Kurz vor der Aufzeichnung der 100. Ausgabe von "Die Anstalt" hat das ZDF einen geplanten Auftritt von Danger Dan gestrichen. Der Musiker sollte gemeinsam mit Pianist Igor Levit den neuen Song "Keine Angst" präsentieren, der sich mit Widerstand gegen Rechtsextremismus beschäftigt. Stattdessen legte …

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  • Vor 25 Tagen

    Es ist mir ein absolutes Rätsel, warum nicht wenigstens der Versuch unternommen worden ist oder wird, die AfD zu verbieten. Erst vor einigen Wochen gab es doch ein sehr aussagekräftiges Gutachten, dass stringent aufgezeigt hat, inwiefern die AfD verfassungsfeindlich ist.

    • Vor 25 Tagen

      weil die afd vom system gewollt ist. die afd wird nix am status quo ändern aber bindet viele frustrierte und zt radikale mit der illusion doch was ändern zu können. so versuchen diese leute nix, was den status quo idT ändern könnte

    • Vor 25 Tagen

      ...und, viele linke oder potentiell tatsächlich Kapitalismuskritische Parteien/Bewegung werden ob der medialen Präsenz der AfD im Keim erstickt, weil dann so getan werden kann, als würden Eliten und deren Pläne durchkreuzt. Gut durchschaut, Scroto.

    • Vor 25 Tagen

      Was Scroto sagt.

    • Vor 24 Tagen

      @Scroto&Caps. Der Landesverband der AfD in Sachsen-Anhalt gilt doch als gesichert rechtsextrem. Dort finden im September Wahlen statt. Laut letzten Umfragen liegt die AfD dort bei 41%, womit eine absolute Mehrheit nicht ausgeschlossen wäre, Tendenz leider steigend. Sollte das passieren, wird dort doch auf alle Fälle etwas am Status Quo geändert. Das wäre eine Katastrophe.

    • Vor 24 Tagen

      Einerseits ja, andererseits sind halt die entscheider dumm oder ignorant genug.

    • Vor 24 Tagen

      Und Sachsen-Anhalt ist zumindest nicht Preußen, weswegen das wohl noch nicht zur Machtergreifung führen wird.

    • Vor 24 Tagen

      Das zugrundeliegende Problem ist und bleibt halt, dass die Spitzenpolitik nicht an den Belangen des Volkes interessiert ist, und das ist am Ende des Tages auch nur ein Belang des Volkes.

    • Vor 24 Tagen

      Na ja, immerhin kann Jens Spahn nicht mehr so schnell nach der Macht greifen. Sein Rückzug ist eine sehr gute Nachricht. Furchtbarer Typ.

    • Vor 24 Tagen

      Immerhin hat er den Rückzug vollzogen. Nicht ehrenwert, aber das mindeste, das er tun konnte, hat er getan und damit weiteren Schaden verhindert.

    • Vor 23 Tagen

      Vermutlich wurde die Leihmutterschaft von außen an ihn herangetragen, ungefähr so, wie jemand von der Fifa als InsideJob das Umfeld von Trump kontaktierte, bitte anzurufen, um die Leute davon abzulenken, dass es eigentlich völlig egal ist, wer in den USA was bombadiert. Kann mich nicht erinnert, dass es große Grill-Diskussionen gab, als Libyen und/oder Syrien bombadiert worden sind. Finde es schon krass, dass er seine eigenen Werte verraten hat, obwohl er konservativ ist. Dass jetzt noch eine Frau ihn ersetzen soll womöglich, setzt dem Ganzen natürlich ob der Möglichkeit, dass sie ebenfalls Leihmutter potentiell sein könnte - in einem anderen Land natürlich, damit es legal ist - die Krone auf. Finde, Deutschland hat sich pünktlich zur WM mal wieder doppelt und dreifach blamiert. Wo soll die Stringenz zukünftig herkommen?

  • Vor 25 Tagen

    "Die aktuelle Ausladung reiht sich damit nahtlos in eine Serie von Auseinandersetzungen ein, in denen es immer wieder um dieselbe Frage geht: Wie weit darf politische Kunst im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gehen – und wer entscheidet letztlich darüber?"

    Unfassbar wichtige und geniale Frage. Ich würde fast vermuten, dass da keiner darüber entscheidet, außer einzelne Paragraphen des StGB. Ansonsten ist aushalten gefragt. Mich würde ansonsten nur noch interessieren: würde es in der von Danger Dan postulierten Systemanpassung eigentlich noch Banken und Versicherungen geben, weiß das zufällig jemand? Hab' jetzt grad' keinen Bock auf Lyrikanalyse.

    • Vor 25 Tagen

      Hier der Text. Refrain habe ich nach dem ersten Mal weg gelassen: Es gibt jetzt zwei Optionen, beide machen Stress
      Eine ab morgen schon, die andere ab jetzt
      Wir können darauf warten, dass sie in den Parlamenten
      Und auf der Straße erstarken, bevor wir sie bekämpfen
      Und wir warten, warten, warten, das ist erstmal bequemer
      Es geht uns trotzdem an den Kragen, nur halt etwas später
      Die andere Möglichkeit bedeutete schon heute
      Stress mit der Polizei und den ganz besonders Deutschen
      Dafür `ne kleine Chance, das Blatt nochmal zu wenden
      Oder vielleicht das Schlimmste noch verhindern zu können
      Du weißt nicht, was du tun kannst, du weißt nicht, wie das geht
      Hör mir zu, ich hab´ vielleicht eine passende Idee.

      Keine Angst, keine Angst, keine Angst, keine Angst
      Keine Angst, keine Angst, keine Angst, keine Angst

      Ruf' erst mal ein, zwei Leute an, denen du vertraust
      Auf die man sich verlassen kann und macht ein Treffen aus
      Ihr gründet eine Gruppe, die keinen Namen hat
      Kein Gründungsdatum und auch kein Verein oder so'n Quatsch
      Redet mit Bars und Kneipen, fragt ob die für ‚nen Abend
      Räumlichkeiten für 'ne Party gegen Nazis haben
      Ladet eure Freunde ein, ein kleines Festival
      DIY, Eintritt frei, sammelt auf Spendenbasis Geld
      Mit dem Geld, das ihr verdient, kauft ihr Dosen um zu sprüh'n
      Kauft ihr Aufkleber und Marker, sorgt dafür dass jeder sieht
      Ihr habt keinen Bock auf Faschos und das hier ist eure Stadt
      Lasst euch nicht erwischen, schaut nach Überwachungskameras
      Nie ohne Handschuh, nie 'nen Fingerabdruck hinterlassen
      Und erst recht nie filmen und niemals ein Foto davon machen
      Von Aktionen nur denen, die selbst dabei waren, erzähl'n
      Es geht um linke Straßenpolitik und nicht um Fame
      Ihr braucht Regeln für die Kommunikation
      Nicht nur Nazis und Konsorten, die in eurer Gegend woh'n
      Auch die Sicherheitsbehörden werden sich schnell interessier'n
      Ihr dürft von Anfang an alles nur geheim kommunizier'n
      Das bedeutet: keine DMs, keine Messenger und Mails
      Alles was verboten sein könnte immer Face to Face
      Lasst das Handy zuhaus wegen Bewegungsprofil'n
      Und wenn sie euch erwischen: Redet nicht mit ihn‘

      Man wird sich wundern, wenn man weiß, dass in den Kern'
      dieser Gruppen meistens nur ein paar wenige gehör'n
      Eine Handvoll Leute reichen meistens aus
      Eigene lokale Antifastrukturen aufzubau'n
      Als Nächstes müsst ihr die rechten Strukturen recherchier'n
      Heimlich ihre Treffen und Demonstrationen fotografier'n
      Findet raus, wer sie sind, was sie tun, wo sie leben, wo sie arbeiten
      Und findet raus, mit wem Sie sich umgeben
      Baut Fake-Accounts bei TikTok und bei Telegram
      Dokumentiert alles, was Sie schreiben, alles was Sie sagen
      Holt den Papiermüll ab, lauft Ihnen nach
      Zu Ihren Häusern, ihren Wohnungen, den Treffpunkten und Bars
      Meldet euch bei jeder Singlebörse an
      Irgendwie und irgendwann, kommt man an jeden Nazi ran
      Werdet dreist, delinquent, akribisch und kreativ
      Stück für Stück füttert ihr so euer Antifaarchiv
      Faschos leben abgeschottet, sie leben im Wahn
      Mit Argumenten kommt man meistens nicht mehr an sie ran
      Die Erfahrung zeigt, dass aber trotzdem doch etwas passiert
      Wenn man ihr gesamtes Umfeld kontaktiert
      Früher nannte man so etwas „Outingaktion“
      Es hing'n Flyer und Plakate in den Vierteln, wo sie woh'n
      Mit Fotos und Funktionen, mit Namen und Adressen
      Niemand wird ein Nazischwein als seinen Nachbarn möchten
      Das frankierte man mit ein paar Telefonaten
      Um ihre Schulen, Unis, Arbeitgeber zu beraten
      Man wünschte einen guten Tag und fragte dann wie
      Passt so etwas in eure Firmenphilosophie
      Helft euren Lokalzeitungen mit Information'
      Wenn sie nicht schon von selbst dahinter komm'
      Dass es Probleme gibt mit Nazis in der Stadt
      Vielleicht wird dann sogar die Staatsanwaltschaft wach
      Mit etwas Glück kriegen sie Post oder gehen in den Knast
      Doch hier wärt blöd wenn ihr euch auf den deutschen Staat verlasst
      Die Erfahrung zeigt genau das Gegenteil:
      Es gibt so viele Faschos bei der Polizei.

      Man möchte mein' dass die Sicherheitsbehörden
      Rechte Strukturn' nicht bekämpfen, sondern fördern
      So mancher Polizist steht für die AfD zur Wahl
      Uniter hat die Munition vom KSK
      Das bedeutet: Parallel zum recherchiern'
      Müsst ihr eure Sicherheit selbst organisier´n
      Nazis machen ihre Politik immer mit Angst
      Mit Hass, mit Terror und roher Militanz
      Man kann ihnen vieles vorwerfen
      Aber jedoch nicht, dass man das, was sie mit uns vorhaben, nicht wüsst'
      Und die Geschichte hat uns schonmal gezeigt
      Es wird noch schlimmer wenn man gar nichts tut und schweigt
      Keine Angst, nehmt es selber in die Hand
      Die seh'n gefährlich aus, aber wir legen sie lang
      Koordiniert euch, fangt an zu trainier'n
      Wenn ihr zusammen kämpft, dann kann es funktionier'n
      Schon am ersten Tag, wenn ihr die Party macht
      Besteht die Möglichkeit, dass es vor der Türe kracht
      Also plant immer mit der Konfrontation
      Habt Überraschungen dabei, wenn sie komm'
      Juristisch ist mal wieder die Grauzone geschrappt
      Ich lasse ihn jetzt einfach mal im Raum den Elefant
      Ist eh klar was zu tun ist, ich sag nichts mehr dazu
      Liebe Grüße an Lina, Gucci, Maja und Nanuk.

    • Vor 25 Tagen

      Danke. Hört sich nach einigen Verschwörungstheorien an. Denke, hier gibt es keine Belege für. Akteneinsicht habe ich allerdings nicht.

    • Vor 25 Tagen

      Ich finde den Text schon drüber, gerade gegen Ende. Auch wenn seine Absicht ehrenhaft sein mag, kann ich schon nachvollziehen, warum dass dem ZDF zu heikel war.

    • Vor 25 Tagen

      Kann Dan nicht ausstehen, aber exzellenter Text ♥

  • Vor 25 Tagen

    Wenn Dieter Nuhr und andere AfD Mitglieder da ständig ohne Probleme zu sehen und zu hören sind, kann man ja erahnen, aus welchen Gründen hier so ein Fass aufgemacht wird.

    18.36 pro Monat an Leute, die Faschos den Vortritt lassen. Deutschland schafft sich ab.

    Song bleibt trotzdem ungehört, sollte klar sein.

    • Vor 25 Tagen

      Dieter Nuhr mag ein selbstgefälliger Idiot sein, aber er ist weder bei der AfD noch ein Fascho.

    • Vor 25 Tagen

      viele intelignete und gebildete deutsche sagen sie zahlen beitrag sehr gern weil ohne ard zdf wir haben nur fake news

    • Vor 25 Tagen

      "Dieter Nuhr mag ein selbstgefälliger Idiot sein, aber er ist weder bei der AfD noch ein Fascho."

      Rechtspopulist passt. Schließlich war er bei NIUS und schrieb an einem NIUS-Buch mit und verharmlost den Klimawandel und bedient auch alle anderen talking points der Rechtspopulisten.

    • Vor 25 Tagen

      Dabei muss ich gestehen, dass ich Nuhr vor 25 Jahren nicht schlecht fand. Mittlerweile kommt er mir jedoch vor, wie ein Moralprediger für die Generation Ü65. Oder Ü75

    • Vor 25 Tagen

      Naja, Sarah Bosetti ist der Inbegriff von Selbstgefälligkeit und eigentlich auch gar nicht links, weil sie Menschen, die sich nicht impfen lassen wollten, beleidigte. Finde unser Grundgesetz ist sehr wichtig, gerade für linke, perspektivisch - das nur so am Rande. Es ist nicht nur Nuhr.

    • Vor 25 Tagen

      Links sind schließlich nur mutige Querdenker wie Wendler, Naidoo oder Hildmann.

    • Vor 24 Tagen

      Das was Mubasi sagt. Nuhr ist FDP, die AfD bekommt‘s von ihm zu Recht(s) auch ab.

    • Vor 24 Tagen

      Nuhr allein als selbstgefälligen Idioten hinzustellen ist aus meiner Sicht fast schon Heldenverehrung.
      So ein Typ vom Schlag „Ich weiß, dass darf man heutzutage ja nicht mehr sagen, aber …“.
      Jemand, der selbst mit Schenkelklopfern über Femizide sein Publikum (welches übrigens nicht nur aus Rentner und Pensionären besteht) zu hemmungslosem Applaus veranlasst.

      Noch ne Anekdote aus dem Jahr 2008 aus nem Interview im Fokus gefällig?
      Zu Zeiten, als der noch richtig witzig war?
      „Neben mir saßen die Kinder. Es war schön. Ich war damals 24, die Kinder um die 20, zum Teil ausgesprochen attraktiv und gut gelaunt. Dann kam mein großer Moment als angehender Pädagoge – meine erste Stunde als Lehrer. Ich betrat die Klasse und fand die Mädchen aus der letzten Reihe ganz vorne vor, alle in weißen Blüschen, geöffnet bis zum Bauchnabel, grinsend und gut entwickelt. In diesem Moment wusste ich: Dieser Beruf wird dir einmal strafrechtliche Probleme bereiten. Es war meine letzte Unterrichtsstunde.“

      Bin echt erstaunt, dass die AgD den Öffentlich Rechtlichen verbieten will.
      Das trifft doch genau deren Weltsicht und patriarchale Zukunftsfantasien.

    • Vor 24 Tagen

      Die selbstverständliche Verantwortungslosigkeit bei Autorität, Frauen als Schutzbefohlene zu objektifizieren - passt einfach perfekt ins Bild eines widerlichen Rechten. Danke, giz!

    • Vor 24 Tagen

      Genau, Nuhr war schon immer ein Rechtsextremer, beim öffentlich rechtlichen Rundfunk arbeiten grundsätzlich nur Faschisten und Danger Dans Text ist völlig unproblematisch. Undifferenziert, begrifflich unscharf und Zeugnis einer dichotomischen Weltsicht, mit der man im notwendigen Kampf gegen Rechts keinen Blumentopf gewinnt, sondern das Gegenteil von dem erreicht, was man bezweckt.

    • Vor 24 Tagen

      Gibt kein Links und Rechts in der Politik.

    • Vor 23 Tagen

      ich denke auch links gegen rechts ist denke in alte schema weil heute der wahre kampf ist brüder gegen deutsche aber viele schlaue deutsche sind auch auf unsere seite

    • Vor 23 Tagen

      Es gibt unterschiedliche politische Position. Links-Rechts kommt von einer Sitzordnung von vor etwa 250 Jahren. Wenn wir alles in Links und Rechts einordnen, dann sind Ideen beisammen, die nicht kompatibel sind, dann können AfD-Lügner Sachen sagen wie „Hitler war eigentlich links“ und das plausibel genug unterfüttern um damit einen Teil der Menschen mitzunehmen. Diese klare lagerbildung ist gewollt um zu spalten.

    • Vor 23 Tagen

      Ich denke, dass Heidi Reichinnek grundsätzlich recht damit hat, dass Männer das Problem sind. Wir müssen sie überzeugen, weniger rechts zu wählen, damit sie nicht einsam werden.

    • Vor 23 Tagen

      wichtig ist auch wahl recht für alle brüder weil sie sind oft politisch gut gebildet in gegensazz zu deutsche männer

    • Vor 23 Tagen

      Sie bringen zumindest eine gewisse Romantik rein. Während der Wahl sind die Rollläden ja auch unten.

    • Vor 23 Tagen

      es ist groesste skandal in deutsche politikz das wir haben 5 milionen muslime hier aber immer noch keine muslimische partei in bundes tag

    • Vor 23 Tagen

      ...ich denke auch, sie werden sich schnell anpassen und die langen Schlangen beim Bäcker lieben, die Gespräche und das wohlige Gefühl, keine Kinder in die Welt zu setzen, wegen der Umwelt.

