Ein Kind fällt. Kein Boden in Sicht, kein Arm, der es auffängt. Schon das Cover von "Glanz Null" stellt die Frage, die Apsilons zweites Album vierzehn Songs lang nicht loslässt: Was passiert mit einem Menschen, wenn der kindliche Glaube an eine gerechte Welt in der Realität aufschlägt? Es wäre …
Wie zu erwarten. Guter Mann, 5/5 absolut gerechtfertigt. Und wenn Ikkimel ein bisschen mehr in diese Richtung gehen würde wäre das eine schöne Abwechslung.
3/5, mehr nicht. Verstehe nicht was alle darin sehen. Inhaltlich sicherlich stark aber musikalisch und als Artist fand ich den echt irgendwie immer bisschen nichtssagend. Keine Ahnung wieso.
immer bisschen nichtssagend? ist doch erst sein zweites album der hat noch zeit ohne ende. klar wenn einem der style der beats nicht gefällt aber die beatqualität ist brutal gut, auf dem album halt minimalistischer aber genial produziert
Ihr wollt es nicht hören, aber das ist moderner Studentenrap. Ich bin sehr zwiegespalten bei diesem Album, weil ich einerseits durchaus spüren kann, dass es ein besonderes Werk ist, und ich einige Songs auch wirklich mag. Sommermärchen ist der einzige Song der letzten Jahre der mich zum weinen gebracht hat. Andererseits kann ich mit einem großen Teil der Tracklist wirklich wenig anfangen. Zwar klingen die Songs (fast) ausnahmslos wirklich gut, aber der zwischenzeitlich aufkommende Singsang holt mich wirklich gar nicht ab. Lyrisch und inhaltlich ist das Album über weite Strecken jedoch absolut fantastisch, jedoch wirkt der Sound gleichzeitig irgendwie belanglos. Auch bei den Features bin ich sehr zwiegespalten. Berq passt zwar gut auf den Song, aber ich finde diese ganze neue Deutschpop Bubble (oder wie auch immer man das nennen mag, für mich ist das Partyschlager nur ohne Karneval Beats), zu der neben Berq auch beispielsweise Ennio gehört, wirklich unerträglich. Ähnlich geht es mir mit Levin Liams Poetry Slam Rap. Summer Cem hingegen hat mich wirklich positiv überrascht. Auf Rennen liefert er seinen besten Part seit Langem. Den Ikkimel Part auf Souvenir finde ich richtig wack. Der Song ist mMn ohnehin einer der schächsten des Albums, und Ikkimel rappt wie auf diesem Fiebertraum von vor ein paar Jahren: https://www.youtube.com/watch?v=_-w85rVD6x4 Da holt mich ihr üblicher Sound deutlich mehr ab. Alles in Allem ist das für mich irgendwo zwischen einer 3 und 4. Ich gebe mal großzügig eine 4, für einen Meilenstein halte ich es aber aktuell nicht. Da müsste man in ein paar Jahren nochmal draufschauen, was für einen Impact das Tape letztendlich wirklich hat.
Mit der ganzen aufgesetzten Intellektualität sicherlich perfekt für die Analyse im Deutschunterricht. Mit Rap hat dieses Anbiedern an reiche Oberschicht-Kids allerdings nichts zu tun. 1/5
Nachdem ich ganz viele Musikdokus und Biopics gesehen habe, glaub ich mittlerweile auch, bei Rap handelt es sich um die größte, nachhaltigste Inklusionsmaßnahme finanziell und/oder geistig Benachteiligter. Sehr sinnvolle, noble Sache, das, mein Freund
Ich hatte zuerst meine Vorbehalte, zum einen stieß ich auf Apsilon immer mal wieder durch eine Kollegin, deren Musikgeschmack ich nicht mag, die seine Sachen öfters repostete. Zum anderen tauchte er auch immer mal wieder hier auf der Seite und Doubletime-Ausgaben auf und die vorgestellten Singles haben mir oft nicht besonders gefallen.
