Eine bessere Single-Vorauswahl, die auf seine musikalische Stilvielfalt abzielt, hätte Farin Urlaub kaum treffen können: Nach NDW-Electro ("Happy 2bD"), Salsa ("999") und Midtempo-Rock ("Sie") greift "Kein Pardon" ins Regal luftiger Akustikgitarren-Pop.

Einmal mehr geißelt der Ärzte-Sänger …

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  • Vor 4 Tagen

    Ich will ja nicht kleinlich sein, aber bei den Die Ärzte sind alle Sänger. Es müsste "Gitarrist" heißen. Da sollte vielleicht nochmal in der Redaktion drüber gesprochen werden.

    • Vor 4 Tagen

      Alle Mitglieder von Die Ärzte sind Sänger, Farin Urlaub ist ein Mitglied von Die Ärzte. Daraus folgt, dass Farin Urlaub ein Sänger der Band Die Ärzte ist.

    • Vor 4 Tagen

      Nicht ganz. Es kommt darauf an, wie man das "Der" liest im Zusammenhang mit dem Singular "Sänger". DER oder der ;). Semantische Abgründe.

    • Vor 4 Tagen

      Nenene, das ist (wie so vieles) nur in deinem Kopf. Es muss ja in dieser Konstruktion „der Sänger“ heißen.

    • Vor 4 Tagen

      Journalistisch umsichtiger, da für Leser weniger zu falschen Schlüssen verleitend, hätte ich auch "Ärzte-Gitarrist" geschrieben. Ich mag mich irren, aber die Quote der Ä-Songs, auf denen Farin Gitarre spielt, dürfte wesentlich höher sein als die der Songs, in denen er singt :)

    • Vor 4 Tagen

      Aber dann ist diese spezifische Information ja redundant. Was soll sie uns dann mitteilen, außer, dass er Mitglied bei Die Ärzte ist? Gut, sollte "Sänger" hier eine Art Co-Synonym bzw. Analogie für "Mitglied" sein, stimme ich dir zu. Sollte die Aussage Leser daran erinnern, welche Funktion Farin Urlaub bei die Ärzte hat, finde ich diese Zeile eher weniger genlungen. Interessant wäre es, ihn vielleicht selbst zu Fragen, was er bei die Ärzte macht!?

    • Vor 4 Tagen

      @Capslock

    • Vor 3 Tagen

      Wenn es in einem Text über Olaf Scholz heißt: „der Altkanzler“, wird auch keiner einwenden, dass er ja nur einer von mehreren Altkanzlern ist. Im Grunde lautet der vollständige Ausdruck „Der Die-Ärzte-Sänger Farin Urlaub …“, dann ist der bestimmte Artikel schon richtig. „Farin Urlaub ist der Die-Ärzte-Sänger“ ist da schon schwieriger, weil das eine gewisse Eindeutigkeit insinuiert.

    • Vor 3 Tagen

      Die Altkanzler sind aber auch keine zeitgleich bestehende Gruppe in einer allgemeineren Funktion, wie Sänger-Band. Simmt schon, letzteres Beispiel wäre eindeutiger gewesen, aber ich bleibe dabei: Farin Urlaub hätte sich gefreut, wenn man ihn als Gitarrist kategorisiert hätte.
      Und die Leser, die nicht gewusst haben, dass er Gitarre spielt, ihn aber ebenfalls als Sänger kennen, wie die beiden anderen, hätten sich gefreut über die Information, dass er Gitarre spielt, wenn gleich natürlich noch zu diskutieren wäre, dass wenn ein Leser weiß, dass es drei Sänger bei Die Ärzte gibt, dieser doch auch noch gleich wissen könne, dass er der Gitarrist ist. Insofern würde ich mich sogar zu der Schlussfolgerung verleiten lassen, dass der Satz grundsätzlich totaler Mumpitz ist. Demnach wäre "Das Die Ärzte-Mitglied" oder "Der Die Ärzte-Gitarrist" am sinnvollsten gewesen meiner Ansicht nach. Allerdings hat man sich für die unsinnigste Variante entschieden, was aber auch irgendwie wieder normal ist, wenn man Menschen im Alltag oft beobachtet.

    • Vor 21 Stunden

      Während (wie von Caps dargelegt) die Äußerung durchaus folgt, werde ich dennoch der schönen Wendung „Sänger bei Die Ärzte“ grundsätzlich immer den Vorzug geben.