    • Vor 21 Tagen

      Nuhr bekommt seit Jahren Applaus dafür, dass er die Vorurteile seines beschränkten Puplikums bedient. Fascho geht mMn nach klar.

      Während wir das analysieren, schenkt Weimar den Bayreuther Festspielen noch mehr Geld und kürzt es bei der Förderung vom (Pop-)Nachwuchs.

      Hier läuft etwas falsch.

    • Vor 19 Tagen

      Nuhr ist durch und durch Rechtspopulist und zusätzlich ist er zu 100% das perfekte Abziehbild der kleinbürgerlichen arroganten Kapitalismus-Verehrer, die glauben, allein ihre harte Arbeit hätte sie zum Wohlstand gebracht und nicht die günstige und politische wirtschaftliche Lage ihrer Jugend. Da verwundert es kaum, dass er bei Femiziden die Schuld bei dem Urteilsvermögen der Frauen sucht.

  • Vor 25 Tagen

    Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor 25 Tagen

      Ich habe obigen Kommentar mal durch einen KI-Detektor gejagt und der hat festgestellt, dass darin 0 % Intelligenz vorhanden ist.

    • Vor 25 Tagen

      Die Partei AfD ist antidemokratisch.

    • Vor 25 Tagen

      Dass du kleiner Fascho hier auftauchst, war abzusehen. Ich hoffe, man hat auch bald eine Überraschung für dich.

    • Vor 25 Tagen

      Die Partei steht auf dem Boden der Demokratie sonst wäre sie verboten. Gerichte haben das bestätigt und die haben mehr zu sagen als eure linken Meinungen.

    • Vor 25 Tagen

      Kannst du auch Beiträge formulieren, die nicht nach russischen Bots klingen?

    • Vor 25 Tagen

      Streng genommen würde auch auch eine Antidemokratische Verfassungsfeindliche Partei erst mal "auf dem Boden der Demokratie" stehen, wenn man auf Gerichte warten möchte. So ähnlich dumm wie anzunehmen, es werde gerade durch Israel kein Genozid an Palästinensern begangen (Grüße an Danger Dan und Igor an der Stelle), bloß weil endgültige Gerichtsbeschlüsse darüber idR. über ein Jahrzehnt andauern können.

      Im Übrigen ist vor deutschen Instanzen auch überhaupt nicht geklärt, ob die AfD demokratisch ist. Aber das weiß auch ein huso... ähm, bufo, wenn er den nächsten Hihi-Troll-Beitrag schreibt :)

    • Vor 24 Tagen

      Wenn der Faschismus wiederkommt, wird er sagen, er sei der Antifaschismus.

    • Vor 24 Tagen

      Ist es schon so weit? Bezeichnen sich AfD-Wähler schon als Antifaschisten gegen den von ihnen herbeihalluzinierten "Linksfaschismus"? Zuzutrauen wär es ihnen, denn wenn Nazis eines gut können, dann die Bedeutung von Begriffen umdrehen.

  • Vor 25 Tagen

    "Liebe Grüße an Lina, Gucci, Maja und Nanuk.."

    das sagt doch alles ... terror egal von welcher Seite ist mies

  • Vor 25 Tagen

    Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

  • Vor 24 Tagen

    Musikalisch exzellent. Dass das ZDF keine "lieben Grüße" an die Hammerbande ausstrahlen will, ist allerdings verständlich. Hätte der Song auch nicht gebraucht.

  • Vor 24 Tagen

    https://taz.de/ZDF-laedt-Danger-Dan-und-Ig…

    "ZDF lädt Danger Dan und Igor Levit aus Jetzt canceln sie schon die Staatstragenden

    Die Absage des ZDF an die Künstler ist falsch. Doch wo waren die beiden eigentlich, als die Palästinabewegung gecancelt wurde? Im Zweifel auf der anderen Seite. "

    • Vor 24 Tagen

      Igor Levit hat jüdische Wurzeln. Da ist die Zurückhaltung bezüglich der Palästinabewegung eher logisch.

    • Vor 24 Tagen

      Sein Jüdisch-Sein würd ich korrekterweise lieber ausklammern bei der Frage, dafür sein Arschloch-Sein mehr mit einbeziehen, und die "Palästinenserbewegung" beim Anti-genozidal oder -kolonialistisch-Sein dafür wieder ausklammern. Gern geschehen :)

    • Vor 24 Tagen

      https://www.spiegel.de/kultur/musik/igor-l…

      »Das Verhalten vieler, die sich sonst immer gegen dehumanisation hinstellen und jetzt durch Schweigen dehumanisation der Juden betreiben – dieses erkaltete Verhalten schockiert mich«

      Der taz-Artikel spiegelt nur die weiteren linken Auswüchse wieder. Da nimmt sie sich mit den Rechten nicht mehr viel.

    • Vor 24 Tagen

      "Auch Igor Levits Antifaschismus schlägt zwar bei Neonazis an, setzt aber aus, wenn es um die Feldzüge der teils faschistischen israelischen Regierung geht."

      Bla bla bla. Und wessen Antifaschismus setzt komischerweise immer dann aus, wenn es um die faschistische Hamas geht?

    • Vor 24 Tagen

      Ach ja, die Hamas, die seit 78 Jahren das palästinensische Territorium mit illegalen Siedlungen immer weiter vergrößert, jüdische Ureinwohner willkürlich drangsaliert, entrechtet, vertreibt, wahllos erschießt, mindestens 30x so viele Tote zu verantworten hat, Foltergefängnisse betreibt, und einen immensen militärischen Vorteil mit High-Tech-Panzern, Kampfjets usw. bedenkenlos ausspielt. Ja, ja, auf jeden Fall das schlimmste Problem in dem Fall, diese Hamas. Schlimm, schlimm, schlimm. Wenn die nicht wäre, dann würde Israel seine vereinbarten Tereitorialgrenzen selbstverständlich einhalten, sich grundkorrekt und demokratisch verhalten.

    • Vor 24 Tagen

      Ganz schön viele Worte, um vom Kern einer Aussage abzulenken.

    • Vor 24 Tagen

      Die Hamas ist
      nicht faschistisch.

    • Vor 24 Tagen

      Nee, die ist sogar queerfeministisch, wenn man Teilen der linken Szene glaubt!

    • Vor 24 Tagen

      Ha ha ha ha. Großartiger Beitrag von HeikeEldenreich!

    • Vor 24 Tagen

      Die Hamas würde Isreal am liebsten von der Landkarte gefegt sehen wollen.

    • Vor 23 Tagen

      Sind diese „Teile der linken Szene“ mit dir im Raum, Heike? Kannst du sie sehen oder nur hören?

      Was möchtest du damit sagen, Toni? Das weiß jeder, und ich sehe hier niemanden, der sagt, dass das was die Hamas so macht okay wäre. Die Hamas ist ja nichts was wir als Deutschland aktiv unterstützen, im Gegensatz zur IDF.

    • Vor 23 Tagen

      Ganz entscheidende Merkmale für Faschismus sehe ich bei der Hamas auch nicht erfüllt. Zumal es bis auf eine uralte Fassung irgendeiner Charta der Hamas, und irgendeines angeblich geleakten Berichts bis heute keine belastbaren Belege dafür gibt, Ziel der Hamas wäre es, ganz Israel auszulöschen. Womit auch? Mein Ziel könnte es ja auch sein, olympischer Goldmedaillengewinner km Stabhochsprung zu werden. Wird mich nur keiner für voll nehmen, weil ich weder die körperliche Verfassung noch die beobachtbare Bereitschaft habe, etwas dafür zu tun.

      Dieser Bullshit von wegen "Aber die Hamas!" ist wirklich nur noch peinliche Augenwischerei, die vom Offensichtlichen ablenken soll. Kann doch jeder sehen, dass da jemand vom Elefanten im Raum ablenken möchte, indem er über die Katze spricht.

    • Vor 23 Tagen

      Die stehen für Massenmord, aber aus rein religiösen statt ideologisch politischen Gründen ein, wie das Massaker am 7. Oktober 2023, der Ausgangspunkt für den Krieg war, verdeutlicht hat.

    • Vor 23 Tagen

      Übrigens ist auch Igor Levit direkt von Antisemitismus betroffen, der von gewissen Teilen der linken Bubble noch weiter bestärkt wirkt. Seine Konzerte stehen unter besonderem Sicherheitsschutz aus Angst vor politisch motivierten Aktionen.

    • Vor 23 Tagen

      Peinlichst, toni. Peinlichst.

    • Vor 23 Tagen

      Irgendwie kommen wir hier immer wieder an den gleichen Punkt.
      Ab wie vielen Morden ist man Elefant und bis zu welcher Grenze noch Katze? Ist es nicht offensichtlich, dass sowohl die Hamas als auch der Staat Israel abscheulich handeln? Es wird doch nichts relativiert, wenn man beide Seiten verurteilt. Denn weder das Gros der Bevölkerung in Gaza noch Israels sind die Täter.

    • Vor 23 Tagen

      @Funky_Bob: 100% Zustimmung.

    • Vor 23 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 23 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 23 Tagen

      Bob, die Absicht in aller Ehren. Aber auch das nivelliert halt mal komplett, dass eindeutigst eine Seite im Vergleich zur Anderen mehrfach zweistellig multipliziert tötet, und in jeder Hinsicht überlegen ist. Und auch das mit dem Gros der Bevölkerung ist nicht so ebenbürtig, wenn man von der Behauptung zur Überprüfung gelangt.

      In aller Regel ist die Motivation von "Tja ja, beide Seiten schlimm" sowohl, überlegene Differenziertheit zu claimen ohne dafür recherchieren zu müssen, als noch viel entscheidender - sich einfach nicht weiter mit einer Sache auseinandersetzen zu wollen. Diese Ansicht lässt sich wirklich auf JEDEN geopolitischen Konflikt der Geschichte anwenden. Nur der Grad der Verantwortungslosigkeit ändert sich marginal, aber verantwortungslos bleibt sie...:

      "Tja, also die Europäer und die amerikanischen Ureinwohner... Ganz schön schwieriger Fall..."
      "Ach, die Herero, Nama und die Deutschen... Da bekleckert sich wirklich keiner mit Ruhm"
      "Eigentlich wollen die meisten Belgier und Kongolesen ja den Frieden, aber diese Hardliner auf beiden Seiten..."

      Verstehst Du, was ich meine? Vielleicht hast Du ja Zahlen, welche Deine Ansicht zu den Bevölkerungen von Gaza und Israel unterfüttern? Also ich weiß nur, dass im besetzten Land Meinungsumfragen kaum durchführbar sind, und es auch kaum welche gibt. Gewählt wird dort schon lange nicht mehr.
      Auf der anderen Seite gibt es nur eine einzige Partei in der Knesset, die nicht ausdrücklich das israelische Territotium vergrößern und das Vorgehen der IDF fortführen will. Sie ist die einzige nicht-rechtskonservative bis offen faschistische Partei, und sie steht bei maximal 5%. Es gilt dort die absolute Wehrpflicht, und bisher nur sehr wenige Verweigerungen - der Großteil der Bevölkerung ist also direkt beteiligt. Und das schreibe ich als jemand, der das extrem tragisch findet, und dankbar um jeden Verweigerer und linken Gegendemonstranten gegen Genozid ist. Leider, leider, leider ist das die absolute Minderheit im Land... :(

    • Vor 23 Tagen

      @Funky_Bob Bin übrigens aufgrund des Aushungerns und der gezielten Vertreibung der Bevölkerung im Gaza und der menschenverachtenden Siedlungspolitik auch nicht der größte Netanjahu-Fan, was aber nichts an der antisemitischen, gewaltbereiten Agenda der Hamas ändert.

    • Vor 23 Tagen

      Ja, wir hatten das schon alles, Ragi. Ich ab hab damals bereits anerkannt, dass du dich hier sehr viel besser auskennst und der Vorwurf des leichten Auswegs durch Differenziertheit trifft sicher ein wenig ins Schwarze, denn ich fühle mich da noch immer nicht wirklich trittsicher genug..
      Ich hab nur ehrlich immer Bauchschmerzen, wenn "From the River to the Sea" skandiert wird. Allerdings wurde ich auch schon aus digitalen und analogen Diskussionsräumen entfernt, weil ich das offen angesprochen habe.
      Mich stört massiv, dass linksalternative Strukturen an diesem Konflikt zerbrechen. Das reproduziert sich seit Dekaden zuverlässig und es ändert sich rein gar nichts. Danger Dan ist da ein schönes Beispiel für.

    • Vor 23 Tagen

      Zur Einordnung…wenn wir schon bei der TAZ sind:

      https://taz.de/Linksliberale-und-die-Hamas…

      "Der Geburtsfehler der nach 1945 unter dem Motto „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ versammelten Linken bestand in der Negation der „westlichen Werte“ von Demokratie und Menschenrechten, die es dem Sowjetkommunismus leicht machte, politische und soziale Proteste im Westen zu kapern. Gewiss waren die westlichen Bündnisse – Nato, EWG – gerade im Hinblick auf den fortbestehenden Kolonialismus, das Wettrüsten und eine neoliberale Wirtschaftspolitik problematisch.

      Aber das hätte kein Blankoscheck für einen kruden Antiamerikanismus und nationalneutralistische „Dritte Wege“ sein dürfen, die im organisierten Pazifismus von den 1950er bis in die 1990er Jahre (und heute wieder in Hinsicht auf die Aggression gegen die Ukraine) zur faktischen Allianz mit (sowjet)russischen Zielen führte – ganz abgesehen vom unsäglichen Schulterschluss westlicher K-Gruppen mit der maoistischen Diktatur in China und Terrorregimen in Südostasien.
      Dahin führte die problematische Auslegung der faschistischen Vergangenheit, die in den 1990er Jahren ethnische Säuberungen in Bosnien geschehen ließ, weil einmal die Wehrmacht in Serbien Unheil angerichtet hatte. Zwar hieß die Parole „Nie wieder Krieg, nie wieder Auschwitz!“, aber eine aktive Verhinderung genozidaler Vernichtung war darin nicht einmal eingeschlossen, als nach 1990 wieder Juden deren bevorzugte Ziele wurden.

      Hier wirkt die Erbschaft des „Tiersmondisme“ fort, der uneingeschränkten Parteinahme für antikoloniale Bewegungen, die auch nicht zerfiel, als sich diese Befreiungsbewegungen mit Russland und China verbündeten und in Staatsklassen verwandelten, die ihre Völker ausplünderten und malträtierten.
      So haben viele linke „Antiimperialisten“, die aus nachvollziehbaren Gründen Solidarität mit dem palästinensischen Volk bekunden wollten, die Augen verschlossen vor einem anfangs in der PLO und dann vor allem in ihren radikalen Abspaltungen weit verbreiteten, letztlich exterministischen Judenhass. Diese Verirrung hat wiederum mit der verhängnisvollen Wende vom Klassen- zum Kulturkampf zu tun, die Linke seit den 1970er Jahren vollzogen haben.

      Vom überfälligen „Adieu au Prolétariat“ (André Gorz) war schon die Rede, aber die Konsequenz hätte nicht sein dürfen, soziale Ungleichheitsverhältnisse „intersektional“ aufzuspalten, womit Identitätsfragen – bekanntlich die Domäne des Ethno-Nationalismus der Neuen Rechten! – ins Zentrum rückten. Die diversen Anliegen des „Patchworks der Minderheiten“ sind durchaus berechtigt, aber dass (identitär gesprochen) nur noch Betroffene für sich sprechen sollen, hat der übergreifenden Solidarität der Bürger- und Menschenrechtsbewegungen die Basis entzogen.

      Das Durchschlagen linken Antisemitismus in der BDS-Bewegung gegen den „Apartheidstaat“ Israel, im in der französischen Linken sehr verbreiteten „Islamo-Gauchisme“, der die Irrtümer des Tiersmondisme fortsetzt und nun zur verdrucksten oder ganz offenen Sympathie mit der Hamas steigert, ist eine moralische Bankrott-Erklärung. Aber nicht pauschal „der Linken“, die sich von der genozidalen Politik Russlands und der Islamisten nicht durchweg täuschen lässt.

      Putin und die Hamas verfolgen ähnliche exterministische Ziele und machen sich die Naivität eines abstrakten Antifaschismus und Antiimperialismus zunutze. Sie verraten sämtliche Grundprinzipien von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit und wollen dafür sorgen, dass die Ukraine und Israel von der Landkarte verschwinden und die dort leben¬den Menschen erniedrigt, geknechtet, verlassen und verächtlich gemacht werden."

    • Vor 22 Tagen

      @Dr_Mubasi Danke für die Einordnung.

    • Vor 22 Tagen

      Der Artikel ist mal wieder komplett antimaterialistisch, und sieht es also auch nicht als notwendig an, irgendeine der großen Behauptungen über die Hamas oder die "antiimperialistische Linke" zu begründen. Bin bis heute sehr gespannt auf eine Erklärung, wie eine zerfetzte, kaum zentral organisierbare Miliz, die traditionell nur mit Guerilla-Aktionen kämpft, eine "totale Vernichtung" einer durchmilitarisierten Hi-Tech-Kolonie planen oder realisieren will.
      Ich meine, einen unerklärlichen Dachschaden haben sicherlich einige der Führungspersonen, aber allein der massive Verlust an Menschenleben auf palästinensischer Seite wird für immens viele, nie juristisch aufgearbeitete oder gesühnte Familientragödien sorgen - die der geistigen Gesundheit einer religiös motivierten Organisation kaum helfen werden. Aber wenn sie mit ihren lächerlich kleinen Mitteln aus selbstgebastelten Flaschenraketen, alten Sturmgewehren oder Steinen solche Pläne verfolgt, muss sie zu den schizophrensten Gruppen der Welt gehören.

