pauschalisierter Unterstellung urteilt.

      Gültig im Übrigen für alle Künstler/Menschen, nicht nur für weibliche, auch wenn diese primär betroffen sind.

    • Vor 5 Tagen

      "Wichtig dabei sehe ich, dass man Kunstfigur und Privatperson unterscheiden können sollte"

      Komisch, dass Adriane absoluten Wert darauf legt, dass sie auf ihrem Album persönliche Erfahrungen, Gefühle, Herausforderungen etc. verarbeitet hat und sogar dazu einläd, diese zu übernehmen: "Ariana habe ihre Erfahrungen bewusst so verarbeitet, dass die Hörer die Texte auf ihr eigenes Leben übertragen können".

      Aber bzgl. des Unterschieds zwischen Corpse Paint und Everyday Make-Up, hattest du ja ohnehin so deine Probleme.

    • Vor 5 Tagen

      @Theo
      "...Herabwürdigung einer Person, mit der man sich nur optisch befasst hat.
      Puschel ist hier ja sogar zu faul, sich mit den Texten einer Sängerin zu befassen, die diese selbst geschrieben hat."

      Ich finde, man kann schon unabhängig von der Musik,
      die sich mMn textlich nicht viel unterscheidet, von vielen anderen ähnlich klingenden Interpretinnen/interpreten im Pop-Biz, so was bis jetzt ich gehört habe switching Positions, 34-35 etc.,
      ein Muster erkennen, wenn man mal alle Albencover von Ariana mal vergleicht. Da ist das letzte und das jetzt schon "anders".
      Who knows, vielleicht hat sie sich künstlerisch weiterentwickelt und schwimmt sich frei...
      Aber es kann latürnich auch eine Art zeitgeist-Kalkül sein.
      Was auch nicht schlimm sein muss.
      Aber diese eventuell kalkulierten Wandel bei Künstlerinnen und Künstlern gab und gibt es halt zu hauf und man kann schon diskutieren, ob das jetzt authentisch rüberkommt oder sehr gewollt wirkt.
      Das liegt im Auge des Betrachters.

    • Vor 4 Tagen

      "man kann schon diskutieren, ob das jetzt authentisch rüberkommt oder sehr gewollt wirkt."
      Klar kann man das. Nur halt nicht auf einem sinnvollen Level, wenn man sich auf den Blick aufs Cover beschränkt.
      Don't judge a book by its cover, you know.

    • Vor 4 Tagen

      Nur, dass keiner das Book gejudget hat :rolleyes:

    • Vor 4 Tagen

      @Puschel
      Wer ist Adriane und warum machst Du aus dem Begriff übertragen den Begriff übernehmen?
      Warum bastelst Du hier schon wieder eine Unterstellung?
      Sie hat ihre Fans nicht dazu aufgefordert, Erfahrungen, Gefühle, Herausforderungen zu übernehmen.
      Was sollen solche Verfälschungen? Brauchst Du das, wird er Dir davon hart, wenn Du einer Künstlerin etwas unterstellen kannst, dass sie so nicht gesagt hat?

      Und, hast Du dich inzwischen endlich mal mit den Texten befasst, um überhaupt irgendetwas dazu sagen zu können, was nicht auf Hörensagen und Deiner Fantasie beruht, oder scheiterst Du hier wieder mal an Deinen fehlenden Englischkenntnissen, wie damals bei der Bedeutung von 'True North'?

    • Vor 4 Tagen

      @alle 1. Ich finde das so lustig, wenn man sich mal überlegt, dass das alles auf Grund eines Bildes welches sogar noch in b/w ist hier diskutiert wird. Nicht zu vergessen, dass sie auch auch noch krass viel Haare im Gesicht hat.
      2. Wenn ihr "Diskuteure" alle in einem Raum miteinander stehen würdet, wäre die Diskussion sicherlich ohne Probleme in 5 Minuten erledigt. Ohne Hauen und Stechen und wahrscheinlich noch mit 95 Prozent kongruenter Meinung

    • Vor 4 Tagen

      Wenn man Theory in dieser Zeit, draußen im Dixy Klo einschließt, würde ich dir zustimmen

  • Vor 7 Tagen

    Ich find das Album schwer zu bewerten... es sticht nichts besonders heraus, aber es ist alles auf so hohem Niveau, dass das Album bei mir inzwischen doch öfters läuft. Ariane Grande ist echt eine erstklassige Sängerin. 4/5.

    Das Nachfolge-Album kann aber von mir aus gerne ein bisschen auf sich warten lassen, im Musikvideo zu "Petals" sieht die Frau echt nicht gesund aus.

  • Vor 4 Tagen

    in a station of a metro

    the apparition of these faces in the crowd

    PETALS on a wet, black bough .

    (ezra pound 1913)

  • Vor 3 Tagen

    Allein wegen der Klasse des Gesangs 4/5.