  • Vor 4 Tagen

    Die neue Single ist ebenfalls klasse. Guter Text, guter Song.
    Erstaunlich, wie gut Farin Urlaub bisher wieder Solo ohne Racing Team funktioniert.
    Und seine sozialkritischen Texte sind ebenfalls toll, dieser Popsong hat tatsächlich Ohrwurmcharakter.

    • Vor 4 Tagen

      Ja, er is trotz des Alters sozialkriddisch,
      hip, flippig und modern geblieben,
      chapeau, chappi, champagneros!
      ...Und jetzt Alle:
      Witzischkeit kennt keine Grenzen!
      Witzischkeit - kennt k...

    • Vor 3 Tagen

      Absolut Lord, ganz meine Meinung. Deine überbordende Freude kommt total authentisch rüber!

      Und das du Hape Kerkeling zitierst ist auch nice.

  • Vor 4 Tagen

    Diese vielzähligen Single Auskopplungen, bei einem einzigen Album, finde ich persönlich ganz schön nervig. Da geht die Vorfreude aus das eigentliche Album ganz schön dahin. Zum Glück ist das beim Metal, wenn es nicht gerade der absolute Mainstream ist, noch immer eher selten

    • Vor 3 Tagen

      Das liegt wohl am Streaming-Zeitalter. Früher musste ein Anreiz geschaffen werden eine CD zu kaufen, wodurch es etwas später clever war, wenige auszukoppeln oder eine starke im Vorfeld. Ich erinnere mich, dass in den 90ern auch 2-3 im Vorfeld ausgekoppelt worden sind, um sich Zeit für die Albumproduktion zu schaffen. Ein Album ist dann letztendlich nur noch eine verifizierte Playlist. Man versuchte früher auch die knapp 80 Minuten voll zu kriegen, um den CD-Kauf schmackhafter zu machen. Manch einer trommelte allein dafür 75 Minuten und 8 Sekunden auf einer alten Obdachlosen-Trommel herum.

    • Vor 2 Tagen

      Also 3-4 Singles sind in meiner Wahrnehmung immer Standard gewesen. Für mich ist es eher neu, dass die vier Singles VOR dem Album-Release rauskommen. Bisher war's ja immer so: Eine Single vor Album-Release und dann eine Single pro gefühltem Quartal, um Unentschlossenen doch noch einen Grund fürs Album zu liefern und man bleibt so länger im Gespräch.

      Warum das jetzt alles vor dem Album-Release kommt?Vielleicht will Farin eine neue Taktik probieren: So viel Vorfreude produzieren, damit das Album stark zu Beginn performt. Ist vielleicht auch nicht so dumm, weil die Schnelllebigkeit in der Musik zugenommen hat. Dieses "Länger im Gespräch bleiben" funktioniert einfach nicht mehr. Wenn das Album raus ist, hat jeder auf jeden Song Zugriff. Nachträgliche Singles sind nicht mehr nötig. Jetzt sind die Singles nur noch als Teaser fürs Album gedacht. Würde Sinn ergeben.

    • Vor 2 Tagen

      Habe ich auch so in Erinnerung, dass im Vorfeld eine Single Auskopplung erfolgte und spätestens mit der zweiten Single Auskopplung dann das ganze Album.
      Weitere Single Auskopplungen hat man dann ggf. noch mit einem besonderen Video nachgeschoben (zu MTV und VIA Zeiten). Bei MJ war das z.B. Gang und Gebe.

      Ich frage mich halt, wenn jeder das so machen würde, 4-5 Single Auskopplungen, bevor das Album erscheint. Das Album wird dann zweitranging und Seiten wie laut.de haben natürlich Haufenweise zum publizieren. Aber ob das so toll ist?
      Persönlich finde ich es nicht gut, da ich immer noch Musik auf Albumlänge liebe und mit einzelnen Tracks eigentlich nichts anfangen kann. Ich habe auch kein Spotify und will es nicht. Ich mag auch bei Filmen keine Trailer und stopfe mir im Kino sogar die Ohrhörer in die Ohren, damit mir diese nervigen Trailer nichts verraten. Für mich sind Trailer nichts als überlange Spoiler!

    • Vor einem Tag

      Alben haben im Zeitalter von Streaming für viele Leute an Bedeutung verloren, da sich jeder seine eigenen Playlists basteln kann. Diese ganzen Tik-Tok-Menschen mit der Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches schaffen es doch eh nicht mehr, ein komplettes Album in der vom Künstler erdachten Reihenfolge anzuhören.