    • Vor 22 Tagen

      "Bin bis heute sehr gespannt auf eine Erklärung, wie eine zerfetzte, kaum zentral organisierbare Miliz, die traditionell nur mit Guerilla-Aktionen kämpft, eine "totale Vernichtung" einer durchmilitarisierten Hi-Tech-Kolonie planen oder realisieren will."

      Dass sie das tatsächlich können, behauptet doch niemand.

    • Vor 22 Tagen

      Relativiert Ragism mal wie die Gefahr durch die, ich zitiere ihn, "bewaffneten Aufständischen" und deren Wirken am "Aufstand" des 7.10.?

    • Vor 22 Tagen

      Gehört ja zu meinem Punkt. Bei den ganzen Behauptern wird nur permanent wiederholt: "DIE WOLLEN ISRAEL AUSLÖSCHEN!!!!" - was ja entweder bedeuten muss, sie können es tatsächlich, oder aber sie haben eine komplett verzerrte Realitätswahrnehmung. Was will man mit dieser - wie gesagt: idR. ungefütterten - Behauptung erreichen? Will man sagen: Die sind komplett übergeschnappt? Oder will man irgendwelche vorschnellen Phantasien darüber produzieren, die Hamas sei stark genug, um das auch wirklich zu tun?

      Klar, wir wissen natürlich, dass es da noch einen ganz anderen Punkt gibt. Nämlich den, wie viel Sympathie und freundlichen Willen irgendein Mensch eigentlich in der Lage ist aufzubringen gegenüber einem Staat, der einem seit vielen Jahrzehnten eben genau das antut, was Israel täglich macht. Aber mich interessiert hier mehr, was die Rechtsliberalen mit der sturen Wiederholung dieser Behauptung eigentlich erreichen wollen...

    • Vor 21 Tagen

      1925 hat ein gescheiterter Postkartenmaler ein Buch veröffentlicht, in dem er die Absicht äußerte, Lebensraum im Osten zu erobern, und en passant alle jüdischen Menschen in Europa zu ermorden. Man hat ihn - obwohl er das Buch wegen eines Umstruzversuchs - im Knast schreiben musste, aber nicht ernst genommen, weil er nur der Vorsitzende einer kleinen, radikalen Splitterpartei war, der eindeutig die Machtmittel fehlten, diese irren Pläne in die Tat umzusetzen.

    • Vor 21 Tagen

      "Aber wenn sie mit ihren lächerlich kleinen Mitteln [...] solche Pläne verfolgt, muss sie zu den schizophrensten Gruppen der Welt gehören."

      "was ja entweder bedeuten muss, sie können es tatsächlich, oder aber sie haben eine komplett verzerrte Realitätswahrnehmung."

      Du hast es fast, Ragi.

    • Vor 20 Tagen

      Oh... Da kommt die Erkenntnis! Stimmt - Deutschland wurde zu dem Zeitpunkt von einer rechtsradikalen Militarkolonie belagert, zersplittert, kontinuierlich zerschossen, zerbombt und zersiedelt, während die kleine Splitterpartei sich mit selbstgebastelten Flaschenraketen und Steinen dagegen wehrte, ganz viele Reichsmarkmünzen in einem großen Sparschwein sammelte, um dann später so richtig eskalieren zu können. Richtige Geschichts-Cracks seid ihr :)

    • Vor 20 Tagen

      Bist Du echt so doof? Welche Lehre haben Juden wohl aus der Zeit von 1933 - 45 gezogen, hm?

    • Vor 20 Tagen

      Nicht doof genug um zu meinen, sie wären allesamt plötzlich zu faschistischen Kolonialisten geworden. Der Konflikt zwischen den Rechtsradikalen und den humanistisch-sozialistischen Arbeiterbünden in allen jüdischen Gemeinden wurde zum Glück nie endgültig zugunsten der Rechtsradikalen entschieden.

      Hör mal, Horsti, wenn Du Dich über Dein WELT-Abo hinaus mal mit jüdischer Geschichte auseinandersetzt, wirste zumindest mal etwas zögern, Israel als ausreichend repräsentative Notwendigkeit darzustellen

  • Vor 24 Tagen

    Kann sich übrigens noch jemand an Atari Teenage Riot erinnern? Weiß gar nicht, wie groß die Empörung wäre, wenn man so einige frühere Zeilen heute bringen würde. :D

  • Vor 23 Tagen

    Denke, der Erfolg der AgD in Sachsen-Anhalt und MeckPom bei den Wahlen im September wird eh nicht mehr verhinderbar sein.
    Nachdem in Sachsen-Anhalt bei einer AgD-Veranstaltung „Auferstanden aus Ruinen“ aus begeisterten Kehlen erschallte bleibt zu hoffen, dass deren Ureinwohner selbst eine neue Mauer errichten (nachdem sie alle Nicht-Biodeutschen rausgeworfen haben).
    Ich sehe das als Versuchsobjekt und bin gespannt, wie sie reagieren, wenn ihnen niemand mehr die Straßen baut, den Hintern abwischt und Döner serviert.
    Und die Höcke-Jugend ausschließlich Marschmusik hören und Völkerball spielen darf.

    • Vor 22 Tagen

      "Nachdem in Sachsen-Anhalt bei einer AgD-Veranstaltung „Auferstanden aus Ruinen“ aus begeisterten Kehlen erschallte bleibt zu hoffen, dass deren Ureinwohner selbst eine neue Mauer errichten (nachdem sie alle Nicht-Biodeutschen rausgeworfen haben)."
      Na ja, aber erstens war der Altersschnitt bei dieser Veranstaltung bemerkenswert hoch ... keine Ahnung, ob die Jüngeren genauso textsicher und genauso begeistert bei der Sache gewesen wären. Und zweitens - ich halte Herrn Chrupalla weder für unverzichtbar noch für kompetent, geschweige denn intelligent, aber durchaus für glaubwürdig, wenn er sagt, daß er sich die DDR nicht zurück wünsche - und das hat er unmittelbar vor der Gesangseinlage von Herrn Steimle, und auch bei Herrn Siegmund bin ich mir nicht sicher, ob er diese Aktion wirklich abgenickt hätte, wenn sie ihm bekannt gewesen wäre - er wirkte ziemlich überfahren. Was selten bei ihm vorkommt, denn meistens kann er sich in solchen Situationen ja mit dummen Sprüchen oder mit der Verweigerung einer inhaltlich wertvollen Antwort stellen. Aber wenn Herr Steimle anfängt und die Leute im Saal einsteigen ... wie verhält man sich dann?

      "Ich sehe das als Versuchsobjekt und bin gespannt, wie sie reagieren, wenn ihnen niemand mehr die Straßen baut, den Hintern abwischt und Döner serviert."
      Na ja, aber so eine Legislaturperiode kann ziemlich lang sein - siehe Donald T. -, und natürlich hinterläßt sie auch Spuren, egal ob in der Gerichtsbarkeit oder im Volk. Wenn die 41 % wirklich zur absoluten Mehrheit reichen sollten, sind das halt immer noch 59 %, die die AfD nicht gewählt haben, plus noch einige Stimmen, die halt keine Auswirkung auf das Ergebnis haben, da die gewählten Parteien unter "ferner liefen" strandeten. Der Kollateralschaden ist bemerkenswert hoch.

      Gruß
      Skywise

    • Vor 22 Tagen

      "plus noch einige Stimmen, die halt keine Auswirkung.."

      Die sind doch in den 59% schon drin? Wenn man da noch wen zupacken könnten, wären das doch die Nichtwähler, oder nicht?

    • Vor 21 Tagen

      @Skiywise
      „ Aber wenn Herr Steimle anfängt und die Leute im Saal einsteigen ... wie verhält man sich dann?“

      Auf einer AgD Versammlung genauso, wie es Siegmund und Chrupalla getan haben - einfach mitträllern ;-)
      Ich bin schon deiner Meinung, dass sie sich nicht bewusst waren, was für einen komplett verstrahlten „Komiker“ sie sich da eingeladen haben.
      Genau das ist aber das Highlight bei der Sache. Jetzt waren Sieg und Chrup genau in der Situation, in der sie das deutsche Volk haben wollen. Als Mitläufer, die zu feige sind, für sich selbst einzustehen und blind in Parolen und Hymnen mit einzustimmen.

      „ Na ja, aber so eine Legislaturperiode kann ziemlich lang sein - siehe Donald T. -, und natürlich hinterläßt sie auch Spuren“

      Ja, du hast Recht. Das wird Spuren hinterlassen. Aber ich sehe nicht, wie sich die Wähler bis September noch umstimmen lassen.
      Ich glaube nicht an Wunder. Und egal, was die AgDler noch so Dummes anstellen, ihre Fans werden es ihnen verzeihen.
      Deshalb halte ich es für sinnvoller, sich auf die Möglichkeit vorzubereiten, dass sie sich zumindest in einigen Bundesländern breit machen, anstatt dumm zu gucken, wenn es soweit ist.

    • Vor 21 Tagen

      "Ich bin schon deiner Meinung, dass sie sich nicht bewusst waren, was für einen komplett verstrahlten „Komiker“ sie sich da eingeladen haben."

      Die wussten ganz genau, wem sie da eine Bühne gegeben haben. Als der personifizierte Jammer-Ossi Steimle seine Hinrichtungs-, Umsturz-, und Gewaltphantasien zum Besten gegeben hat, haben sie immerhin noch herzhaft gelacht.

    • Vor 21 Tagen

      "Aber wenn Herr Steimle anfängt und die Leute im Saal einsteigen ... wie verhält man sich dann?"

      Man könnte ins Grübeln können, vor wem und mit wem man da eigentlich eine Veranstaltung durchführt.

    • Vor 21 Tagen

      kommen, nicht können

    • Vor 21 Tagen

      "Ich bin schon deiner Meinung, dass sie sich nicht bewusst waren, was für einen komplett verstrahlten „Komiker“ sie sich da eingeladen haben."

      Das ist natürlich Unsinn, denn Steimle ist hier im Osten genau dafür bekannt und gefeiert.
      Da tritt er auch mal an einem 9. November auf Einladung von Pegidioten (einer davon Traditionsbeauftragter bei Dynamo Dresden und bereits mit dem Staatsschutz vertraut) und Identitären (eine Buchhändlerin die u.a. Martin Sellner eine Plattform bietet) zur Verhöhnung der Pogrome auf.

      "aber durchaus für glaubwürdig, wenn er sagt, daß er sich die DDR nicht zurück wünsche"

      Das ist natürlich süß in der dahinterstehenden Naivität, denn man wünscht sich nicht DIE DDR zurück, man wünscht sich lediglich ein Syxstem, in dem man selbst Gewinnler ist.
      Natürlich wünscht sich ein Chrupalla ein System, dass eine Mischung aus DDR und Drittem Reich ist, und in dem er eine Führungsposition inne hat.

      Das "Volk" wünscht sich lediglich ein System, in dem "der Staat" für ales sorgt, das "Volk" sich um nichts kümmern muss, und im Idealfall dabei tun und lassen kann, was es will.

      Die Ostalgiewelle und Verharmlosung, inzwischen immer öfter Verherrlichung der DDR, zeigt deutlich Wirkung.

    • Vor 21 Tagen

      "Die Ostalgiewelle und Verharmlosung, inzwischen immer öfter Verherrlichung der DDR, zeigt deutlich Wirkung."

      Aus gleichem Munde wird die Linke aber als "SED" bezeichnet, teilweise gilt das gleich für alle sogenannten Altparteien. Kann mir jemand helfen, diese kognitive Dissonanz aufzulösen?

    • Vor 21 Tagen

      Es hat etwas Sektenhaftes. Widersprüche werden ignoriert oder so verdreht, dass es für das Sektenmitglied Sinn ergiebt.

      Es wird dabei oft so ausgelegt, dass es in der DDR eigentlich ganz toll war und SED, Stasi und so weiter nur in Teilbereichen schlimm war, die man dann mit Links verknüft, alles heute aber völlig übertrieben dargestellt würde.

      Für viele ist es aber auch schlicht egal. Da ist man einfach geeint in seinem Nationalismus (oft eher Regionalismus) und seiner Abneigung gegenüber Fremden (die von weiter als 100 Kilometern kommen). Da wird dann einfach alles nachgeplappert und mitgesungen, ohne überhaupt zu wissen, was z.B. Links, Grün oder sonst was tatsächlich ist.
      Man ist sich einfach einig, dass man nicht rechts ist (selbst wenn man rechtsextreme Parolen nachplappert) und fühlt sich seeelig geeint als Ostdeutsche.

  • Vor 22 Tagen

    Wo ist eigtl unser grundguter Johannesberg, wenn man ihn mal braucht? :lol:

  • Vor 21 Tagen

    AfD Verbot jetzt! Jeder, der mal ein Geschichtsbuch in die Hand nimmt und etwas über die Weimarer Republik liest, sieht die Blaupause der AfD!!! Oder will sie nicht sehen, oder ist halt nicht die hellste Kerze auf der Torte....

    • Vor 21 Tagen

      ...oder ist Verfassungsrechtler, Rechtsphilosoph, strategisches Genie, Linker mit Angst, dass ihm dasselbe demnächst passieren wird, so sehr gelangweilt schon, dass es eigentlich so bleiben kann, ...whatever...

  • Vor 21 Tagen

    Ein Aufruf zur Gewalt, selbst gegen vermeintliche „Faschos“, bleibt moralisch und rechtlich verwerflich. Er untergräbt das staatliche Gewaltmonopol und beschleunigt nur den Radikalisierungskreislauf. Wer mit verdeckten Gruppen, Fingerabdruck-Vermeidung und physischer Konfrontation agitiert, verlässt den Boden demokratischer Auseinandersetzung und baut paralleljustizähnliche Strukturen auf, die Freiheit und Rechtsstaat gefährden.
    Der Text ist im Grunde eine IKEA-Montageanleitung für den kleinen Bürgerkrieg – perfekt für militante Moralisten, die am Ende selbst die neuen Sheriffs mit zweifelhafter Dienstmarke spielen. Statt „Keine Angst“ bräuchten wir dringend „Keine Ahnung, aber bleibt vernünftig“. Denn wer dumme Ideen mit noch dümmeren Methoden bekämpfen will, hat die letzten 100 Jahre komplett verschlafen.

    • Vor 21 Tagen

      "Ein Aufruf zur Gewalt, selbst gegen vermeintliche „Faschos“, bleibt moralisch und rechtlich verwerflich."
      Was möchtest du mit "vermeintliche" implizieren?
      Rechtlich ist klar, deswegen formuliert er es ja auch nicht aus.
      Moralisch kann kann man das diskutieren. Ich persönlich bin kein Pazifist und halte Gewalt für partiell notwendig, respektiere aber auch Menschen, die das nicht tun.

      "Er untergräbt das staatliche Gewaltmonopol (...)"
      Okay, damit hätten wir die moralische Frage bei dir geklärt. Du ordnest Gewalt nicht per se als moralisch falsch ein, sondern nur, wenn sie nicht vom Staat kommt. Kann man sich halt auch nur als Mitglied der Mehrheitsgesellschaft leisten.

      "(...) und beschleunigt nur den Radikalisierungskreislauf."
      Das ist halt so ein oft wiedergekäuter Schwachsinns-Take, den dir jede:r Soziolog:in, Politikwissenschaftler:in und Historiker:in widerlegen können. Der Faschismus braucht keinen radikalen Gegenpol, um sich zu konstituieren, er tut das aus sich selbst heraus.

      "Wer mit verdeckten Gruppen, Fingerabdruck-Vermeidung und physischer Konfrontation agitiert, verlässt den Boden demokratischer Auseinandersetzung und baut paralleljustizähnliche Strukturen auf, die Freiheit und Rechtsstaat gefährden."
      Joah, siehe oben. Diese Haltung setzt ein absolut blindes Vertrauen in staatliche Strukturen voraus, das man nur haben kann, wenn man Mitglied der akutellen Mehrheitsgesellschaft ist und die einzige Konfrontation mit der Exekutive der Strafzettel wegen Falsch-Parken bleibt, bzw. man mit NSU nur Automobile aus Neckarsulm assoziiert.

      "Denn wer dumme Ideen mit noch dümmeren Methoden bekämpfen will, hat die letzten 100 Jahre komplett verschlafen."
      Okay, ich checke nicht so ganz, wie man eine Idee mit einer Methodik vergleichen soll, aber was ich daraus lese, ist: die Geschichte der letzten 100 Jahre hat belegt, dass antifaschistische Praxis "dümmer" (was immer das genau sei soll) ist, als die Idee des Faschismus.
      Ähm... was soll man dazu sagen, außer: lösch dich

    • Vor 21 Tagen

      Edit-Funktion JETZT!!!!!!

