Kaum eine Band wird so gerne geächtet, sobald sie als Headliner auf Wacken auftritt. Kaum eine Trancecore-Band wird so gerne belächelt, sobald sie Elektrosounds mit Metal verbindet. Und kaum eine Band eignet sich besser dafür, die Frage zu stellen, wo musikalische Kritik aufhört und persönlicher …
Gestern mal das ganze Album gegeben. Der einzige Song mit dem ich tlws. etwas anfangen kann, ist We got the moves (King remix), weil die Dub-Step, Techno Parts hier konsequent eingewoben wurden, ohne das Ganze Radio tauglich abzumildern. Der ganze Rest orientiert sich daran, möglichst jedem TikTok Hinz-und-Kunz, der auch nur im entferntesten irgendwas mit Pop und Rock anfangen kann, zu gefallen. Eigentlich gehört die Band auf den ESC und sollte dort auch bleiben. Ein Hype für die Masse, ohne jeden tiefergehenden Nährboden. Jede Spannung verfliegt sofort, sobald man die Videos außen vor lässt und sich wirklich mal mit dem Album beschäftigt und nicht nur mit einzelnen Songs.
Waaaaaas? Die Band ist ein einziges vertontes Gimmick für den TikTok-Alogrithmus ohne jeden künstlerischen Anspruch? Na das ist ja mal eine Überraschung.
Naja, das Ganze hätte durchaus Potentiial richtig geil zu sein! Dann darf man aber nicht immer den TikTok Mittelweg suchen, sondern muss die genannten Genre Einflüsse auch konsequent einsetzen und maximal ausreizen
Nein, der für die Textidee der Schamhaar-Rasur mittels Mähdrescher verantwortliche Sänger ist ausgestiegen und macht unter dem Namen "Ghostkid" "seriöserer" Musik.
"H.P. Baxxter braucht keine Gitarren, um 20.000 Menschen zum kollektiven Ausrasten zu bringen. "
Kannst du das bitte mal genauer erläutern, lieber Emil? Zum Beispiel im Rahmen eines Scooter-Meilensteins?
Album ist für mich 'ne 3/5. Die Remixe am Ende sind ziemlicher Müll und auch auf dem Hauptalbum sind so einige eher nervige Nummern, aber im Großen und Ganzen sind die schon ziemlich gut in dem, was sie machen... soweit ich das als Genrefremder beurteilen kann und darf.
Wer die Amigos allerdings noch immer grundsätzlich dafür abstraft, dass sie genau das tun, was sie seit Jahren tun, kritisiert irgendwann weniger die Band als die eigene Erwartungshaltung.
wat? Die Band wird kritisiert. Die eigene Erwartungshaltung zu kritisieren hieße ja, der Band dies in irgendeiner Weise einzuräumen. Dies wird nicht getan.
Kaum eine Band wird so gerne geächtet, sobald sie als Headliner auf Wacken auftritt. Kaum eine Trancecore-Band wird so gerne belächelt, sobald sie Elektrosounds mit Metal verbindet. Und kaum eine Band eignet sich besser dafür, die Frage zu stellen, wo musikalische Kritik aufhört und persönlicher …
Gestern mal das ganze Album gegeben. Der einzige Song mit dem ich tlws. etwas anfangen kann, ist We got the moves (King remix), weil die Dub-Step, Techno Parts hier konsequent eingewoben wurden, ohne das Ganze Radio tauglich abzumildern.
Der ganze Rest orientiert sich daran, möglichst jedem TikTok Hinz-und-Kunz, der auch nur im entferntesten irgendwas mit Pop und Rock anfangen kann, zu gefallen. Eigentlich gehört die Band auf den ESC und sollte dort auch bleiben. Ein Hype für die Masse, ohne jeden tiefergehenden Nährboden. Jede Spannung verfliegt sofort, sobald man die Videos außen vor lässt und sich wirklich mal mit dem Album beschäftigt und nicht nur mit einzelnen Songs.
Waaaaaas? Die Band ist ein einziges vertontes Gimmick für den TikTok-Alogrithmus ohne jeden künstlerischen Anspruch? Na das ist ja mal eine Überraschung.
Naja, das Ganze hätte durchaus Potentiial richtig geil zu sein! Dann darf man aber nicht immer den TikTok Mittelweg suchen, sondern muss die genannten Genre Einflüsse auch konsequent einsetzen und maximal ausreizen
Mit die schlimmste Musik zur ungewollten Beschallung.
Singen die eigentlich immer noch so misogynen Dreck wie zu ihren Anfangszeiten?
Nein, der für die Textidee der Schamhaar-Rasur mittels Mähdrescher verantwortliche Sänger ist ausgestiegen und macht unter dem Namen "Ghostkid" "seriöserer" Musik.
Na das beruhigt mich ja ungemein.
Scheißband
Noch nie war Crossover so beschissen.
"H.P. Baxxter braucht keine Gitarren, um 20.000 Menschen zum kollektiven Ausrasten zu bringen. "
Kannst du das bitte mal genauer erläutern, lieber Emil? Zum Beispiel im Rahmen eines Scooter-Meilensteins?
Album ist für mich 'ne 3/5. Die Remixe am Ende sind ziemlicher Müll und auch auf dem Hauptalbum sind so einige eher nervige Nummern, aber im Großen und Ganzen sind die schon ziemlich gut in dem, was sie machen... soweit ich das als Genrefremder beurteilen kann und darf.
Wer die Amigos allerdings noch immer grundsätzlich dafür abstraft, dass sie genau das tun, was sie seit Jahren tun, kritisiert irgendwann weniger die Band als die eigene Erwartungshaltung.
Bingo! Hatte ich mir auch gedacht
wat? Die Band wird kritisiert. Die eigene Erwartungshaltung zu kritisieren hieße ja, der Band dies in irgendeiner Weise einzuräumen. Dies wird nicht getan.