    • Vor einem Tag

      Ich bin auch sehr viel in TT unterwegs, aber das ist ja auch ein ganz anderes Medium, mit einem anderen Fokus. Klar, es sengt die Aufmerksamkeitsspanne, das ist schon ein Problem.

    • Vor einem Tag

      Naja, Moment. Die Aufmerksamkeitsspanne mag gelitten haben, aber dennoch gibts ja Filme wie The Oddyssey die knapp 3h lang sind, und immer noch fesseln und große Massen erreichen können. Und The Oddyssey ist jetzt auch kein Effektgewitter. Das ist eine bedächtig erzählte Geschichte mit langen Kamerafahrten. Also es gibt sie noch, die lange Aufmerksamkeitsspanne.

      Stirbt das Album aus? Ich denke nicht. Fernsehen ist zwar auch am schwächeln, aber tot zu kriegen ist es nicht und so wird es auch beim Album bleiben. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass im Pop-Segment irgendwann nur noch einzelne Songs jeden oder jeden zweiten Monat produziert werden (und das das ganze Jahr über), weil die Fast-Food-Hörer, dann auch Fast Food bekommen, aber in einer anderen Zielgruppe, sieht das wieder anders aus. Die sehen Musik mit anderen Augen oder Ohren und wollen Musik, die mit Tiefe und Komplexität, oder einfach auch Liebe produziert werden. Da ist das Album am Brilieren.

    • Vor einem Tag

      Die Singles dienen einzig der Promo, die in diesen Tagen enorm wichtig ist, weil das Zeug sonst weder gehört noch gekauft wird. FU steht da eher an der Spitze der Nahrungskette, aber auch hier werden die Zahlen entsprechend sein. Wer heute nicht rausballert, geht unter oder betreibt eben ein schönes Hobby.

    • Vor einem Tag

      "Also es gibt sie noch, die lange Aufmerksamkeitsspanne."

      Ich höre schon von so einigen, dass sie lange Filme meiden. Im Endeffekt muss man halt abwegen, will man einen der Blockbuster des Jahres sehen oder nicht. Dann sind im Endeffekt doch viele bereit, sich dem hinzugeben.
      Ich finde auch, dass Odyssey trotz der Länge durchaus recht kurzweilig geworden ist. Man hüpft dort eigentlich von Monster zu Monster und das in recht kurzen Abständen. Was ich an dem Film auch kritisiere.

      "Die sehen Musik mit anderen Augen oder Ohren und wollen Musik, die mit Tiefe und Komplexität, oder einfach auch Liebe produziert werden. Da ist das Album am Brilieren."

      Deswegen mag ich das neumoderne Metalcore Zeugs aujch nicht. Das hüpft eigentlich auch von Höhepunkt zu Höhepunkt und dazu alles möglichst laut, weil laut das neue hart ist. Gleiche beim Hardtekkno, so ein Klamauk! Vielleicht werde ich ja alt, was das angeht.

    • Vor einem Tag

      Naja, Musik ist halt immer im Wandel. Zu Metall hat man ja lange auch immer von den älteren Generationen gehört, dass es nur Krach ist.

      Aber nochmal zu den Alben zurück: Tool hat aus dem letzten Album keine einzige Single ausgekoppelt. Kein Musikvideo, kein gar nichts. Das einzige war ein Video von Danny Carrey, wie er Pneuma auf dem Schlagzeug live spielt. Und das ging viral. Es geht also auch so. Aber das geht natürlich nur bei Bands, die sich einen Namen gemacht haben.

      Zur Odyssey: Also so viel ich weiß, sind die ganzen Vorkommnisse ja auch in der Erzählung von Homer so niedergeschrieben. Also klar, muss er von Ereignis zu Ereignis springen. Die Odyssey ist ja ein geflügeltes Wort geworden für eine Reihe von Schicksalsschlägen, also wäre es auch komisch, wenn das im Film nicht gelandet wäre. Dass der Film dennoch kurzweilig ist, ist doch nichts schlechtes. Das zeigt, doch nur, dass es auch auf lange Spielweise funktioniert. Und eigentlich sollte die Odyssey nur als aktuelles Beispiel gelten für allgemein lange Filme. Der aktuelle Spiderman ist auch 2 1/2 Stunden lang. Die Herr der Ringe Trilogie erfreut sich immer noch größter Beliebtheit, auch bei jüngerem Publikum.