    • Vor 21 Tagen

      „ Ich persönlich bin kein Pazifist und halte Gewalt für partiell notwendig,…“. Damit beweist Du, dass Du eine geistige Luftpumpe bist und Dich für weitere Diskussionen selbst ausschließt. Dein anderes Geschwafel kann ich nicht unterschreiben.

      „lösch dich“

      Ein weiterer Beweis dafür, dass Du jemand bist, mit dem ich nicht diskutieren möchte.

    • Vor 21 Tagen

      "Damit beweist Du, dass Du eine geistige Luftpumpe bist und Dich für weitere Diskussionen selbst ausschließt"

      Zumindest hat er seine Aussagen gut begründet anstatt einfach zu sagen "ich mag deine Position nicht und deswegen bist du nicht diskussionsfähig".

    • Vor 21 Tagen

      @Elstner: Kannst du mir geistiger Luftpumpe zumindest erklären, warum es mich zur Diskussion disqualifiziert, anzuerkennen, dass Gewalt partiell notwendig ist, dich aber nicht, obgleich du das staatliche Gewaltmonopol verteidigst?
      Oder ist die Frage zu schwafelig?

    • Vor 21 Tagen

      @Gleep
      Ne, hat er leider nicht. Er bleibt die Erklärung, was "halte Gewalt für partiell notwendig" bedeutet.
      Wann? Aus welchem Grund? In welchem Maße? Gegen wen? Durch wen? Wie?

      Es ist leider auch nur eine hohle Phrase.

    • Vor 21 Tagen

      @Theory: Nö, eine Phrase wären eine nichtssagende Floskel, also etwa "früher war alles irgendwie besser".
      Was er da gemacht hat, war eine politische Selbsteinordnung, nämlich die, dass er sich nicht als Pazifist definiert. Warum? Weil er Gewalt unter bestimmten Vorraussetzungen für notwendig erachtet, was der Definiton des Pazifismus widerspricht.
      Wenn du ihn fragst, erzählt er dir bestimmt gerne, warum.

    • Vor 21 Tagen

      Elstner, hast du den Unsinn auch hier geschrieben oder wurde der nur kopiert?

      https://www.plattentests.de/forum.php?topi…

    • Vor 21 Tagen

      @güldi
      Seit wann sprichst Du von dir in der dritten Person?

    • Vor 21 Tagen

      Anscheinend kopiert. Bin da nicht angemeldet. Ist aber auch egal… Ich muss nur über Euch linken Macker und euren politischen Kampf lachen.

    • Vor 21 Tagen

      @pedrolino: Bist du nörtz aus dem anderen Forum?

    • Vor 21 Tagen

      Kommen von dir noch Argumente, wie oben gefordert oder bleibst du überfordert und bleibst bei Ad hominem?

    • Vor 21 Tagen

      @theo: Sorry, war nur Quatsch, auf den ich gerade Bock hatte, don’t ask me why…

    • Vor 21 Tagen

      @perdolino: Warum soll ich hier noch weiter diskutieren? Ihr seid die harten, linken Macker, die so einen Scheißtext abfeiern. Diskurs ist hier einfach nicht möglich.

    • Vor 21 Tagen

      @Elstner: Du hast eine These geschrieben, ich habe eine Gegenthese geschrieben, du verweigerst dich der weiteren Auseinandersetzung. Diskurs ist nicht möglich, weil du dich nicht auf ihn einlässt.

    • Vor 21 Tagen

      @theo: Zu deiner Frage nach dem Wann? Aus welchem Grund? In welchem Maße? Gegen wen? Durch wen? Wie?
      Okay, das ist ein großes Fass, ich versuchs mal knapp zu halten. Von deinen Fragen kann ich für mich auch nur "Aus welchem Grund?" und "Durch wen?" klar beantworten.
      Aus welchem Grund?
      Es gibt bestimmte politische Strömungen, sagen wir Z.b. Faschismus und Imperialismus,, denen ist Gewalt inhärent. Begegnest du dem Faschismus als Nicht-Teil der faschistischen Homogenie mit Gewaltfreiheit, wirst du ausgelöscht oder musst fliehen, siehe Shoa. Wohin es führt, wenn man dem Imperialismus gewaltfrei begegnet, kann man im Fall China und Tibet gut beobachten.
      Meine Behauptung ist, man kann gewalt-inhärenten Systemen nicht gewalt-frei begegnen.
      Durch wen?
      Und da wird es echt schon kompliziert. Im Beispiel Imperialismus ist es noch recht einfach: na klar, durch den Staat. Wie schnell diese Reflexe funktionieren, sieht man an der akutellen politischen Lage ja sehr deutlich. Das ist auch deswegen einfach, weil der Imperialismus zumindest noch nach den Regeln nationalstaatlicher Distinktion funktioniert.
      Komplizierter wird's beim Faschismus. Bei aller berechtigten Kritik versucht unsere parlamentarische Demokratie ja zumindest noch den Anschein zu waren, sie würde ich auf humanistische Werte berufen. Der Faschismus tut das nicht, er funktioniert nach gänzlichen anderen Regeln, weshalb auch alle der AfD und Trump hilflos gegenüber stehen. Weil der Faschismus keinen Fick gibt. Einzige Möglichkeit also: selbst auch keinen Fick geben. Das kann die parlamentarische Demokratie aber nicht, denn einen Fick zu geben, ist wiederum ihr inhärent. Das geht erst, wenn der Faschismus schon den takeover hingelegt hat und anfängt, imperialistisch zu agieren. Das kann man gut daran ablesen, wie lange es gedauert hat, bis die Alliierten tatsächlich auf die Nazis reagiert haben.
      Deswegen halte ich es für zwingend notwendig, außerstaatlich und klandestin auch mit physischer Gewalt gegen den Faschismus vorzugeben. Weil der Staat ab einem bestimmten Punkt zwangsläufig damit scheitern wird.
      Wann der Punkt ist? In welchem Maße? Wie?
      Ich weiß es noch nicht. Ich hoffe sehr, dass ich nie dazu gezwungen sein werde, mir diese Fragen ernsthaft zu stellen.

      Das war sehr schnell und verkürzt, ich hoffe, es ist nachvollziehbar.

    • Vor 21 Tagen

      "Ihr seid die harten, linken Macker, die so einen Scheißtext abfeiern."

      Da du dich nicht links verortest, bist du also entweder Mitte oder alles von Rechts oder "unpolitisch", also rechts. Mitte wäre auch rechts. Es sieht also nicht gut für dich aus?

    • Vor 21 Tagen

      "Ein Aufruf zur Gewalt" Hmm? Ist das in erste Linie nicht erstmal nur ein Lied? Es steht nicht auf dem Index, also ist das auch nicht "rechtlich verwerflich" (lol)

    • Vor 21 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 21 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 21 Tagen

      "Meine Behauptung ist, man kann gewalt-inhärenten Systemen nicht gewalt-frei begegnen."

      *Mahatma Gandhi has entered the chat*

    • Vor 21 Tagen

      Letztlich ist die Frage, unter welchen Umständen man Gewalt anwendet, eine persönliche. Wenn man damit gegen geltendes Recht verstößt oder ggf. richtig auf die Fresse bekommt oder beides hat man Pech gehabt.

    • Vor 21 Tagen

      @pedrolino aka nörtz: mich aufgrund einer Aussage (in der ich mich von Gewalt distanziere und den Text kritisch sehr), mich dem rechten Lager zuzuordnen, ist wirklich dumm. Aber vielleicht lernt man das so in der linken Szene in Hannover, wenn man zu häufig im Cafe Glocksee abhängt. Oder ;)?

    • Vor 21 Tagen

      Andreas Baader wäre stolz auf die oben aufgeführte Rechtfertigung für Gewaltanwendung.

    • Vor 21 Tagen

      An Funk Elstners Beitrag ist absolut nichts "rechts" oder problematisch. Diejenigen, die selbiges andeuten, haben nicht mehr alle Latten am Zaun.

    • Vor 21 Tagen

      Stimmt, die Aussage, dass antifaschistische Praxis dümmer ist, als die Idee des Faschismus, ist absolut unproblematisch, und alle anderen sind doof.

    • Vor 21 Tagen

      Na, Mubasi, was denkst du so über Georg Elser, hatte der auch nicht mehr alle Latten am Zaun?

    • Vor 21 Tagen

      Und was für eine komplette Gehirnfick-Grütze ist denn bitte dieser Baader-Vergleich? Oder ist das einfach der einzige Linksradikale, der dir auf die Schnelle eingefallen is?

    • Vor 21 Tagen

      Glaubst du ernsthaft, ich gehe auf dein extremistisches Geschwurbel näher ein? Verpiss dich einfach.

    • Vor 21 Tagen

      "@pedrolino aka nörtz: mich aufgrund einer Aussage (in der ich mich von Gewalt distanziere und den Text kritisch sehr), mich dem rechten Lager zuzuordnen, ist wirklich dumm."

      Da du nicht links bist, kannst du nur rechts sein. Daran ändern deine Ausflüchte nun auch nichts.

    • Vor 21 Tagen

      War Mubasi nicht derjenige, der Verständnis für Querdenker und AfD-Wähler hatte oder so ähnlich? Einer aus dem bürgerlichen Lager, wo noch der gesunde Menschenverstand herrscht.

    • Vor 21 Tagen

      Elstner, du wurdest ertappt. Entweder du gehst noch auf gueldis Argumente ein oder du bleibst auf dem Stand eines Apollo-News-Lesers?

    • Vor 20 Tagen

      "Glaubst du ernsthaft, ich gehe auf dein extremistisches Geschwurbel näher ein? Verpiss dich einfach."
      Die radikalisierte Mitte auf dem peak ihrer diskursiven Fähigkeit :lol:

    • Vor 20 Tagen

      Finale Aussage:
      @ gueldener_irgendwas:

      Ich glaube, du liest an mehreren Stellen Dinge in meinen Text rein, die da schlicht nicht stehen.

      Ich habe nie behauptet, staatliche Gewalt sei automatisch moralisch richtig. Ich habe vom staatlichen Gewaltmonopol gesprochen. Das ist ein rechtsstaatliches Prinzip und bedeutet nicht, dass der Staat immer recht hat oder keine Fehler macht. Es soll verhindern, dass politische Gruppen selbst entscheiden, gegen wen Gewalt jetzt plötzlich okay ist.

      Auch beim Thema Radikalisierung argumentierst du gegen etwas, das ich gar nicht gesagt habe. Ich habe nicht behauptet, Faschismus entstehe erst durch militanten Gegenprotest. Ich habe gesagt, dass politische Gewalt die Spirale der Eskalation weiter antreibt. Das sind zwei völlig unterschiedliche Aussagen.

      Dass der Staat versagt hat oder versagen kann – NSU ist dafür ein ziemlich krasses Beispiel – bestreite ich überhaupt nicht. Aber daraus folgt doch nicht automatisch, dass Selbstjustiz oder konspirative Gewaltgruppen plötzlich eine gute oder demokratische Idee sind.

      Und bei meinem letzten Satz hast du mich einfach falsch gelesen. Ich habe nicht geschrieben, antifaschistische Praxis sei “dümmer als Faschismus”. Gemeint war: Faschismus ist eine dumme Idee – und politische Gewalt ist eine noch dümmere Methode, damit umzugehen. Das ist ein Vergleich zwischen Idee und Methode, nicht zwischen Faschismus und Antifaschismus.

      Unterm Strich unterstellst du mir Positionen, die ich nie vertreten habe, und greifst dann genau diese an

    • Vor 20 Tagen

      Gewaltmonopol und Rechtspositivismus sind seine Waffen. Der Dobrindt des kleinen Mannes.

    • Vor 20 Tagen

      @theory9: Kurzer Nachtrag: ich glaube, dass unsere Demokratie die ihr innewohnende Hilflosigkeit gegenüber dem Faschismus und die daraus resultierende Notwendigkeit zur außerstaatlichen Gewaltanwendung schon bei ihrer Gründung antizipiert hat, sonst gäbe es keine Notwendigkeit für §20 Abs. 4 des Grundgesetzes.

    • Vor 20 Tagen

      @pedrolino/nörtz: Ich würde Dich gerne aus dieser Diskussion ausschließen. 1. Ich diskutiere ungern mit Speichelleckern. 2. Spreche bitte mit deiner Freundin darüber, dass Du gewisse Konzerte/ Serien nicht sehen möchtest. Dann musst Du gewisse Musikforen nicht vollheulen. 3. Du bist so ein unfassbar verbohrter Mensch und verstehst einfach nicht den Inhalt meiner Aussage zu diesem Thema.

    • Vor 20 Tagen

      @pedrolino: Wo Du dieses „rechts“ in meinen Aussagen siehst, erschließt sich mir nicht. Ich bin nicht rechts, aber Du leider Idiot. Ich hoffe trotzdem, dass es Menschen in deinem Leben gibt, die darüber hinwegsehen und Dich trotzdem mögen.

    • Vor 20 Tagen

      @duemmlicher_HS:
      Ich glaube, da überdehnst du Art. 20 Abs. 4 GG ein bisschen.

      Das Widerstandsrecht ist kein allgemeiner Freifahrtschein für außerstaatliche Gewalt, sondern ein absolutes Notrecht – für den Fall, dass jemand die verfassungsmäßige Ordnung beseitigt und keine anderen Mittel mehr zur Verfügung stehen.

      Daraus zu schließen, das Grundgesetz gehe grundsätzlich von der Notwendigkeit militanter Gewalt aus, finde ich ziemlich weit hergeholt. Eher das Gegenteil: Das Grundgesetz setzt erstmal darauf, dass der Rechtsstaat funktioniert. Art. 20 Abs. 4 greift erst, wenn genau das nicht mehr der Fall ist.

      Solange Gerichte, Wahlen und Polizei grundsätzlich funktionieren, ist der Artikel auf solche Situationen schlicht nicht anwendbar.

    • Vor 20 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 20 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 20 Tagen

      Ganz lieben Gruß geht noch raus u.a. an den Doc!

    • Vor 20 Tagen

      Good Night…!

    • Vor 20 Tagen

      "Das Widerstandsrecht ist kein allgemeiner Freifahrtschein für außerstaatliche Gewalt"
      Äh, ja. Wüsste auch nicht, dass ich das irgendwo geschrieben hätte.

    • Vor 20 Tagen

      Joa, grüße auch meine Mama, die ganzen stabilen Antifa-Atz:innen aus Altona-Nord und das ganze Byte FM team, ich küsse euer Herz!!

    • Vor 20 Tagen

      "Ich diskutiere ungern mit Speichelleckern.
      Ich bin nicht rechts, aber Du leider Idiot."

      Da du "links" als Pejorativum benutzt, kannst du nicht links stehen. Was bleibt noch übrig? Ich kann es dir sagen: Menschenfeindlicher Mist der Marke Höcke, Merz, Klingbeil, Kubicki und Co. oder "unpolitisch".

      Sei nicht so feige und steh dazu oder geh ins Bett und lass dich hier nie wieder blicken. Süße Träume :kiss:

    • Vor 20 Tagen

      Es ist egal… lass uns den Thread hier zu machen. Das macht alles keinen Sinn mehr. Wir haben unsere Standpunkte ausgetauscht und kommen zu keinem Konsens. Alles gut! @laut.de -> könnt ihr bitte hier zu machen. Ganz lieben Dank! GLG

    • Vor 20 Tagen

      @pedrolino: Spar Dir weitere Worte! Gute Nacht!

    • Vor 20 Tagen

      Du bist einer der Gründe, warum es Menschen in diesem Land schlecht geht. Schlaf schlecht!

    • Vor 20 Tagen

      Mit diesem dauernden ins Nichts laufende Politgeschwätz wird laut noch weitere User verlieren. Ich beobachte auch fast nur noch wenn ich mal Lust habe

    • Vor 20 Tagen

      Das ihr euch hier streitet ist genau das, was passieren soll.

    • Vor 20 Tagen

      funk eltsner bruder ich verstehe dich gut aber ich kann dir sagen das in deitschland gerichte und wahlen und polizei sind schon jetzt sehr rechts und funktionieren nicht mehr

    • Vor 20 Tagen

      @Caps: Wie meinen?

    • Vor 20 Tagen

      @Cole Walker
      Warum liest du dir dann die Kommentare zu einem offensichtlich politische Themen behandelnden Newsbeitrag durch? An anderer Stelle kann man das vielleicht nachvollziehen, aber in diesem Fall bist du doch letztlich selbst Schuld, wenn du die Kommentare zu einem politischen Thema durchliest und dann feststellst, dass du Politikgrschwätz nicht lesen möchtest.

    • Vor 20 Tagen

      Capslockftw betritt endlich die nächste Stufe zum Verschwörungstheoretiker. Ich strecke schon mal die linke Hand raus, mein Bruder. Ich warte seit Jahren hier auf dich. @Laut Könnt ihr den Faden dann bitte eigenhändig zu machen? Danke.

    • Vor 20 Tagen

      @gueldi: ich habe nicht viel Zeit, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass keiner der mitdiskutierenden in diesem Faden zu den Profiteuren unseres Gesellschaftssystems gehört. Ich sehe hier viele Menschen, die davon überzeugt sind jeweils das richtige zu denken oder zu tun, während sie sich streiten. Und das ist zum Händereiben für die Fritzi Merzs und Monty Burns dieser Welt.

    • Vor 20 Tagen

      @Lost13:
      Zur Sonne, Zur Freiheit!

