Ein Album mit einer Ziffer zu benennen, ist ein bewusstes Signal. Man verbindet es damit gleich zu Beginn mit dem letzten Werk dieses Namens, auf dem man (in diesem Fall: vor über zwanzig Jahren) noch mitten im Geschehen stand und der Mittelpunkt der Popwelt war. Das wirkt zunächst wie künstlerische …

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  • Vor einem Monat

    Sehe ich anders als Herr Kabelitz. Das Album besteht aus vielleicht 3 bis 4 annehmbaren Songs, der Rest sind klassische Albumfiller, die teilweise so mies sind, daß Madonna diese früher in ihrer Prime sicher nicht einmal als B-Sides veröffentlicht hätte. Kein Vergleich zu Confessions 1 oder gar ihr absolute Meisterwerk Ray of Light.

    Auch die Produktion von Stuart Price ist sehr lieb- und belanglos. Viele Sounds und Beats hören sich an wie aus dem Laptop-Preset-Baukasten. Große Mühe hat er sich nicht gegeben. Und bei den Stimmaufnahmen von Madonna waren neben teilweise exzessiven Autotune wohl auch noch andere KI-Vocal-Tools im Einsatz. Hört sich alles einfach nicht "rund" und gut an.

    Leider also nicht wie erhofft ein gutes Alterswerk, sondern eine weitere mäßige Veröffentlichung, die sich nahtlos in ihre letzten schwachen Alben einreiht. Daher nur 2/5.

  • Vor einem Monat

    Konnte es nicht bis ans ende anhören...1/5 ach du scheisse!

  • Vor einem Monat

    Gutes Album. Es wäre noch besser wenn man die 2-3 Filler weggelassen hätte z.b The Test und Les Girl

  • Vor einem Monat

    Wird sicher auf jedem Rummelplatz in Dauerrotation laufen. Alle einsteigen, Hirn ausschalten und manche müssen kotzen.

    • Vor einem Monat

      Was hast du gegen Rummelplätze? Zieh dir mal den Stock aus dem Hintern.

    • Vor einem Monat

      Sollte er einen Bienenstock im Hintern haben, würde ich in der Tat auch Hummelplätze vermeiden.

    • Vor einem Monat

      Ham Hummelns und Bienens Beef?

    • Vor einem Monat

      Naja, ich denke halt, wenn man das eine Hinderniss schon überwinden muss derzeit, sollte man sich nicht noch weitere Schwierigkeiten besorgen. Klar, karmatechnisch kann man das andere auch gleich mitnehmen aus effizienzgründen - dann ist der Tag halt auch einfach rum. Ich würde IMMER wie folgt vorgehen: erst das eine abschließen logisch, dann das andere Problem erst bearbeiten, sonst kommt man grübeltechnisch einfach durcheinander. Vorteil zudem: man kann es an unterschiedlichen Terminen besprechen, ohne, dass die Zusammenhänge durcheinander geraten und am Ende keine echten Lösungen parat stehen.

    • Vor 29 Tagen

      Herrlich. Ich kann zwar die Einschätzung nicht ganz nachvollziehen. Aber mir gefällt der Spruch. Wenn mir mal wieder ein Album nicht gefällt, bring ich den. Danke!

  • Vor einem Monat

    Hand aufs Herz: find ich geil. Klingt zum Teil original wie die Clubsound den meine Eltern in den 90ern gehört haben - das respektiere ich denn der Sound lässt sich heute nur schwer nachproduzieren. Wieviel Anteil an dem Album aber wirklich Madonna hat sei dahingestellt, im Studio wurde jedenfalls geleistet.

    • Vor einem Monat

      ^ der Clubsound :)

    • Vor einem Monat

      Nach den ersten Horchern hab ich mich etwas über die ersten Reaktionen hier gewundert. Finde nämlich auch, dass das offensichtlichst Retro-Clubsound zelebrieren soll - was einiges an der bisherigen Kritik schon mal ins Leere laufen lässt. Sinnlos, das daran zu messen, ob es zeitgemäß ist oder nicht. Und für perfekte Alben ohne Skips ist die Ciccone nun auch nicht gerade bekannt.

      Muss aber auch sagen, dass Beyonze das mit ihrem queeren 80er-House-Album auf den ersten Eindruck besser hingekriegt hat.