      Die Aufmerksamkeit bleibt halt bestehen, wenn man durchgängig was interessantes sieht. Das muss nicht mal abwechslungsreich sein, sondern einfach interessant. Und bei Musik ist das nicht anders. Mach mir 10-20 Minuten Songs. Gerne, wenn es bis zum Ende interessant ist, ob durch Text, Komplexität in der Musik, Veränderungen der Melodie oder sonst was. Ich glaube nicht daran, dass eine Aufmerksamkeitsspanne nur durch viele schnelle neue Eindrücke hochgehalten weden kann.

    • Vor 10 Stunden

      "Zu Metall hat man ja lange auch immer von den älteren Generationen gehört, dass es nur Krach ist."

      Was auch immer ein Qualitätsmerkmal für Metal ist! Wenn mir ein Swifty erzählt, dass eine Metal Band sehr angenehm klingt, muss sich die Band künstlerisch gesehen hinterfragen.

      "Zur Odyssey: Also so viel ich weiß, sind die ganzen Vorkommnisse ja auch in der Erzählung von Homer so niedergeschrieben. Also klar, muss er von Ereignis zu Ereignis springen."

      Mir persönlich ging es gar nicht um das Hüpfen selbst, klar kann und muss man die Locations im Film abbilden. Aber ich finde, dass Nolan den ganzen anderen Aspekten drumherum Zuviel Aufmerksamkeit hat zukommenlassen und die eigentliche Abenteuerreise eher zu einem kurzweiligen Hüpfspiel verkommt.
      Die Sirenen liegen irgendwo in der Ferne, rekeln sich und das war. Die Riesen erscheinen quasi auch dem nichts und verschwinden auch dorthin- Die Hintergründe dazu erfährt man erst in einem TiktTok Video, aber nicht im Film. Es fühlt sich für mich nicht nach einem Abenteuer an, eher nach einem kurzweiligen modernen Action Blockbuster, ohne große Abenteuertiefe.

      "Mach mir 10-20 Minuten Songs. Gerne, wenn es bis zum Ende interessant ist, ob durch Text, Komplexität in der Musik, Veränderungen der Melodie oder sonst was."

      Meine persönlich Meinung ist aber auch, dass ein Song einen nicht immer bei Laune halten muss. Ich finde Songs die einen fordern, die man sich auch erarbeiten muss, tlws. viel interessanter. Was häufig auch durch eine gewisse Monotonie herausgefordert wird, die dann nach hinten hinaus eine immense Wucht vermittelt.

      "Ich glaube nicht daran, dass eine Aufmerksamkeitsspanne nur durch viele schnelle neue Eindrücke hochgehalten weden kann."

      Sehe ich genau so! Aber die Kids von heute scheinen genau das so zu wollen und akzeptieren anderes nicht mehr.
      Ob im "Metal"core oder Tekkno, es geht nur noch um die Aneinanderreihung von Höhepunkten und das Ganze möglichst Laut und aggressiv, in Kombination mit maximal melodischen Pop Melodien oder schlichtweg Klamauk (siehe Electric Callboy), damit die Aufmerksamkeitsspane nicht flöten geht.

    • Vor 9 Stunden

      "Was auch immer ein Qualitätsmerkmal für Metal ist! Wenn mir ein Swifty erzählt, dass eine Metal Band sehr angenehm klingt, muss sich die Band künstlerisch gesehen hinterfragen."

      Oder das eigene Schubladendenken aufgeben? Swiftsongs sind oft sehr gut komponiert, deswegen funktionieren sie in diversen Coverkontexten erstaunlich gut. Wer mehr als ein Genre hört, darf die Catchyness eines Swiftsongs feiern und sich danach in einer Blechtrommel von einem Warzenschwein auf Crack angrunzen lassen.

    • Vor 8 Stunden

      "Was auch immer ein Qualitätsmerkmal für Metal ist!"
      Ist doch ganz simpel und einfach. Das was Puschel mag und gut findet, das ist Qualität.
      Alles was Puschel nicht mag ist wahlweise Pop, für den ESC, schlecht, Kommerz, Ausverkauf, Verrat an den Fans (also an ihm) und was nicht noch alles.
      Nachzulesen hier auf laut.de und auf Meta.de, wenn man nach Watutinki sucht.