    • Vor 20 Tagen

      ...daher darf man die AfD auch nicht verbieten und muss sie einfach so sehr normalisieren, dass sie die nächste Agenda 2010 macht. Dann haben wir sie ganz schnell bei 5% :)

    • Vor 20 Tagen

      @güldi
      Sorry, ich war gestern nicht mehr online, aber danke Dir für die Ausführungen. Jetzt kann ich des einordnen. Vorher war es doch etwas zu vage und frei interprettierbar. Merci.

    • Vor 20 Tagen

      Äh okay @lost17: zur Mülltonne, zur Freizeit

    • Vor 20 Tagen

      Jaja, bin ja schon wieder weg. Aman, äh, Amen.

    • Vor 20 Tagen

      ...dieser "Austausch" hier ist das beste Beispiel, warum es keine Grautöne, sondern nur noch schwarz und weiß gibt.
      Biste kein Nazi - biste Links und umgekehrt.

      Ziemlich traurig und ernüchternd alles.

    • Vor 20 Tagen

      @Herr Berrt: Ich verstehe die Bekümmerung ob der zunehmenden Polarisierung, möchte mich als maßgeblich Beteiligter an diesem Thread aus deiner Betrachtung aber wirklich rausnehmen.
      Ich finde die Unterteilung in Links/Rechts sowieso nicht besonders hilfreich in der politischen Analyse, und die Bezeichnung "Nazi" in seiner inflationären Verwendung auch kaum noch brauchbar.
      Unter keinen Umständen würde ich jemanden wie Elstner als Nazi bezeichnen. Der vertritt halt einfach ziemlich straight bürgerlich-konservative Postionen, heute nennt man es "Mitte". Diese Postionen sind sicher unvereinbar mit meinen Überzeugungen, das macht ihn aber nicht zu einem Faschisten und schon gar nicht zu einem Nazi.
      Eine These, die man aus historischer und politikwissenschaftlicher Perspektive aber sicher aufstellen kann, und die ja auch schon mehr als genug formuliert worden ist, ist, dass diese konservative "Mitte" mit ihrer Fetischisierung des Status Quo (und damit des Staates und seiner Gewalthegemonie, s.o.) dem Faschismus nicht gerade.... nun ja... Steine in den Weg legt. Das lässt sich von der Weimaer Republik bis zu den aktuellen Aussagen von Michael Kretschmer ganz gut beobachten.
      Also, nein, nicht jede:r, der:die nicht links ist, ist ein Nazi, aber, ja, es gibt bestimmte politische Positionen, die es dem Faschismus ein bißchen leichter machen, als andere.
      Ansonsten hast du natürlich recht, dass weniger Gekeife und mehr Diskurs in einem Rahmen wie diesem gut tun würden, aber da muss ich auch echt vor meiner eigenen Tür kehren, da gehen einfach manchmal die lösch-dich-Gäule mit mir durch.

    • Vor 20 Tagen

      @caps: Verstehe, dass du gerade keine Zeit für mehr hast, checken tu ich deinen Punkt aber noch nicht, ma sagen.

    • Vor 20 Tagen

      Quelle: https://www.zeit.de/feuilleton/2026-07/kei…

      Elisa Hoven ist Professorin für Strafrecht und Medienstrafrecht an der Universität Leipzig. Sie ist außerdem Richterin am sächsischen VerfGH. Marco Vöhringer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Strafrecht und Medienstrafrecht an der Universität Leipzig.

      “Abseits der rechtsdogmatischen Einordnung werfen der Song und die späteren Äußerungen seines Urhebers aber eine andere, letztlich grundlegendere Frage auf, nämlich jene nach dem adäquaten Verständnis von Rechtsstaatlichkeit im Angesicht eines erstarkenden Rechtsextremismus.
      Danger Dan kritisierte es im Nachgang der Absage als »furchtbares Zeichen«, wenn der ZDF-Intendant »antifaschistische Lieder« zensiere. Schon diese Formulierung ist bemerkenswert. Sie legt nahe, die Selbstzuschreibung als »antifaschistisch« verleihe einem Werk einen rechtlichen Sonderstatus und entbinde von der Einhaltung allgemein geltender Gesetze. Genau dieses Verständnis zieht sich auch durch weitere Äußerungen des Künstlers: Im Zusammenhang mit der vorerwähnten »Hammerbande« spricht er von »Antifaschistinnen, die von staatlicher Repression betroffen sind«.
      Er fordert zudem, sich nicht von Leuten, die »den Drecksjob machen«, zu »entsolidarisieren« und raunt weiterhin von »Schauprozessen (!) gegen junge engagierte Leute, die sich gegen Neonazis stark machen«. Wer sich so einlässt, verharmlost nicht nur politischen Extremismus, sondern wertet auch die Fundamente genau jener freiheitlich-rechtsstaatlichen Ordnung ab, die er zu schützen vorgibt. Selbstverständlich dürfen staatliche Verfolgungsmaßnahmen und auch gerichtliche Entscheidungen kritisiert werden. Wer sie jedoch pauschal und ohne substanzielle rechtliche Kritik als Repression und Schauprozesse brandmarkt, wenn sie Angehörige des eigenen politischen Lagers treffen, stellt damit letztlich den Rechtsstaat an sich infrage.
      Auch sonst zeugt es von einem problematischen Verständnis von (Rechts-)Staatlichkeit, wenn brutale Gewalttaten gegen politische Gegner als »Starkmachen gegen rechts« verbrämt werden. Die Grundrechte gelten nicht nur für diejenigen, deren politische Überzeugungen Zustimmung verdienen. Auch Personen mit abscheulichen ideologischen Einstellungen verlieren weder ihren Anspruch auf körperliche Unversehrtheit noch auf ein faires Verfahren.
      Das in diesem Kontext gerne bemühte Poppersche Toleranzparadox (»Keine Toleranz für Intoleranz«) lösen aufgeklärte Staatsordnungen dahin auf, dass sie die Bekämpfung der Feinde der Freiheit – sei es durch strafrechtliche Verfolgungen oder durch wehrhaftdemokratische Instrumente wie das Parteiverbot – bei unabhängigen Gerichten zentralisieren und durch strenge Verfahrensregeln einhegen. Rechtsstaat und Gewaltmonopol sind die institutionalisierten Antworten auf das Toleranzparadox. Sie verhindern, dass politische Lager eigenmächtig und ohne geordnete Verfahren über den Einsatz von Gewalt entscheiden. Wer solche außerstaatliche Gewalt romantisiert oder das strafrechtliche Vorgehen gegen entsprechende Taten als politische Verfolgung diskreditiert, übernimmt jene geradezu vormoderne Denkfigur, die der Rechtsstaat überwinden will: dass der vermeintlich gerechte Zweck die Suspendierung allgemeiner Regeln rechtfertige und zu Selbstjustiz ermächtige.
      Er riskiert überdies, was er zu bekämpfen vorgibt, selbst zu befördern: Gewalt provoziert Gegengewalt, und jede Eskalation liefert der radikalen Rechten neuen Stoff für die weitere Radikalisierung. Wer sich derart auf der richtigen Seite der Geschichte wähnt, dass er selbst die Methoden totalitärer Bewegungen – politische Gewalt und die Delegitimierung rechtsstaatlicher Verfahren – befürwortet oder verklärt, verliert im Kampf gegen den Faschismus jede Glaubwürdigkeit. Ein öffentlich-rechtlicher Sender ist nicht gehalten, einer solchen Botschaft eine Bühne zu bieten.”

      DEM IST ABSOLUT NICHTS HINZUZUFÜGEN UND JETZT MACHT BITTE DEN FADEN ZU UND GEBT DEN EXTREMISTISCHEN SPINNERN HIER KEIN BÜHNE MEHR. DANKE!

    • Vor 20 Tagen

      Ich danke Dr Mubasi, dass er meine oben genannte These zur bürgerlichen Mitte so prägnant belegt hat.

    • Vor 20 Tagen

      "Ich sehe hier viele Menschen, die davon überzeugt sind jeweils das richtige zu denken oder zu tun, während sie sich streiten. Und das ist zum Händereiben für die Fritzi Merzs und Monty Burns dieser Welt."

      Es wäre demnach also eine Mettenreichung unter klar unvereinbaren Positionen fällig? Was empfiehlt die KI gegen dies Dilemma?

    • Vor 20 Tagen

      Das hätte der CDU-Wähler Mubasi wohl gerne. Dass du das System selbst zitierst, um das System zu verteidigen, ist sehr naiv.

    • Vor 20 Tagen

      Da die bürgerliche Mitte nach rechts gerutscht ist, sind Leute wie Elstner und Mubasi aktuell sowieso rechts.

    • Vor 20 Tagen

      Elisa Hoven:

      Hoven spricht sich gegen die „Nur Ja heißt Ja“-Lösung im Sexualstrafrecht, aber für Erweiterungen bei verbalen sexuellen Belästigungen aus.[12][13]

      Eine Verschärfung der Coronaregeln oder eine Impfpflicht für Kinder, Jugendliche oder Studierende lehnte sie im Juli 2021 ab.[14][15][16][17] Auch im Februar 2022 forderte sie die rasche Einstellung der Corona-Maßnahmen, da die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen für Freiheitseingriffe nicht mehr gegeben seien.[18]

      Hoven war eine Erstunterzeichnerin des in der Zeitschrift Emma veröffentlichten Offenen Briefs an Bundeskanzler Scholz vom 29. April 2022, der sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine nach dem russischen Überfall auf die Ukraine ausspricht.[19]

      Nach Ansicht Hovens kann das selbstständige Entfernen festgeklebter Aktivisten bei Straßenblockaden der Letzten Generation als Notwehr einzustufen sein.[

      https://www.jura.uni-leipzig.de/professur-…

    • Vor 20 Tagen

      Serdar Somuncu (natürlich auch rechts) hat kürzlich in einem podcast mMn völlig zurecht darauf hingewiesen, dass es gerade jetzt eine starke, geeinte linke Bewegung in Deutschland geben sollte, dass aber genau das Gegenteil der Fall sei. Die Akteure würden sich in theoretisch-abstrakten Grabenkämpfen verlieren. Genauso sieht es leider aus.

    • Vor 20 Tagen

      @perdolino: Du hast die entscheidende Information aus dem Wikipedia-Eintrag zu Elisa Hoven vergessen. Zitat: "Mit der Schriftstellerin Juli Zeh schrieb sie 2023 das Kinderbuch 'Der war’s'." Das ist letztendlich der eindeutige Beweis dafür, dass Frau Hoven rechts ist. Oder besser: rechts, weil nicht links. Oder, um ganz genau zu sein: rechtsextrem, weil ja heutzutage alle "nur" rechts sind. Juli Zeh ist übrigens die Ehefrau von Björn Höcke. Und, Merksatz für die nächste Prüfung: Die bürgerliche Mitte - das haben wir vom allwissenden huerensoehn gelernt - ist eine homogene Masse, die sich komplett nach rechts verschoben hat. Viel Erfolg beim Abarbeiten an all denjenigen, die du online ins Visier nimmst. Ich bete für dich und den huerensoehn und küsse eure Augen. PS. Der huerensoehn ist auch rechts...nicht weitersagen...

    • Vor 20 Tagen

      "Serdar Somuncu (natürlich auch rechts)"

      Serdar hat in den letzten Jahren eine politische Entwicklung durchlaufen, bei der Horst Mahler neidisch wird.

    • Vor 20 Tagen

      Ja, Serdar ist der Bruder von Alice Weidel.

    • Vor 20 Tagen

      „Die bürgerliche Mitte - das haben wir vom allwissenden huerensoehn gelernt - ist eine homogene Masse, die sich komplett nach rechts verschoben hat.“
      Also, davon abgesehen, dass ich geschrieben habe, dass ich die Unterteilung in Links/Rechts sowieso für Quatsch halte, aus welchem meiner Posts leitest du das oben geschriebene ab?
      „Die bürgerliche Mitte - das haben wir vom allwissenden huerensoehn gelernt - ist eine homogene Masse, die sich komplett nach rechts verschoben hat.“
      Also, davon abgesehen, dass ich geschrieben habe, dass ich die Unterteilung in Links/Rechts sowieso für Quatsch halte, aus welchem meiner Posts leitest du das oben geschriebene ab?

    • Vor 20 Tagen

      Arbeite dich bitte an den Feinden der Demokratie ab, zu denen ich nicht gehöre. Das hier ist komplette Zeitverschwendung.

    • Vor 20 Tagen

      „Es wäre demnach also eine Mettenreichung unter klar unvereinbaren Positionen fällig?“

      Ich sehe hier keine klar unvereinbare Positionen, nur unvereinbare Gefühle.

    • Vor 20 Tagen

      Die bürgerliche Mitte wählt CDU/SPD und ermöglicht so menschenfeindliche Politik. AfD-Politik mit anderen Mitteln. Ich musste lachen, als mir einer ernsthaft das Märchen vom "guten Konservativen" erzählen wollte. :lol:

    • Vor 19 Tagen

      ♥ geht weiterhin raus an den Doc!

    • Vor 19 Tagen

      Caps, gehts dir gut?

    • Vor 19 Tagen

      @gleep

      Natürlich bin ich selbst schuld diesen redundanten, sich im Kreis drehenden Kehricht zu lesen. Laut war noch nie gut in Politik, jetzt angebliches Musikforum mit Doktrin.

      Ich bin eben neugierig, aber Stagnation hier ist real

    • Vor 19 Tagen

      pedrolino bruder du solltest nicht kopf hängen lassen so lange es gibt auch noch paar wenige schlaue deutsche wie du dann ich habe auch noch hoffnung für land

    • Vor 19 Tagen

      Ich denke, unsere Probleme sind viel Grundsätzlicher. Wir haben das Zuhören verlernt. Wenn alle nur noch durcheinander schreien, kann niemand mehr gehört werden. Jeder Mensch hat seine Geschichte, aus der er seine Überlegungen schöpft. Ein bisschen mehr Demut und rational-emotionales Verständnis für das Gegenüber wäre ein kleiner aber feiner Schritt in die richtige Richtung.

    • Vor 19 Tagen

      Man hätte Ludwig XVI. damals auch inhaltlich stellen können, just saying...

    • Vor 19 Tagen

      Denke auch, wenn man Göring nur mit ein bisschen mehr Demut und rational-emotionalen Verständnis begegnet wäre, wäre die Reichsprogromnacht bestimmt ganz anders verlaufen.

    • Vor 19 Tagen

      Interessanterweise kommt dieses „man spricht nicht mehr miteinander“, „man hört nicht zu“ und so weiter, vorwiegend (nicht ausschließlich, aber vorwiegend) von den Leuten, die sich selbst brüllend mitteilen, gerne auf dem Dresdner Theaterplatz Parolen wie „Absaufen! Absaufen!“ skandieren, vor denen das Dresdner Impfzentrum mit Wasserwerfern geschützt werden musste und die mit Fackeln und Mistgabeln vor die Privathäuser des sächsischen Ministerpräsidenten und etlicher anderer Politiker gezogen sind.

      Die Reaktion des sächsischen Ministerpräsidenten war nicht etwa eine klare Kante, er hat sich viel mehr diesen Leuten mit Aussagen wie „Man muss die Sorgen und Nöte dieser Menschen ernstnehmen“ angebiedert und ihnen damit eine Relevanz gegeben, die sie ohne diese Anbiederung nie gehabt hätten.

    • Vor 19 Tagen

      "Ich sehe hier keine klar unvereinbare Positionen, nur unvereinbare Gefühle."

      Inwiefern sind denn "der Staat sollte das Gewaltmonopol haben" und "dem Staat das Gewaltmonopol zu überlassen kann fatal sein" denn miteinander vereinbar?

      "Denke auch, wenn man Göring nur mit ein bisschen mehr Demut und rational-emotionalen Verständnis begegnet wäre, wäre die Reichsprogromnacht bestimmt ganz anders verlaufen."

      Kaum ein Nazi, der auf die Fresse bekommen hat, denkt sich danach "vielleicht sollte ich ja mein Weltbild mal überdenken". Das Optimum, das man so wie ich das sehe mit Gewalt herausschlagen kann, ist den Gegner durch den zugefügten körperlichen oder psychischen Schaden handlungsunfähig zu machen. Da der Gegner ja aber auch kein passiver Akteur ist, kann man davon ausgehen, dass er versuchen wird sich zu rächen und die erfahrene Gewalt als Treiber für weitere Gegengewalt nutzt. Das erwartbare Ergebnis ist also eine Eskalationsspirale. Zu erwarten ist also langfristig, dass die Seite gewinnt, die das höhere Gewaltpotenzial hat und/oder breitere Unterstützung seitens Staat und Gesellschaft erfährt. Sollte die "gute" Seite diese Unterstützun haben, wäre Individuengewalt sinnlos, da es dann bessere Methoden gibt, dem Problem zu begegnen. Sollte sie diese Unterstützung nicht haben, wäre Gewalt sinnlos, da man nur davon ausgehen kann, dass man verliert. Dazu kommt halt noch, dass der Hang zur Gewalt den Rechten relativ inhärent ist, die sich mitunter nichts mehr wünschen und für nichts mehr leben, als eine Welt in der sich Gewalt ungehindert ihre Bahn brechen kann, während die meisten Linken tendenziell keinen Bock auf sowas haben. Auch in einem Vakuum wäre also damit zu rechnen, dass erhöhte Gewalt vor allem einer Seite nutzt.