    • Vor einem Monat

      Finde ja, der Sampler „Acid House Fever“ von Tele5 schlägt alles, was Clubsound angeht. Und das nicht primär aus nostalgischen Gründen.

    • Vor einem Monat

      das man nach 40 Jahren im Geschäft und 15 Alben ihr immer noch unterstellt sie hätte kaum Anteil an ihrem Werk und es wären nur die Produzenten ist zu köstlich...

    • Vor einem Monat

      Was soll denn an den 90er Clubsound schwer reproduzierbar sein? Das war schon damals größtenteils Billo-Sound aus digitalen Software-Presets. Als ob ein Sound-Geek wie Stuart Price da keinen Zugriff mehr drauf hat. Der wird wohl einfach eine seiner archivierten Festplatten mit dem entsprechenden von Madonna gewünschten Sounds rausgekramt haben und dann die (vom Songwriting her dünnen) Songs schnell weg produziert haben. Viel Liebe im Detail steckt jedenfalls nicht in der Produktion. Da war Stuart Price's Arbeit für Confession 1 deutlich detailverliebter.

    • Vor einem Monat

      Seht, es ist dreamZ, gleich neben realAZ.

    • Vor einem Monat

      Ach, den kenn ich noch von damals aus dem StudivZ.

    • Vor einem Monat

      Zum OP sei noch angemerkt, es war wahrscheinlich ein Künstlerkollektiv, das von Madonna zumindest organisatorisch und analytisch gelenkt worden ist. Dabei spielt es m.E. gar keine Rolle, wie viele Songs sie letztendlich selber geschrieben hat. Sie hat das ganze orchestriert mit ihrem ganzen Erfahrungsschatz, den es ja ohne ihre Kreative Leistung bisher gar nicht geben würde. Ich finde diesen ressourcenbasierten Ansatz in heutigen Zeiten nur noch nervig und deplatziert. Wir müssen das viel mehr aus einer linken Perspektive betrachten: es hat funktioniert :).

  • Vor einem Monat

    nach 4 Flops in Folge wieder mal ein großartiges Album. Meine Favoriten sind definitiv School, L.E.S. Girl, Bizarre und Good for the Soul. Fragile und the Test hätte sie weglassen können. Andererseits sind diese Songs ja auch "nur" auf der Deluxe-Variante und nicht auf dem eigentlichen 12-Song-Album.

  • Vor einem Monat

    "Everybody get up and dance" 5/5

  • Vor einem Monat

    Madonna liefert, oder auch nicht. Typischer Sound der Marke "läuft ganz nett im Hintergrund im Office, ohne jemanden zu stören". Etwas seicht, wie der Schleier in den sich Madonne auf den Cover kleidet. Nichts drängt nach außen, keine Experimente, keine echten Techno-, House Beats, die einen aufhorchen lassen. Dazu langweilige "Everybody get up and dance" Aufforderungen; alles wie gehabt und wie zu erwarten. Eigentlich ein für die Queen of Pop etwas unterwältigens Werk, welches ohne jede größere Vision, eher beiläufig entstanden scheint. Andererseits, wenn man von Madonna nichts neues erwartet, wenn man auf altbewährtes hofft und generell eher begleitende, als fordernde Musik mag, ist das vielleicht genau das Richtige

  • Vor einem Monat

    "noch mitten im Geschehen stand und der Mittelpunkt der Popwelt war..."

    Hm? Hat man sich nicht damals schon gefragt, ob so eine recycelte Hook nicht ein wenig arm für das Comeback der Queen of Pop genannten Madonna ist, die sich nicht nur Songmäßig auch noch bei Eric Prydz bediente?

    Britney, Christina, Beyonce waren auch schon da. Hier ist doch jemand mieser Fanboi!

  • Vor einem Monat

    @Sven:
    "AOTY" Was ist das denn bitte für eine tolle Seite?!
    Vielen Dank!

  • Vor einem Monat

    Die Lyrics bestätigen, dass Disco oberflächlich ist. Auch wenn sie das Gegenteil behauptet. Wenig Substanz, viele Wiederholungen, schlichtes Vokabular.

    Aber das Album ist trotzdem gut. Beim ersten Durchgang fand ich es noch größtenteils egal. Mittlerweile finde ich FRAGILE und BETRAYAL geil.

  • Vor einem Monat

    Aber ist in sich schlüssig, dass Version I nur 3 Sterne gesprochen wurden während Confessions II hier vier erhält?