      Gilt selbstverständlich auch für alle anderen Genres, für Label und eigentlich für alle Formen von Kunst, nicht nur Musik, wenn ihm dort etwas gefällt oder nicht gefällt. Wobei natürlich ausschließlich er bestimmt, was Kunst ist und was nicht.

      Wer das nicht einsieht hat keine Ahnung, will ihn mobben und/oder canclen und wird beleidigt, beschimpft und (kein Gag) von ihm gemobbt.

    • Vor 8 Stunden

      Funky: "Swiftsongs sind oft sehr gut komponiert, deswegen funktionieren sie in diversen Coverkontexten erstaunlich gut."

      Ich habe auch nichts gegen Taylor Swift Musik gesagt. Aber die Zielgruppe ist nun mal eine komplett andere und die fühlt sich vom Metal glücklicherweise abgeschreckt. Wenn Metal zu beliebig wird, zu alltagstauglich geworden ist, dann ist das für mich kein Metal mehr!

    • Vor 7 Stunden

      Bzgl. pauschaler Verurteilung von dem, was ich nicht mag. Ich mag Metallica nicht, Judas Priest nicht, Trash Metal ist nicht so mein Ding. Ich mag kein Symphonic Metal und keinen Metal, der irgendwie in das Genre NDH reinpasst. Ich mag auch kein Powermetal und Speed Metal schon garnicht.
      Und Überraschung, ist alles Metal für mich und natürlich ist nicht alles toll, aber es gibt sehr viele gute Bands und Musik in dieser Richtung - selbst wenn es ich es nicht mag.

    • Vor 7 Stunden

      Was wäre denn mal so die Top 3 an Metal-Alben für die Ewigkeit für dich? Wenn du dich auf 3 Alben beschränken müsstest?

    • Vor 7 Stunden

      Puschel bekommt von mir mal wieder ein ♥️

    • Vor 7 Stunden

      Die Frage ist mir, zumindest hier, wo Mobbing und Cancel Culture zur Tagesordnung gehören, wo es wichtiger ist wie man etwas schreibt, anstatt zu erkennen, was man aussagen will, zu persönlich. Sorry.

      Popkulturell gesehen, wo ich nicht so mit dem Herzen dranhänge, mag ich Björk sehr, Rosalía ist mein musikalischer Crush derzeit und schon immer mochte ich The Prodigy, seit der Out of Space Single.

    • Vor 7 Stunden

      "hier, wo Mobbing und Cancel Culture zur Tagesordnung gehören"

      :rolleyes:

    • Vor 7 Stunden

      Goil. Ich dachte, man könnte Anhand von deinen drei Lieblings-Metal-Alben dein Verständnis und deine Vorliebe von Metalmusik verstehen. Stattdessen wird wieder sinnlos auf vermeintliche Cancel Culture verwiesen.

    • Vor 7 Stunden

      "Ich habe auch nichts gegen Taylor Swift Musik gesagt. Aber die Zielgruppe ist nun mal eine komplett andere und die fühlt sich vom Metal glücklicherweise abgeschreckt. Wenn Metal zu beliebig wird, zu alltagstauglich geworden ist, dann ist das für mich kein Metal mehr!"

      Aber wäre doch denkbar und ironisch cool, wenn es eine Zielgruppe gäbe, die sich für Musik interessiert und daher beides schätzt, ohne dass das gleich mit Beliebigkeit der Stromgitarrenmusik einhergehen müsste, oder?

    • Vor 7 Stunden

      Klingt abwegig, aber vielleicht steht ja jemand auf Black Metal und sagen wir mal...Björk?

    • Vor 6 Stunden

      "Aber wäre doch denkbar und ironisch cool, wenn es eine Zielgruppe gäbe, die sich für Musik interessiert und daher beides schätzt, ohne dass das gleich mit Beliebigkeit der Stromgitarrenmusik einhergehen müsste, oder?"

      Prinzipiell gibt es immer alles, davon ist immer auszugehen. Die Frage ist doch, ob das in irgendeiner messbar relevanten Größe existiert; und das denke ich eher nicht.

      Und für Musik interessieren sich denke ich beide Zielgruppen.

      "Klingt abwegig, aber vielleicht steht ja jemand auf Black Metal und sagen wir mal...Björk?"

      Sehe es so, Fenriz ist auch mal als Techno DJ aufgetreten und hegt dafür Interesse.
      Es geht hier denke ich nicht um die Schublade eines Musik Genres, sondern eher um einen gewisse musikalische Mentalität.

