Außerdem neu am Freitag: The Script, Sparks, Hulder, Hollywood Vampires, Marilyn Manson, Carly Simon, Der Nino Aus Wien, The Womack Sisters u.v.m.
Konstanz (map) - Wenn Phoebe Bridgers ein neues Album veröffentlicht, bekommen Indie-Fans in aller Welt Schnappatmung. Schließlich ist sie solo genauso erfolgreich wie mit ihrer Band Boygenius und hat auch schon mit Stars wie Taylor Swift oder Paul McCartney gearbeitet. Zum Release ihres neuen Albums griff sie erneut nach den Sternen und stellte "Lost Weekend" ihren Fans vorab in ausgewählten Planetarien vor. Ihre Texte jedoch erzählen anhand des Todes des Vaters oder der zerbrochenen Beziehung zum Schauspieler Paul Mescal von einer fundamentalen Entwurzelung, und auch musikalisch wird der an sich schöne und eingängige Singer/Songwriter-Sound immer wieder von befremdlichen Elementen oder unerwarteten Richtungswechseln unterbrochen. Die Grundstimmung des Albums resümiert Phoebe Bridgers im letzten Song:
"Ich kämpfte gegen die Mauer, und die Mauer siegte.
Wenn ich jemals aus meinem Versteck komme,
müsst du nicht mehr wissen, wie du mich wiederfindest.
Jetzt sehe ich keine Sterne mehr am Himmel.
Wenn ein Traum wahr wird, stirbt eine Fantasie."
Falls sich noch Menschen da draußen an Mark Medlocks "Zwischenwelten" erinnern, keine Sorge: "Back Into The Sun" ist besser. Das dürfte allerdings kein allzu großes Kunststück gewesen sein: Aus dem Schlafzimmer wieder raus ans Sonnenlicht kriechen und sich jemanden suchen, der den Bumms produziert, hat offenbar schon viel geholfen. Leider hat, wen auch immer der DSDS-Gewinner von 2007 für diesen Job gefunden hat, offensichtlich auch wieder keine Ahnung von der Existenz von Soul gehabt. Deswegen gibts auf diesem Comeback-Album erneut Dance-Pop-Sommerliedchen mit All-Inclusive-Pauschalreise-Flair für die Discofox-Hölle. Enjoy:
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Ihr letztes Album "Volcano" setzte vor drei Jahren den Meilenstein zu ihrem ersten Brit Award, die Single "Back On 74" mutierte zum weltweiten Ohrwurm-Hit - nun melden sich Jungle mit "Sunshine" zurück. Mittlerweile hat Lydia Kitto, die früher schon an Produktion und Live-Auftritten beteiligt war, das Duo zum permanenten Trio erweitert. Bei manchen der neuen Songs, etwa der Vorab-Single "Carry On", trägt Kitto einen Hauch Herzschmerz bei, insgesamt klingt die Zaubermischung aus Neo-Soul, Disco und Funk aber wieder vielversprechend nach Sonne, Strand und White-Dinner-Party.
Alle Neuerscheinungen am 14. August auf einen Blick:
16 Underground – Without A Trace EP
Attic Abasement – Moonlight Passes On
Benny Blanco – Hermoso
Big L – Lifestylez Ov Da Poor & Dangerous (Re-Release)
Carly Simon – Comes In Waves
Cheap Trick – At Budokan (Re-Release)
Ciara – CiCi (Deluxe Version)
Conan Gray – Wishbone (Re-Release)
Death Kommander – The Great Offensive
Dent May – The Big One
Der Nino Aus Wien – Neubau Alone
Djrum – I Wander EP
Dödelhaie – Schätzchen, Ich Habe Das Land Befreit!
Dödelhaie – Sinfonie Des Wahnsinns
Dödelhaie – Spiegelbild
Duffy x Uhlmann – Hot Creek
Edena Gardens – Quintessence
Ejecta – Glyder EP
Evil Island – Terraform The Afterlife
Ferris & Sylvester – It's A Joy To Be Alive
George Benson – Giblet Gravy (Re-Release)
Getdown Services – Massive Champion
GLU – Pony Boy (EP)
Grace Cummings – Bloodhorse!
Hollywood Vampires – At Montreux Jazz Festival
Hovvdy – Big World
Hulder – Verbolgen
Icona Pop – Ritual
Ironflame – Worlds To Conquer
James Ellis Ford – Lost In Another World
Jethro Tull – J-Tull Dot Com: Another Cast Of The Net (Re-Release)
John Coltrane – Meditations (Re-Release)
Jon Batiste – Black Mozart – Batiste Piano Series, Vol. 2
Jungle – Sunshine
Katseye – WILD
Kris Barras Band – Monsters We Made
L'Rain – fata morgana
Laura Veirs – Temple Songs
Lukas Graham – Good Times
Marilyn Manson – One Assassination Under God – Chapter 2
Mark Medlock – Back Into The Sun
Marlo Grosshardt – Bildet Banden
Margaret Glaspy – I Am Both
Mina Richman – Different Flavors of Being Happy
Nina Winder-Lind – Wild Love
Nipsey Hussle + Bino Rideaux – Prolific
Nestor – Live At Gothenburg Film Studios
No Cure – It Is Going To Get Dark
Phoebe Bridgers – Lost Weekend
Radiator Hospital – Distorting Time
Rainbow Arabia – The Bridal Lament
Ramona Martiness – Einfach ich
Real Numbers – Was It Always This Way
Sara K. – Hell Or High Water
Script – The User's Guide To Being Human
Sparks – Live On The Moon
Sweeping Promises – You Say I Romanticize
Taake – En skog av nidstang (Re-Release)
Tate McRae – The One Day LP (Re-Release)
Terri Lyne Carrington – Trip The Night Fantastic
The Script - The User's Guide to Being Human
The Womack Sisters – The Womack Sisters
Those Who Ride With Giants – Serene
wearemarvin – Don't Panic

2 Kommentare mit einer Antwort
Mark Medlock größer als Manson? Hab ich was verpasst?
Nee. Mark Medlock ist nur 1,78cm groß.
Manson dagegen 1,85cm.
Aber auf die Größe kommt‘s ja bekanntlich nicht an.
ein kollabo album manson x lady gaga, wo dann nur so traurige pop songs wie speed of pain drauf sind... das wärs...