      Das ist jetzt natürlich eine relativ allgemeine Betrachtung, die nicht in absolut jeden Einzelfall zutreffen muss. Ich könnte mir schon vorstellen, dass es auch Situationen gibt, wo die Kosten/Nutzen Abwägung anders ausfällt, wenn die Gewaltanwendung z.B. relativ klein und isoliert, die Konsequenzen aber massiv sind wie z.B. bei den versuchten Hitlerattentaten. Wenn ein System so restriktiv geworden ist, dass ziviler Widerstand nicht mehr möglich ist, wäre die Berechnung auch noch einmal eine andere. Ansonsten halte ich den Nutzen von Gewalt, außerhalb direkter Selbst- und Gruppenvereidigungsfälle aber tatsächlich für sehr überschaubar. Würde mich tatsächlich mal interessieren, wo genau du da den Nutzen siehst oder welche Konsequenzen, die die Sache zum besseren Wandeln, du da im Sinne hast.

    • Vor 19 Tagen

      Und nicht zu vergessen, dass es hierzulande die Rechten sehr gut schaffen, sich auch in der sogenannten Mitte der Gesellschaft wirtschaftlich, geschäftlich etc. zu integrieren. Stichwort: "Der nette Nazi von nebenan."

      Es spielt diesen Rechten da durchaus in die Karten, wenn ihnen aus einer Richtung mit Gewalt begegnet wird, die in weiten Teilen sehr viel weniger in der Mitte vernetzt ist und das aktuelle demokratische System, das es zu verteidigen gilt, mehr kritisiert (in Teilen sogar auch gewaltsam angreift) als stützt.

    • Vor 19 Tagen

      "Kaum ein Nazi, der auf die Fresse bekommen hat, denkt sich danach 'vielleicht sollte ich ja mein Weltbild mal überdenken'."

      Na ja, den Nazis wird links und rechts von der Regierung alles weggekürzt und trotzdem glauben sie, dass Migranten daran Schuld sein müssen, wenn sie selbst bescheiden leben. Genauso gut, kann man ihnen auch auf's Maul geben und vielleicht ändert sich ja was.

      Spaß beiseite: Ich checke den Take ehrlich gesagt nie, denn wenn Gewalt den Rechten ohnehin inhärent ist, und die diese Gewalt durchführen können und die AfD weiterhin schön wächst, warum sollte die Frage nach linker Gewalt oder Pazifismus irgendeine Bedeutung haben? Wenn die Rechten die ganze Zeit wie die bürgerliche Mitte mit ihrem Kopf im Hintern da gesessen hätte und gesagt hätten "Boah, wenn wir jetzt diese rassistische Bemerkung machen, dann spielen wir den Grünen ja nur in die Karten, das ist ja nur Werbung für den Kommunismus!" Wären sie jetzt wahrscheinlich in den Umfragen nicht vorne.

      Also mein Punkt ist, diese Leute glauben ohnehin, was sie wollen und dieser inzwischen lächerliche und immerzu fehlschlagende Ansatz, jemanden von Menschlichkeit und Intelligenz überzeugen zu wollen hat ja bis hierhin nicht so wirklich funktioniert. Vielleicht für Einzelfälle. Die CDU als zurückhaltende "Demokratie-bedeutet-auch-das-Menschenfeinde-reden-dürfen" hat diese Entwicklung eher begünstigt als irgendeine blauhaarige Feministin, die sich bei einer Verallgemeinerung gegen Männer im Ton vergreift. Die Legitimation kam immer aus der Mitte. Es ist die CDU, die bei bestimmten Themen, die eigentlich mehr als empirisch abgesichert und bewertet wurden, meint, es gäbe noch einen Grund, darüber zu diskutieren als wären sie offen. Sei es Abtreibung, Klimawandel, Trickle-Down oder eben die Frage, ob Ausländer kriminell sind, weil sie Ausländer sind. Der eigentliche Grund für Kriminalität ist ja effektiv derjenige, welcher der CDU und ihren Lobbyfreunden ihre Daseinsberechtigung absprechen würde.

      Politische Gewalt beginnt nicht erst bei Körperverletzung, Hausdurchsuchungen oder flächendeckender Überwachung. Sie beginnt schon bei Kürzungen für Bildung, Forschung, Sozialgelder, dem Einführen einer Wehrpflicht, der völligen Verschreibung der Interessen von Großunternehmen und dem völlig irrsinnigen Gedanken, man könne und müsse einen Staat wie ein Unternehmen führen und könnte seine Bürger wie Angestellte behandeln.

      Wir sind bereits in der Eskalationsspirale und in einer solchen dient Gewaltlosigkeit immer nur der Person, die sie ausführt. Und die Spirale endet nicht dort, wo Unterdrückte und Opfer aufhören, sich zu wehren, sondern im System, dass sie erschafft und zulässt.

    • Vor 19 Tagen

      Vor allem beobachte ich immer dieses Framing von sogenannten politisch Mittigen.

      Rechte Gewalt: "Ja, es ist komplett falsch, rassistisch zu sein und autoritär zu denken. Aber das sind eben Leute, die sozial abgehängt wurden. Die fallen auf einfache Lösungen rein. Und wenn wir denen ständig sagen, was an ihnen falsch ist, dann werden die noch wütender. Es sind ehrliche Leute, die man einfach nur mit den richtigen Argumenten vom Gegenteil überzeugen muss. Sie werden schon merken, dass die Demokratie besser ist als ein autoritärer Staat. Marcant schafft das ja auch bei einigen. Die wollen einfach nur gehört werden! Wir müssen ihnen nur ein Stück entgegenkommen und sie nicht verurteilen."

      Linke Gewalt: "Diese Leute wollen das System umstürzen und einfach nicht akzeptieren, dass man mit harter Arbeit weit kommt. Das sind doch eh alles privilegierte Studenten, die irgendetwas unsinniges gelernt haben! Die verstecken ihre Arroganz hinter ihrer Moral und über dreißig Umwege werden ihre Forderungen für die Sozialpolitik dazu führen, dass wir den Faschismus wieder hier haben. Und mit ihrer Nerverei sorgen sie dafür, dass die Leute noch rechter werden."

    • Vor 19 Tagen

      Großteile deines Arguments scheinen in die Richtung zu gehen "A hat nicht funktioniert, also müssen wir B machen" und das ist mMn in gleich zweierlei Hinsicht problematisch. Erstens weil aus der Tatsache, dass A nicht funktioniert, nicht folgt, dass B funktioniert und zweitens weil es eine künstliche Verengung des Möglichkeitsspielrauma darstellt. Was ist denn mit C-Z?

      "Ich checke den Take ehrlich gesagt nie, denn wenn Gewalt den Rechten ohnehin inhärent ist, und die diese Gewalt durchführen können und die AfD weiterhin schön wächst, warum sollte die Frage nach linker Gewalt oder Pazifismus irgendeine Bedeutung haben?"

      Weil die Aussage "Rechte Gewalt existiert bereits und ist am wachsen" kein Widerspruch zu "Linke Gewalt würde zu mehr Gewalt (allgemein) führen" darstellt. Du bist halt der Meinung, dass es eine schlechte Lage/Entwicklung verbessern würde und ich der Meinung, dass es sie nur noch verschlimmern würde.

    • Vor 19 Tagen

      "Wir sind bereits in der Eskalationsspirale und in einer solchen dient Gewaltlosigkeit immer nur der Person, die sie ausführt. Und die Spirale endet nicht dort, wo Unterdrückte und Opfer aufhören, sich zu wehren, sondern im System, dass sie erschafft und zulässt."

      Du framest hier "Gewaltlosigkeit" als "Wehrlosigkeit", was ich für grundfalsch halte.

    • Vor 19 Tagen

      Kaum ein Nazi, der auf die Fresse bekommen hat, denkt sich danach "vielleicht sollte ich ja mein Weltbild mal überdenken".

      Grundsätzlich finde ich es erst mal wichtig, zu differenzieren, von wem man da eigentlich spricht, wenn man von Gewaltausübung spricht. Ich halte es auf gar keinen Fall für zielführend, dem Sechzehnjährigen Dorf-Fascho an der Bushaltestelle oder dem AfD-Onkel-Gustav beim Familientreffen eine aufs Maul zu hauen. Du hast völlig Recht, Gleep, das wird deren Haltung nicht ändern, das wird am politischen System nichts ändern, und ich habe noch so viel Vertrauen in die menschliche Fähigkeit zu Weiterentwicklung, dass ich glaube, dass bei solchen Personen noch eine Änderung möglich ist.

      "Das Optimum, das man so wie ich das sehe mit Gewalt herausschlagen kann, ist den Gegner durch den zugefügten körperlichen oder psychischen Schaden handlungsunfähig zu machen."

      Ja, und das wäre ja schonmal was. Denn anders als beim AfD-Onkel-Gustav sieht das bei militanten Personen mit geschlossenem faschistischen oder nationalsozialistischen Weltbild aus. Da ist mit Zuhören, Sorgen ernst nehmen oder argumentativem Stellen einfach nichts mehr zu holen. Das sind Lost Cases, und Du kannst dich als links gelesene, queere oder nicht weiße Person schlicht nicht darauf verlassen, dass dir der Staat gegen solche Menschen zu Seite steht. Und damit meine ich noch nicht mal, dass alle Polizist:innen und jede Person in der Staatsanwaltschaft faschistisch sind, was ich meine ist: schaut in die Nachrichten, Lorenz, Ouri Jalloh, NSU und so weiter und sofort, ich muss es echt nicht weiter ausführen. Queere und nicht-Weiße Personen aus meinem Kolleg:innen Kreis fahren schlicht nicht mehr nach Ostdeutschland, aus Angst um ihre physische Unversehrtheit. Und das aus guten Gründen. Und wenn diese Tendenz so weiter geht, dann möchte ich mal gerne wissen, welche Möglichkeit man noch hat, außer selbst militante Selbstverteidigung zu organisieren? Und ja, da wird es darum gehen, den Gegner kaputt zu machen, bevor er dich kaputt macht. Also macht Kampfsport und was. sonst noch sein muss. Find ich das geil? Auf gar keinen Fall! Bitte nenne mir eine Alternative.

      "Da der Gegner ja aber auch kein passiver Akteur ist, kann man davon ausgehen, dass er versuchen wird sich zu rächen und die erfahrene Gewalt als Treiber für weitere Gegengewalt nutzt. Das erwartbare Ergebnis ist also eine Eskalationsspirale."

      Nein! Nein! Nein! Wie ich schon weiter oben geschrieben habe: Diese Erzählung der Gewaltspirale ist in diesem Fall schlichtweg falsch. Menschen mit geschlossenem faschistischen Weltbild brauchen keinen Grund, um Gewalt auszuüben! Gewalt ist Teil, deren Selbstverständnisses. Das hast du ja selber geschrieben, Gleep. Du konntest im 3. Reich unauffällig und gewaltfrei den Leben leben, du konntest sogar glühender Nationalist sein und gegen Frankreich jubelnd zu Felde gezogen sein, wenn du nicht in die angestrebte Homogenität gepasst hast, wurdest du ausgelöschst. Ende! Aus! Hört auf, euch das schönzureden.

      "Zu erwarten ist also langfristig, dass die Seite gewinnt, die das höhere Gewaltpotenzial hat und/oder breitere Unterstützung seitens Staat und Gesellschaft erfährt. Sollte die "gute" Seite diese Unterstützun haben, wäre Individuengewalt sinnlos, da es dann bessere Methoden gibt, dem Problem zu begegnen. Sollte sie diese Unterstützung nicht haben, wäre Gewalt sinnlos, da man nur davon ausgehen kann, dass man verliert."

      Ja. Und wegen des höheren Gewaltpotentials und der größeren Anknüpfungspunkte zum Bürgertum und hierarchischen staatlichen Konstrukten (siehe dieser Thread) gewinnt der Faschismus in der Regel auch. Das bedeutet aber nicht, dass man nicht ALLES tu muss, um das zu verhindern. Und das geht nicht ohne Gewalt. Es geht auch nicht NUR mit, aber ohne halt nicht.
      Ich möchte mal gerne wissen, ob irgendjemand hier ein Beispiel für ein faschistisches Regime in Europa hat, das sich aufgrund von gewaltfreiem Widerstand von der Macht verabschiedet hat. Hitler, Mussolini, Salazar, die sind alle nicht gegangen, weil man sie in den Talking Circle eingeladen hat. Und nein, ich finde es keine gute Idee zu warten, bis der Faschismus wieder an die Macht gekommen ist, bevor jemand sich aufrafft und Höcke am nächsten Esso Turm aufhängt. Das bedeutet, nämlich sehr wahrscheinlich, dass auf dem Weg bis dahin sehr, sehr viele Menschen in Internierungslagern gelandet sind oder durch paramilitärische Organisationen erschossen wurden. Und das ist keine durchgeknallte Autonomen-Paranoia, das passiert jetzt gerade in den USA, einer bis vor kurzem noch parlamentarischen Demokratie.

      Ihr könnt von mir aus rumsitzen und warten, bis sie eure Nachbarn abholen und weiter drüber nachdenken, ob Gewalt nun okay ist, oder nicht. Ich werde es nicht tun. Ich werde aufgrund meines Alters körperlich vermutlich nicht mehr in der Lage sein, aktiv auf den militanz-Zug aufzuspringen, aber zumindest meine Unterstützung sollen die haben, die es noch können.

      Finde ich diese Perspektive geil? Nein! Ich find es absolut grauenvoll und furchterregend, zum Kotzen. Aber ganz ehrlich, ich hab noch keine fundierte Meinung gehört, die meine Einschätzung irgendwie verkehrt hätte. Wenn ihr eine kennt bitte her damit ich freu mich!

    • Vor 19 Tagen

      "Hitler, Mussolini, Salazar, die sind alle nicht gegangen, weil man sie in den Talking Circle eingeladen hat."

      Als erstes würde ich mir wünschen, dass wir vielleicht versuchen, solche Polemiken beiseite zu lassen. Vielleicht habe ich das von meiner Seite auch gemacht, dann bitte auch darauf hinweisen.

      Dann nochmal vielleicht der Hinweis, dass ich Systeme in der ziviler Widerstand verunmöglicht wird, auch ausgenommen habe. Von daher lasse ich das in der weiteren Betrachtung erst einmal außen vor. Gruppenverteidigung habe ich auch erwähnt, wobei das natürlich sehr vage ist. Da lohnt sich das vielleicht noch einmal, das im Detail zu betrachten, ob/wie unterschiedlich wird das sehen.

    • Vor 19 Tagen

      @Gleep: Sorry, das sollte echt nicht polemisch oder pampig rüberkommen, war absolut nicht meine Intention. Das sollte einfach nur eine Umschreibung sein von: normale zivilisatorische Aushandlungsräume funktionieren da nicht mehr.
      Ist mir vermutlich eingefallen, weil ich gerade parallel ein Buch über Restorative Justice lese, und da kommen halt als Methode u.a. solche Circles vor.

    • Vor 19 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 19 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 19 Tagen

      "Nein! Nein! Nein! Wie ich schon weiter oben geschrieben habe: Diese Erzählung der Gewaltspirale ist in diesem Fall schlichtweg falsch. Menschen mit geschlossenem faschistischen Weltbild brauchen keinen Grund, um Gewalt auszuüben! Gewalt ist Teil, deren Selbstverständnisses. Das hast du ja selber geschrieben, Gleep."

      Wenn man das alleinig auf der Individualebene betrachtet, mag das richtig sein. Aber das ist halt nicht die einzige. Die geschädigte Person mag nicht unbedingt gewalttätiger werden, im Einzelfall nimmt die vielleicht sogar (notwendigerweise) ab, aber was ist denn z.B. mit dem näheren und entfernteren Umfeld der Person, das vllt nur teilradikalisiert ist, auf persönlicher Ebene Sympathien für die Person hat, dem Narrativ aufsitzt, dass die Linken die hauptsächlichen Gewalttäter sind etc. Das reicht halt mMn nicht das nur auf Ebene der Person zu betrachten.

    • Vor 19 Tagen

      "Ja, und das wäre ja schonmal was. Denn anders als beim AfD-Onkel-Gustav sieht das bei militanten Personen mit geschlossenem faschistischen oder nationalsozialistischen Weltbild aus. Da ist mit Zuhören, Sorgen ernst nehmen oder argumentativem Stellen einfach nichts mehr zu holen. Das sind Lost Cases, und Du kannst dich als links gelesene, queere oder nicht weiße Person schlicht nicht darauf verlassen, dass dir der Staat gegen solche Menschen zu Seite steht."

      Hierzu erst einmal, dass ich die Aussage das seien Lost Cases für eine nicht beweisbare Annahme halte. Das ist sicherlich der Eindruck, den man nicht unbegründet bekommt und das mag auch vielleicht tatsächlich so sein (oder halt nicht). Nur glaube ich, dass das keiner von uns beiden mit abschließender Sicherheit beweisbar behaupten kann, weil wie denn auch? Sehe jetzt eher nicht, dass das in all seiner Tiefe wissenschaftlich schon erforscht wurde. Hier von anekdotischer Annahme zu sicherer Behauptung zu springen, macht deine Argumentation natürlich etwas stärker als sie schlussendlich sein mag.