    • Vor 6 Stunden

      "Wer das nicht einsieht hat keine Ahnung, will ihn mobben und/oder canclen "

      "hier, wo Mobbing und Cancel Culture zur Tagesordnung gehören"

      q.e.d.

    • Vor 6 Stunden

      Perfekt. Wenn meine musikalische Mentalität eher so Richtung melodische Hook geht, dann spricht nichts gegen Taylor Swift und die zugänglicheren Sachen von Dissection und Satyricon.

    • Vor 5 Stunden

      Ich kann mir ja schon vorstellen, dass jemand der Satyricon mag, vielleicht auch Swift hört. Ich kann mir nur keinen typischen Swifty vorstellen, der Satyricon hört. Irgendwelche kaum messbaren Ausnahmen mal ausgeschlossen

    • Vor 5 Stunden

      Dieser Kommentar wurde vor 5 Stunden durch den Autor entfernt.

    • Vor 5 Stunden

      @Bob
      Na ja, wenn du dich auf die Nebensächlichkeit der Musik beschränkst. Es geht ja doch primär um die Covergestaltung, die Schriftart der Logos und das Schminkverhalten der Musiker*innen.

    • Vor 5 Stunden

      @theo
      ist gut jetzt

    • Vor 5 Stunden

      Okay, hast ja recht. Sind aber halt einfach zu viele Steilvorlagen.
      Ich versuch's ab jetzt zu ignorieren.

    • Vor 5 Stunden

      "Ich kann mir ja schon vorstellen, dass jemand der Satyricon mag, vielleicht auch Swift hört. Ich kann mir nur keinen typischen Swifty vorstellen, der Satyricon hört. Irgendwelche kaum messbaren Ausnahmen mal ausgeschlossen".

      Top. Wenn du das jetzt noch voll ok findest, sind wir zum ersten Mal hier einer Meinung. Vielleicht der Beginn von etwas ganz Wunderbarem? :*

    • Vor 52 Minuten

      Voll ok? Du meinst, dass ein Satyricon Fan Taylor Swift hört? Um ehrlich zu sein ist es mir egal. Was sollte ich dagegen haben? Jeder kann hören was er will. Musste jetzt auch erstmal schauen, worum es mir hier eigentlich mal ging. Ach richtig, dass sich eine Metal Band, die einem Swifty Fan gefällt, einmal hinterfragen müsste.
      Nun, wenn wir ja offenbar zueinander kommen, dass ein typischer Swifty wohl eher keine Satyricon Musik hört, dann passt es ja. Sollte ein Swifty zu einem Satyricon Album mal sagen, dass er/sie das sehr geil findet, dann stimmt doch etwas nicht. Hooks hin oder her.

      P.S: Ich sehe das selten so s/w wie ich das schreibe. Alles hat immer Graustufen. Aber wenn wir diese hier auch noch auffächern wollen, wirds noch unübersichtlicher

    • Vor 46 Minuten

      "Sollte ein Swifty zu einem Satyricon Album mal sagen, dass er/sie das sehr geil findet, dann stimmt doch etwas nicht."

      Nein? was stimmt denn nicht?

    • Vor 36 Minuten

      Dann hats nichts mehr mit Black Metal zu tun. Wahrscheinlich nicht mal mit Metal

    • Vor 32 Minuten

      Ich mag es ehrlich gesagt auch nicht so. Alle paar Monate taucht bei mir ein Newcomer oder jüngerer Artist auf, der seine EP bewirbt und schon drei bis vier Singles davon veröffentlicht hat. Gesamtanzahl der Tracks: 5-6. Wozu dann noch die EP? Warum dann nicht gleich für die Aufmerksamkeit einfach fünf bis sechs Singles mit entsprechendem Aufwand releasen?

      Ich würde ansonsten hier noch einwerfen, dass große Albenprojekte als Format gerade für Indie-Artists eher eine Herzenssache sind als jetzt ein lukrativer Weg, seine Musik zu promoten. Wenn du jetzt nicht das Privileg hast, ein hohes Marketing-Budget am Start zu haben, ist es für die Aufrufzahlen der einzelnen Songs immer besser, mit zeitlichem Abstand Singles zu releasen. Bei Alben kannst du dich tatsächlich nicht mehr darauf verlassen, dass jemand die durchhört.

      Ich glaube sogar, dass uns, wenn der Trend sich fortsetzt, uns eher eine Umkehr in ursprüngliche Verhältnisse erwartet, also dass Alben nicht mehr einem Konzept oder einem roten Faden folgen, sondern wieder wie in den 50s eher zu praktischen Sammlungen von Songs werden. Für Leute, die zu bequem sind, selbst Playlisten zu erstellen.

    • Vor 28 Minuten

      "Dann hats nichts mehr mit Black Metal zu tun. Wahrscheinlich nicht mal mit Metal"

      Eh. Ich glaube, man kann beides mögen/nicht mögen in vollem Bewusstsein was beides ist. Ich mag die Swift nicht, aber ich mochte das letzte Olivia Rodrigo Albung. Ich mag auch manche Extreme Metal Bands. Verstehe nicht, dass sich sowas zwingend ausschließen muss.

    • Vor 14 Minuten

      Ich rede von eine Swifty! Ich kann mir die Musik tlws. auch im Radio anhören, wenn es mal läuft. Unter einem Swifty verstehe ich Menschen, meistens Mädels, dessen musikalischer Konsum hochpriorisiert der Musik von Taylor Swift und ähnlicher Musik gilt. Meine bisherige Erfahrung sagt mir zu 99 %, das solche Menschen keinen Black Metal hören! Nicht mal Metal ansich. Es ist ja auch nicht selten, dass viele mit dem Genre nicht vertraute Menschen, Metal einfach als Krach kategorisieren. Man konsumiert das nicht einfach so, ich sehe den Weg zum Metal häufig als einen Reifeprozess. Der kann auch einfach nur daraus bestehen, das man älter wird. Oder, dass man sich das erarbeitet. Bei mir trifft beides zu.

      Ich meine das auch nicht abwertend, was vielleicht so klingen mag. Es ist eine sachliche Feststellung, ohne Wertung

    • Vor 3 Minuten

      @Cooler: "Ich glaube sogar, dass uns, wenn der Trend sich fortsetzt, uns eher eine Umkehr in ursprüngliche Verhältnisse erwartet, also dass Alben nicht mehr einem Konzept oder einem roten Faden folgen, sondern wieder wie in den 50s eher zu praktischen Sammlungen von Songs werden. Für Leute, die zu bequem sind, selbst Playlisten zu erstellen."

      Tlws. kann ich es auch verstehen. Bspw. beim Techno war und ist es ggf. noch Gang und Gebe, einzelne Tracks auf Vinyl zu releasen. Häufig ziemliche Bretter, wie die von Emmanuel Top damals. Wenn du dann eine gewisse Anzahl zusammen hast, dann bringt du es noch mal zusammen als Album oder halt Compilation raus. Würde ich wahrscheinlich auch so machen.
      Anders sieht es bei Konzeptalben aus, hier find ich das unsinnig, weil die Songs einzeln eigentlich keinen Sinn ergeben, sondern erst im Zusammenspiel auf dem Album.
      Wenn dann schon ein Song vorher veröffentlich wurde und ich den rauf und runter gehört habe, dann ist der für mich auf einem Album irgendwie bereits verbraucht. Weiss nicht wie ich das sagen soll. Aber den Song skippe ich dann häufig, weil ich mir den halt schon madig gehärt habe.

      Weiss nicht, ob das ein rein persönliches Empfinden ist, oder ob das anderen auch so geht.

      Insgesamt überwiegt bei mir die Freude auf eine Album deutlich mehr, als auf einzelne Songs. Und die einzelnen Single Auskopplung machen mir diese Vorfreude ganz schän madig. Aber das zieht sich durch alle Genre. Selbst meine liebsten Künstler verfahren tlws. so. Kann man wohl nichts gegen machen. Einfach die Single Auskopplung ignorieren, genau so wie die Trailer vorn Filmen. Auch wenn es manchmal schwierig ist.

    • Vor einer Sekunde

      " ist es für die Aufrufzahlen der einzelnen Songs immer besser, mit zeitlichem Abstand Singles zu releasen"
      Zum Beispiel zu jedem Vollmond einen weiteren Track veröffentlichen.

  • Vor einem Tag

    Das (gute) Lied "999" beinhaltet keinerlei Elemente aus der Musikrichtung Salsa. Mexikanische Volksmusik a la Mariachi wurde darin verwurschtelt.

  • Vor einem Tag

    Das ist Cumbia, kein Salsa. ts ts ts