      Davon mal abgesehen herrscht bei uns beiden aber denke ich erst einmal Einigkeit, dass es einerseits besser wäre, wenn sich der Staat dieser Menschen annähme und dass er das nicht nur nicht tut, sondern mitunter aktiv Teil des Problems ist.

      "Queere und nicht-Weiße Personen aus meinem Kolleg:innen Kreis fahren schlicht nicht mehr nach Ostdeutschland, aus Angst um ihre physische Unversehrtheit. Und das aus guten Gründen. Und wenn diese Tendenz so weiter geht, dann möchte ich mal gerne wissen, welche Möglichkeit man noch hat, außer selbst militante Selbstverteidigung zu organisieren? Und ja, da wird es darum gehen, den Gegner kaputt zu machen, bevor er dich kaputt macht. Also macht Kampfsport und was. sonst noch sein muss."

      Wenn es jetzt nur darum geht, dass es hilfreich ist, wenn sich Leute im ernstfall aktiv selbst verteidigen können und dass das auch solidarisch gedacht wird, dass man auch andere verteidigt, dann findet das sicher bei uns beiden Zustimmung, aber ich denke mal ein "kaputt machen, bevor man kaputt gemacht wird" geht darüber noch hinaus. Wie würde das denn deiner Meinung nach in der Praxis aussehen, so dass es deiner Meinung nach erfolgsversprechend ist? Wir fahren alle solange in den Osten bis jeder Vollblutnazi kaputt gehauen ist? Wahrscheinlich eher nicht und wahscheinlich meinst du das auch nicht. Habe nur Schwierigkeiten mir da irgendetwas vorzustellen, was nicht so aussieht, als würde es gesamtgesellschaftlich nach hinten losgehen. Das wäre natürlich eine andere Sache, wenn man sehr breite gesamtgesellschaftliche Deckung dafür hätte, aber dann wären wir wieder bei dem, was ich im Ausgangspost beschrieben habe, dass wenn man breite gesellschaftliche Deckung hat, einem auch bessere Methoden zur Verfügung stellen.

    • Vor 19 Tagen

      Grundsätzlich halte ich im ganz großen Konext eine Fokussierung auf den Vollblutfascho irgendwo auch für ein Teil des Problems. Nicht weil der unbedenklich ist oder er eigentlich gar keine aufs Maul verdient hätte oder sonstwas, sondern weil er halt in einen gesellschaftlichen Kontext eingebettet ist, das ihm sein Nazisein ermöglicht/es begünstigt. Und weil man meiner Meinung nach, wenn man versucht ein Problem, das in ein komplexes (gesellschaftliches) System eingebettet ist, gezielt auf der Ebene des Problems zu lösen, man oft genug genau das Gegenteil erreicht von dem, was man möchte. (Genau wie Bürgergeldbeziehende zur Arbeit zu zwingen erst einmal scheinbar das identifizierte "Problem" löst, langfristig aber eher dazu führt, dass die meisten dieser Menschen noch hilfsbedürftiger sind. Genau wie verschuldete Staaten zum Sparen zu zwingen, das Problem noch verschärft. Genauso wie Prohibition Drogenprobleme noch verschärft. Auch genau wie jemand, den man auf sein inkonsistentes Weltbild anspricht und versucht mit Argumenten zu entzaubern, sein Weltbild daraufhin oft nur verhärtet). In komplexen Systemen Wandel zum Besseren zu erreichen heißt mMn vor allem auch zu begreifen, dass Schaltstelle X (mit dem Nazi direkt zu interagieren/diskutieren/kämpfen) mitunter die schlechtmöglichste Möglichkeit ist Problem X zu lösen und die Fokussierung nur auf X oft den Blick auf die bestmöglichsten Lösungen versperrt.

      Konkret würde das hier für mich heißen, dass es natürlich sinnvoll ist, nicht ganz unvorbereitet in eine Situation zu rennen, sich und andere verteidigen zu können, direkte Bedrohungen ernst zu nehmen etc, aber das der langfristig vielversprechendste Ansatz mit dem Nazi fertig zu werden, halt auch sein kann, um den Nazi herum zu arbeiten und sich der falschen Dichotomie von (erfolglos) Reden oder (gesamtgesellschaftlich) erfolglos Verprügeln schlicht zu widersetzen.

    • Vor 19 Tagen

      "Hierzu erst einmal, dass ich die Aussage das seien Lost Cases für eine nicht beweisbare Annahme halte."

      Mein liebstes Gegenbeispiel für "man kann solche Leute nicht mit Reden überzeugen" ist immer das hier. Ist in gewisser Weise natürlich auch anekdotisch und kein Beweis, dass das bei jedem funktionieren kann, aber trotzdem ziemlich eindrucksvoll:

      https://www.businessinsider.com/daryl-davi…

    • Vor 17 Tagen

      Sorry, Gleep, für die späte Antwort, war etwas busy in den letzten Tagen.

      "Wenn man das alleinig auf der Individualebene betrachtet, mag das richtig sein. Aber das ist halt nicht die einzige. Die geschädigte Person mag nicht unbedingt gewalttätiger werden, im Einzelfall nimmt die vielleicht sogar (notwendigerweise) ab, aber was ist denn z.B. mit dem näheren und entfernteren Umfeld der Person, das vllt nur teilradikalisiert ist, auf persönlicher Ebene Sympathien für die Person hat, dem Narrativ aufsitzt, dass die Linken die hauptsächlichen Gewalttäter sind etc. Das reicht halt mMn nicht das nur auf Ebene der Person zu betrachten."

      Ja, sowas mag im Einzelfall vielleicht passieren, das erscheint mir aber ganz stark als eine Art Argumentation wie: "wie kann man einem SUV die Reifen platt stechen? wenn das jetzt ein Notarzt ist, der zum Einsatz muss? Was ist denn, wenn man sich auf der Straße fest klebt, und da will jetzt jemand seine Schwangere Frau ins Krankenhaus bringen?" Ich weiß nicht, wo diese Argumentation hinführen sollen, außer zu: lass mal lieber nichts machen.
      Generell geht's mir auch gar nicht so speziell um Gewalt gegen einzelne Individuen. Greift die Strukturen an, demoliert die Parteibüros, verhindert, Parteitage, zerstört Wahlwerbung, findet raus, wo die wohnen und zündet die Autos von denen an. Macht alles, damit die sich hier nicht sicher fühlen, und ja, dann ist vielleicht Erwin von nebenan der Meinung, dass die Linken immer nur auf Gewalt stehen. Aber ganz ehrlich, I don't give a Shit, weil Erwin ist nicht der, der uns Sorgen machen sollte.

      "Hierzu erst einmal, dass ich die Aussage das seien Lost Cases für eine nicht beweisbare Annahme halte."
      Die Sozialpsychologie sieht das anders. Da ist es ziemlich Konsens, dass je ideologischer mein Gegenüber ist, es umso unwahrscheinlicher ist, dass ich die Person mit Sachargumenten noch erreichen kann. Findest du x Interviews und Kommentare zu, wenn du mal in dieses "Mit-Rechten-reden" Rabbithole abtauchst. Mal kurz gegoogelt und wahllos ein Beispiel gepickt: https://www.fluter.de/wie-mit-rechten-reden

      "Davon mal abgesehen herrscht bei uns beiden aber denke ich erst einmal Einigkeit, dass es einerseits besser wäre, wenn sich der Staat dieser Menschen annähme und dass er das nicht nur nicht tut, sondern mitunter aktiv Teil des Problems ist."

      Ich finde ja, Nationalstaaten sollten generell besser abgeschafft werden, aber wenn es sie schon gibt, ja, dann sollten Sie Ihren Job machen, das stimmt. Machen Sie aber nicht.

      "Wenn es jetzt nur darum geht, dass es hilfreich ist, wenn sich Leute im Ernstfall aktiv selbst verteidigen können und dass das auch solidarisch gedacht wird, dass man auch andere verteidigt, dann findet das sicher bei uns beiden Zustimmung, aber ich denke mal ein "kaputt machen, bevor man kaputt gemacht wird" geht darüber noch hinaus. Wie würde das denn deiner Meinung nach in der Praxis aussehen, so dass es deiner Meinung nach erfolgsversprechend ist?!"

      Es gab mal vor ein paar Jahren einen rechten Youtuber, der durch Kreuzberg marschiert ist. Es hat ungefähr ne Viertelstunde und zwei Telefonanrufe gebraucht, dann sind da ein paar Atzen auf Fahrrädern erschienen, haben den kräftig umgehauen und sind wieder verschwunden. Das halte ich für erfolgsversprechend. es geht mir erstmal nicht darum, irgendwelche Mind-states bei Faschos zu ändern. Es geht mir darum, für marginalisierte gruppen geschützte Räume aufrecht zu erhalten. Orte, wo Faschos Angst haben, hinzugehen. Wenn es denen gelingt, Räume zu schaffen, in die sich meine Kolleginnen nicht mehr rein trauen, dann sehe ich es schon als unsere linke Verantwortung an, Räume zu schaffen, in denen die sich auch nicht rein trauen. Ganz einfach. Das wird vielleicht das Problem generell nicht lösen, aber erst mal sorgt es dafür, das Menschen keine Angst mehr um ihr Leben haben müssen.

      "Grundsätzlich halte ich im ganz großen Konext eine Fokussierung auf den Vollblutfascho irgendwo auch für ein Teil des Problems."

      Im ganz großen Kontext, ja, da stimme ich dir zu. Im ganz großen Kontext halt ich Leute für Mubasi oder Elstner für weitaus gefährlicher als den Nazi-Kevin vonne Tanke. Ich verlange von niemandem, militant gegen Faschos vorzugehen. Das tue ich aus verschiedenen persönlichen Gründen auch nicht. Aber was ich verlange, ist Solidarität mit den Leuten, die es tun. Man muss Militanz nicht gut heißen, man kann sagen: eure Methoden sind nicht die meinen, und ich halte sie für falsch. Und trotzdem stehen wir zusammen, Als Antifaschisten. Aufgrund der von mir bereits oben genannten Fetischisierung des Staates ist es für Leute wie Mubasi oder Elstner, aka die Mitte, aber schlimmer, wenn Danger Dan im ZDF zum militanten Widerstand gegen Faschisten aufruft, als wenn diese langsam aber sicher unsere Freiheit einkassieren. Und solange das so bleibt, ist das Bürgertum/die Mitte das Fundament, auf dem sich der Faschismus überhaupt erst entfalten kann. Da hat sich seit der Weimarer Republik nicht viel dran geändert.

      "Konkret würde das hier für mich heißen, dass es natürlich sinnvoll ist, nicht ganz unvorbereitet in eine Situation zu rennen, sich und andere verteidigen zu können, direkte Bedrohungen ernst zu nehmen etc, aber das der langfristig vielversprechendste Ansatz mit dem Nazi fertig zu werden, halt auch sein kann, um den Nazi herum zu arbeiten und sich der falschen Dichotomie von (erfolglos) Reden oder (gesamtgesellschaftlich) erfolglos Verprügeln schlicht zu widersetzen."

      Dafür, dass du den Absatz mit dem Wort konkret angefangen hast, finde ich das ganz schön unkonkret. Wo ist denn der erfolgversprechende Weg abseits dieser Dichotomie? Wie sieht der aus?

      "Mein liebstes Gegenbeispiel für "man kann solche Leute nicht mit Reden überzeugen" ist immer das hier."

      Ja, das ist eine Erzählung, wie wir sie mögen, das sind die Opfer, die wir mögen. Das Opfer schöpft Kraft aus dem, was ihm widerfährt, und nutzt diese Kraft, um die Täter zu läutern, zum Wohle des Großen und Ganzen.
      Wenn das so stimmt, wie es da beschrieben wird, ist das individuell natürlich ne tolle Sache, als kulturelle Erzählung finde ich's höchst problematisch.
      Aber das ist nochmal ein ganz anderes Fass. Alice Hasters hat dazu in ihrem letzten Buch ein paar, wie ich finde, sehr schlaue Sachen zu geschrieben. Lies mal, wenn du Bock hast, ich fands echt gut.

    • Vor 16 Tagen

      Ja danke, gueldi. Meine Rückmeldung kommt da auch noch hoffentlich recht zeitnah. :-)

    • Vor 14 Tagen

      "Dafür, dass du den Absatz mit dem Wort konkret angefangen hast, finde ich das ganz schön unkonkret. Wo ist denn der erfolgversprechende Weg abseits dieser Dichotomie? Wie sieht der aus?"

      Ja, hast natürlich vollkommen recht. Werde da im Laufe dieses Beitrag versuchen, mal etwas konkretere Beispiele zu geben.

      "Ja, sowas mag im Einzelfall vielleicht passieren, das erscheint mir aber ganz stark als eine Art Argumentation wie: "wie kann man einem SUV die Reifen platt stechen? wenn das jetzt ein Notarzt ist," der zum Einsatz muss? Was ist denn, wenn man sich auf der Straße fest klebt, und da will jetzt jemand seine Schwangere Frau ins Krankenhaus bringen?""

      Ne, das ist der Versuch einen möglichst drastischen Einzelfall zu kreieren, der die Protesttaktik mit einem emotional geladenen Schlag entkräften soll. Meine Argumentation sehe ich eher als Versuch die allgemeine Auswirkung aus das gesamte System zu erörtern, um dann zu entscheiden, ob Protesttaktik X langfristig eher erfolgsversprechend ist oder vielleicht sogar kontraproduktiv. Was ja auch legitim ist. Meine Sympathien haben die Klimakleber und Reifenentlüfter ja erstmal und den Drang lieber etwas zu tun als gar nichts verstehe ich auch. Aber es hat ja andererseits auch einen Grund, dass das Klimaklebertun kaum noch stattfindet. Weil sich halt herausgestellt hat, dass sie in der derzeitigen Medienlandschaft damit eher Sympathien verspielen als gewinnen.

      Du siehst mein Beispiel vielleicht eher als Einzelfallrosinenpicken, weil du das für möglichste Einzelfälle/schlimmsmögliche Szenarien hältst. Ich würde das persönlich aber nicht unterschätzen. Letztendlich sind ja auch die Vollnazis Menschen mit Familie und engen Freunden und was meinst du denn, was das mit denen macht, ihren Sohn etc. lädiert im Krankenhaus zu sehen und wessen Seite, die dann einnehmen? Nur deswegen anfangen zu prügeln tun wahrscheinlich tatsächlich eher wenige, aber trotzdem ist das denke ich genug um in Viele einen stark emotional geladenen Keil zu treiben, der sie für linke Narrative stark unempfänglich macht. Pack da noch eine Medienlandschaft rauf, die halt so ist, wie sie ist und einen Merz und Dobrindt, die nur darauf warten, dass sich ein paar solcher Fälle zeitlich kurz häufen und die Medien das entsprechende Klima herstellen, um dann relativ unopponiert irgendeinen Scheiß durchzudrücken und dann haste halt den Salat.

      "und ja, dann ist vielleicht Erwin von nebenan der Meinung, dass die Linken immer nur auf Gewalt stehen. Aber ganz ehrlich, I don't give a Shit, weil Erwin ist nicht der, der uns Sorgen machen sollte."
      +
      "Im ganz großen Kontext, ja, da stimme ich dir zu. Im ganz großen Kontext halt ich Leute für Mubasi oder Elstner für weitaus gefährlicher als den Nazi-Kevin vonne Tanke"

      Ja wie denn jetzt? Für mich lesen sich die beiden Teile hier wie direkte Widersprüche.

      "Die Sozialpsychologie sieht das anders. Da ist es ziemlich Konsens, dass je ideologischer mein Gegenüber ist, es umso unwahrscheinlicher ist, dass ich die Person mit Sachargumenten noch erreichen kann. Findest du x Interviews und Kommentare zu"

      Dass es unwahrscheinlicher wird, bestreite ich ja nicht. Nur die Unmöglichkeit. Und auch das Interview nennt ja Strategien, was man tun soll, wenn Argumente nicht mehr greifen. Und um da jetzt mal zu langsam zu meiner These von wegen das Problem nicht auf Ebene des Problems angreifen, sich Dichotomien widersetzen (und versuchen eher im größeren als im kleineren Kontext zu denken/agieren) etwas konkreter aufzudröseln. Selbst wenn ich erst einmal skeptisch gegenüber einer Unmöglichkeit des argumentativen Überzeugens bin, halte ich Argumentieren für wahrscheinlich einen der schwerstmöglichen Wege einen Wandel in einer Person zu erreichen. Bestimmte Überzeugungen sind erst einmal eingebettet in ein größeres Weltbild und das bedient wiederum vor allem emotionale und soziale Bedürfnisse, die für die Person besonders schützenswert sind und ihr letztlich wichtiger sind als die Überzeugungskraft einzelner Argumente. Was man in solchen Diskussionen ja auch oft recht schnell zu spüren bekommt. Wenn man es aber trotzdem auf argumentativer Ebene versuchen will, sollte man halt das tun, was viele dieset Mit-Rechten-Reden-Geschichten ja auch nahelegen: Sich nicht konfrontativ auf den genauen Konfliktpunkt stürzen, ergebnisoffene Fragen stellen statt Vorwürfe machen, eher nach kleinen Widersprüchen um das Konfliktargument herum suchen und den Anderen diese selbst erarbeiten lassen. Anstatt auf den Punkt zu gehen, der eine starke Abwehrreaktionen hervorruft, unscheinbare weniger emotional geladene Nebenpunkte behandeln und kleine Löcher ins Weltbild piksen, die das Gebilde langsam wackelig machen.

      Selbst das halte ich aber, weil weiterhin auf argumentativer Ebene, für eher mild effektiv. Besser wäre es, sich eine Ebene höher zu bewegen: auf die emotionale und soziale. Das von dir verlinkte Interview erwähnt ja auch den Umschwung auf die persönliche Ebene, wenn die Argumente nicht greifen und es hat ja auch einen Grund, dass solche Gespräche im persönlichen Umfeld tendenziell mehr bewegen als zwischen Fremden. (Letztlich sind viele Rechte ja auch vor allem rechts, weil das halt ist, was in ihrem sozialen Umfeld abgeht und viele wachsen da schlicht und einfach rein - was aber natürlich keine Entschuldigung ist oder von Verantwortlichkeit entbindet). Eine effektivere Art eine Person von einer Position weg zu bringen, mag also sein, die Position gar nicht weiter zu bearbeiten, sondern auf emotionaler und sozialer Ebene eine stärkere Bindung zu schaffen, um die sich das Weltbild der Person dann neu herumorientieren muss. Das heißt versuchen den AfD sympathisierenden Onkel stärker einzubinden, bei Sachen Unterstützung anzubieten und dann die Hilfsbereitschaft etc auch klar mit der linken Weltanachauung verbinden und klar machen, wie das eine das andere speist. Auf größerer gesellschaftlicher Ebene kann das heißen, dass man sich fragt, ob man mit hart Rechten jetzt argumentieren oder sich kloplen soll, man stattdessen einfach das macht, was z.B. die Linke letzten Bundestagswahlkampf recht effektiv gemacht hat: in der Breite in die Wohnsiedlungen gehen und einfach mal mit den Leuten sprechen, wo die gefühlten Probleme sind, was man gegen die hohe Miete tun kann etc. Um die Nazis herum auf praktische, persönliche Weise das Narrativ von den bösen Linken durchbrechen und dem Ganzen so Nährboden nehmen.

      "Es gab mal vor ein paar Jahren einen rechten Youtuber, der durch Kreuzberg marschiert ist. Es hat ungefähr ne Viertelstunde und zwei Telefonanrufe gebraucht, dann sind da ein paar Atzen auf Fahrrädern erschienen, haben den kräftig umgehauen und sind wieder verschwunden. Das halte ich für erfolgsversprechend. es geht mir erstmal nicht darum, irgendwelche Mind-states bei Faschos zu ändern. Es geht mir darum, für marginalisierte gruppen geschützte Räume aufrecht zu erhalten."

      Ich denke man kann sicher sagen, dass das besser war, als den einfach mal machen zu lassen, da würde ich erst einmal nicht widersprechen. Aber für mich klingt das relativ klar nach der von mir erwähnten Kategorie von "wenn man breite gesellschaftliche (oder hier im Kiez lokalisierte) Rückendeckung hat, kann Gewalt funktionieren - in dem Fall hat man aber auch meist bessere Optionen zur Hand." Fakt ist ja auch, dass sich so rechter YTer/Streamer ja auch oft in linke Räume bewegen, um genau solche Bilder von gewalttätigen Linken zu provozieren.

      Und das scheint mir irgendwie...unnötig? Gerade in einem Fall wo sich ein einziger Rechter in ein linkes Biotop verirrt, hat man doch zig Optionen zur Hand und kann die Parameter der Interaktion bestimmen wie sonst selten wo. Dass sich da zunächst einmal tendenziell nicht-marginalisierte Leute hinbewegen und den Typen begleiten und nicht einfach ungestört alles machen lassen, ist sicherlich der beste erste Schritt, aber von da an? Gegenfilmen, Kamera wegnehmen, in Argumente verwickeln, shamen, sich lustig machen, freundlich Werbung für den Kiez machen und zeigen, was ihn so lebenswert macht, auf ein Bier einladen. Vielleicht tatsächlich maximal freundlich anfangen und dann mit jeder versuchten Provo restriktiver werden.

      Ich würde hier das absolute Idealergebnis nicht darin sehen, dass er sich nicht mehr hintraut, sondern darin, dass er zumindest insgeheim nicht mehr weg will. Bei einem recht verhärteten Rechten mag das wohl weniger klappen als bei einem Mittigen und vielleicht bleibt da irgendwann nichts anderes übrig als die Reißleine zu ziehen. Aber ganz generell und prinzipiell kann der Wandel zu einer toleranteren, inklusiveren Gesellschaft ja nur klappen wenn der tolerante Teil der Gesellschaft den Kreis langsam vergrößert, indem man immer mehr Leute mit reinnimmt.

      Das magst du jetzt vielleicht utopisch finden, aber jetzt mal abgesehen davon, ob manche vereinzelte Gewaltaktionen vielleicht auch einmal etwas Positives bewirken können, glaube ich tatsächlich, dass die Linke schlicht am besten beraten ist, ihre Stärken auszuspielen - solange sie es halt noch kann. Dass man langfristig und in der Breite viel gewinnen kann indem man sich auf das bevorzugte Schlachtfeld derer wagt, die zur Bundeswehr gehen und Waffen mitgehen lassen, die nach Osteuropa gehen um Kampfübungen auszuführen, sehe ich einfach nicht. Was die Linke dafür zig mal besser kann ist Menschenwohl maximierende Gemeinschaften bilden. Linke feiern die besseren Parties, machen die ergreifendere Kunst, sind die besseren Liebhaber, kümmern sich besser um die Schwachen, sind toleranter, erlauben mehr Lebensstile. Und das sollte man mMn halt maximal auspielen.

      "Aber was ich verlange, ist Solidarität mit den Leuten, die es tun. Man muss Militanz nicht gut heißen, man kann sagen: eure Methoden sind nicht die meinen, und ich halte sie für falsch. Und trotzdem stehen wir zusammen, Als Antifaschisten."

      Ja, wollte jetzt auch weniger darüber argumentieren, wer jetzt (Teil-)Solodarität verdient oder nicht und eher darüber, welche Ansätze ich für vielversprechend halte.

      "Ja, das ist eine Erzählung, wie wir sie mögen, das sind die Opfer, die wir mögen. Das Opfer schöpft Kraft aus dem, was ihm widerfährt, und nutzt diese Kraft, um die Täter zu läutern, zum Wohle des Großen und Ganzen.
      Wenn das so stimmt, wie es da beschrieben wird, ist das individuell natürlich ne tolle Sache, als kulturelle Erzählung finde ich's höchst problematisch."

      Verstehe jetzt nicht so ganz, worauf du hier hinaus willst. Das war jetzt erstmal weniger als narrative Leitplanke für marginalisierte Gruppen gedacht und halt eher als ziemlich eindrucksvolles Gegenbeispiel dagegen, dass Reden prinzipiell nichts bringe. Eher im Sinne von "wenn hier eine Person, die die direkte Zielscheibe ist, es schafft, durch Reden etwas zu bewegen, welche Ausrede hast du als (vermutliche) Normalperson, die es noch einfacher haben sollte, das prinzipiell als unmöglich abzulehnen?"

    • Vor 4 Tagen

      @gleep Vielen Dank, das war interessant zu lesen. Schade das @gueldi nicht mehr geantwortet hat.

    • Vor 4 Tagen

      "Dass man langfristig und in der Breite viel gewinnen kann indem man sich auf das bevorzugte Schlachtfeld derer wagt, die zur Bundeswehr gehen und Waffen mitgehen lassen, die nach Osteuropa gehen um Kampfübungen auszuführen, sehe ich einfach nicht. Was die Linke dafür zig mal besser kann ist Menschenwohl maximierende Gemeinschaften bilden. Linke feiern die besseren Parties, machen die ergreifendere Kunst, sind die besseren Liebhaber, kümmern sich besser um die Schwachen, sind toleranter, erlauben mehr Lebensstile. Und das sollte man mMn halt maximal auspielen."

      Bin immer noch gerade so im Urlaub, aber habe immer mal reingeschaut und mir ziemlich genau sowas erhofft. Danke Gleep! :kiss:

      Ansonsten KIZ - Selbstjustiz > Danger Dan - Keine Angst, sollte klar sein...

    • Vor 4 Tagen

      OMG... DANKE, Gleep! Eine Zusammenfassung, die ich minus der konkreten Zitatbezüge direkt jedem Atzen copypasten würde, der mit den üblichen strunzdoofen Vorbehalten gegen Linke ankommt! ♥ ♥ ♥

  • Vor 20 Tagen

    Danger Dan zeichnet ein Bild in dem es heroisch und wichtig ist marodierende Banden von Neo-Nazi-Kampftruppen im körperlichen Kampf auszurotten. Alternativ die etwas geheimeren Rechten per Rufmordstrategie vor ihren Familien und Arbeitgebern zu enttarnen damit diese dann ein schlimmes Leben haben. Soweit so gut. Kann Spaß machen als Linker Rechte zu ärgern oder als Rechter Linke zu nerven. Muss man aber auch viel Zeit für haben neben gesundem Nachtschlaf und einer anstrengenden Lohnarbeit. Aber das ändert nichts. Wirklich nichts. Es ist immer schrecklich Leute auf der Straße zu attackieren egal welcher Gewinnung oder welche Hautfarbe oder welche Fußballmannschaft man am liebsten hat. Es wird nur in diesem Land nichts verändern. Ich finde es irgendwie billig damit Geld zu machen mit dem Pathos und dem ganzen Danger Dan Charme. Obwohl es mich ja musikalisch und so weiter wirklich abholt aber es ist eben wie Jan Böhmermann, es sieht aus wie echte linke Action aber es ist trotzdem in rechten, kapitalistischen Strukturen ein weißer, (Mittel)alter Mann der Kohle scheffelt.

  • Vor 20 Tagen

    Richtiger Move vom ZDF, die beiden Honks nicht auftreten zu lassen, auch wenn das Zustandekommen natürlich höchst peinlich war. Den Text von „Keine Angst“ mit Kunstfreiheit oder Meinungsfreiheit zu rechtfertigen, zieht nicht, dann müsste der ÖR auch Reichsbürgern oder Idioten wie Steimle eine Bühne bieten.

    Nazis mit Nazi- oder Stasi-Methoden zu bekämpfen ist mindestens sehr zweifelhaft. Aber wie rappten die Brote bereits 2001 auf „Das Neuste“: „Solange des Deutschen liebstes Hobby Denunzieren ist …“

    Und Danger Dans Zeile „Doch ihr wärt blöd, wenn ihr euch auf den deutschen Staat verlasst“ ist AfD-Sprech und Misstrauen gegenüber dem Rechtsstaat, dem sich der ÖR offensichtlich noch verpflichtet fühlt.

    • Vor 20 Tagen

      Meinte natürlich ÖRR, nicht ÖR

    • Vor 19 Tagen

      Wieso zieht das nicht? Die Rechtsabteilung hat doch schon grünes Licht gegeben? Eine Bühne für AfD Mitglieder und ähnliches gibt es auch oft im ÖRR? (das darin gesehene Ungleichgewicht ist hier Hauptursache für die Aufregung?)

      Da brauchste auch kein Fettes Brot zitieren (sollte man allgemein nicht), wenn dein erster Satz verrät, das du selber gern diesem Hobby nachgehst.

      Verlässt du dich drauf, dass der Deutsche Staat noch ernsthaft was gegen Rechtspopulismus und AfD in der Hinterhand hat? Schau mal was zB der sächsische CDU Chef gestern (mal wieder) abgesondert hat.

    • Vor 19 Tagen

      Leute wie Mubasi, Elstner und Conflex werden solange was von Demokratie, Gewaltmonopol und geltendem Recht reden, bis die Faschos vor ihrer Tür stehen. Dann können sie wenigstens immer noch sagen, dass sie immer Demokrat und rechtschaffender Bürger gewesen sind, obwohl sie den Faschos damit den Weg geebnet haben. Das ist so das gleiche Mindset der "Frieden geht nicht mit Waffen"-Fraktion.

    • Vor 19 Tagen

      Aber wenn Dieter Nuhr im ÖRR Femizide verharmlost und zur Erheiterung seines verwahrlosten Publikums heranzieht, dann ist das okay?!

    • Vor 18 Tagen

      Was gegen die AfD tun? Auf jeden Fall! Was gegen Nazis tun? Sowieso. Straßenkampf? Von mir aus, aber AfD-Sympathisanten mit Worten versuchen zu überzeugen halte ich immer noch für den besseren Weg. Wenn ein rechter Künstler, Talkshowgast oder sonst wer im TV zu Gewalt aufrufen würde, hätte das ebenfalls Konsequenzen. Artikel 1 des Grundgesetzes gilt leider auch für Arschlöcher.

      @Mulansky: Denunzieren im Sinne von Anschwärzen, nicht Abwerten.

      @Horst: Den Shitstorm dazu hat er ja abbekommen. Aber hey, ist ja Satire und als Verharmlosung hat er es natürlich nicht gemeint…Wenn ich die ARD wäre, hätte ich seine Sendung auch längst abgesetzt. Wird wohl an den Einschaltquoten liegen, dass das nicht passiert.

    • Vor 17 Tagen

      Man sieht, wie glücklich viele hier waren, nie nähere Erfahrung mit Nazis gemacht zu haben. In den USA bereiteten sich schon vor 15 Jahren Linke und "Minderheiten" in weiser Voraussicht auf Überfälle vor. Sie trainieren seitdem, bewaffnen sich. Wie schon erwähnt: In Ostdeutschland werden regelmäßig Menschen überfallen bis getötet, die den Braunen nicht in den Kram passen. Wenn die vor eurem Lokal stehen, dann versuchts gern mal mit Argumenten und Aufklärung.

      Aber mal sagen: Fast alles in dem Track läuft auf zivilen, nicht gewalttätigen Widerstand hinaus.

    • Vor 17 Tagen

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor 17 Tagen

      Hör auf hier irgendwelche Behauptungen aufzustellen, die erwiesenermaßen falsch sind und verpiss dich!

    • Vor 17 Tagen

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor 17 Tagen

      Wenn die AfD Nazis sind, wieso kann man sie dann wählen?

    • Vor 16 Tagen

      @bufo: Die NSDAP, die NPD/Heimat, den dritten Weg, die DVU ... Konnte bzw. kann man auch wählen.

    • Vor 16 Tagen

      Also mich haben die Rechten früher immer in Ruhe gelassen. Einer meinte zu mir: "Du bist witzig, ich mag Dich." Wieder ein ganz anderer sagte damals: "Du bist ja wirklich links." Fast peinlich, schon.

  • Vor 19 Tagen

    "Danger Dan belässt es nicht bei einem Appell gegen Rechtsextremismus, sondern entwirft über knapp sieben Minuten eine Art Aktionsplan für antifaschistische Organisierung. Der Song handelt von der Gründung lokaler Gruppen, beschreibt konspirative Kommunikationswege, ruft zu Recherchen über rechte Netzwerke und sogenannten Outing-Aktionen gegen Neonazis auf. Im letzten Drittel wird der Ton deutlich kämpferischer: Danger Dan fordert dazu auf, sich auf mögliche Konfrontationen mit Rechtsextremen vorzubereiten und deutet weitere Schritte nur noch an. Zeilen wie "Koordiniert euch, fangt an zu trainier'n" oder "Habt Überraschungen dabei wenn sie komm'..."

    Das muss doch selbst dem durchschnittlichen laut.de-User langsam ein bisschen psychotisch vorkommen...

    • Vor 19 Tagen

      Bro, du kannst dich jetzt nicht nach vier Tagen und 200 Kommentaren hinstellen und mit so wenig Input um die Ecke kommen.

      Wie meinen? Der durchschnittlichen Leser muss hier nur ein paar Kommentar lesen um sich psychotisch zu fühlen.

    • Vor 18 Tagen

      Ich habe die News halt erst gestern gelesen und in den Song reingehört. Mein Eindruck: "Fascho"-Psychose. Statt toter Menschen (habe den Film ehrlich gesagt nicht gesehen) sieht der Gefahren-Daniel und andere Betroffene eben überall "Faschos".

      Ich schreibe das Wort auch deshalb in Gänsefüßchen, weil ich denke, dass seine Definition (und die der ihm Gleichgesinnten) da vielleicht etwas zu weit gefasst ist.

      Generell irritiert mich diese Sichtweise aber schon. Bei der Katastrophe, auf die dieses Land sehenden Auges zurennt, erscheinen mir die (in der Wahrnehmung Einiger) überall aus ihren Löchern kriechenden "Faschos" eher als eine Art Nebenwirkung.

      Oder anders gesagt: Wenn die "Guten" DDs Rat befolgen und am Ende die ganzen "Bösen" bezwingen, sind zwar die "Bösen" weg, das Land geht aber weiterhin vor die Hunde.

      Ich verstehe ja vollkommen, dass man in einer Gesellschaft leben möchte, in der sich alle lieb haben, völlig unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Glauben, Geschlecht... Nur allein deshalb "funktioniert" diese Gesellschaft aber noch lange nicht. Und ehrlich gesagt: Als der Pragmatiker, der ich bin, vermute ich sogar, dass sie schlechter "funktionieren" wird.

    • Vor 18 Tagen

      der plottwist ist: die leute hören das lied und denken danger dan und igor levit beziehen den handlungsleitfaden nur auf so der dritte weg hooligans aber in wahrheit meinen sie auch die students for palestine und co