Und zu einem bestimmten Teil haben sich meine Vorbehalte bestätigt: Viele der Songs auf diesem Album entsprechen dem zeitgenössischen Softboy-Deutschpop à la Zartmann, Schmydt, Levin Liam und Berq (von denen letztere genannten auch auf diesem Album zu finden sind). Bei Tracks wie "Kaputte Diamanten" und "Letzter Mensch" sehe ich schon die Sophias, Lisas und Kathis dieser Welt auf und hab hüpfen und mitsingen. Und genau diese Anbiederung ist der Teil des Albums, welchen ich sehr unsympathisch finde. Aber genaueres dazu später.
Zuerst die positiven Sachen: Sehr viele Dinge sitzen. Die Stimme ist gut eingesetzt, der Flow flüssig, die Beats ordnen sich Text und Vocals etwas unter, aber haben Qualität und wenn es nicht gerade um die große Liebe geht, sind die Texte auch sehr spannend. Ob Apsilon wirklich so poetisch genau der Tochter eines NSU-Opfers 20 Jahre später an seinem Geburtstag begegnet ist, sei dahingestellt, "Sommermärchen" zeigt stark die beiden Extreme, in denen sich ein Deutscher mit migrantischer Herkunft bewegen muss. Den Track "Berg" habe ich auch sehr gefühlt. Grundsätzlich sind alle Songs sehr gut produziert, was die hohe Punktzahl durchaus rechtfertigt.
Aber kommen wir zu meinem Problem mit dem Album. Und dazu muss ich einen Absatz aus dieser Review zitieren:
"Nach 'Mann Im Schloss' überzeugt anschließend 'Letzter Mensch' vor allem textlich und zeigt nochmals, wie mühelos Apsilon große gesellschaftliche Fragen mit sehr persönlichen Gefühlen verbindet. Bei ihm stehen Einsamkeit und Entfremdung nie nur für individuelle Probleme. Sie erzählen immer auch von den Bedingungen, unter denen Menschen überhaupt erst vereinsamen."
Das sehe ich ehrlich gesagt nicht so. Die Bedingungen, von denen Raatz hier spricht, kommen im Album nicht so explizit durch. Apsilon definiert sich - zumindest von dem Marketing her, was ich mitbekommen habe - als Künstler, der vor allem als gesellschaftskritisch und politisch wahrgenommen werden will. Doch die dargestellte Politik in diesen Songs ist immer durch die Linse des Individuums betrachtet. Das ist kein Ansatz, der per se falsch ist, nur bergen auf das Individuum fixierte Kunstwerke immer die Gefahr, systemische und strukturelle Probleme in den Hintergrund zu stellen. Und damit ein Erkenntnisgewinn für den Rezipienten. Um es klar zu äußern: Apsilon benennt an keiner Stelle den neoliberalen Spätkapitalismus als Urheber der Probleme, die ihn umtrieben haben und um umtreiben. Viel mehr werden die Probleme einfach benannt und ja, die Welt ist scheiße und alles ist ungerecht. Gerade im Anbetracht dessen passt "Weg hier raus" als erster Track sehr gut, weil hier nur ein Vibe beschrieben wird, aber ansonsten nichts folgt.
Umso ernüchternder ist es dann, wenn nach einigen doch stabilen Tracks über die eigene Verordnung im sozio-politischen Gefüge Deutschlands dann mit "Letzter Mensch" der Bogen zurück zur Liebe gespannt wird:
"Du bist mein letzter Mensch Du hältst meine Hände hier am Ende der Welt"
Ich kam mir schon ein wenig verarscht vor. Auch wenn es wahrscheinlich nicht so gemeint ist, erschien mir dieser Song wie die Auflösung des Komplexes und die Antwort auf alle zuvor gestellten Fragen: Wahre Liebe in schwierigen Zeiten. Ja toll, alles nur, um dem Refrain eines seichten Deutschpop-Liebeslieds etwas wirkungsvoller zu machen. Ohnehin zeigt sich in "Letzter Mensch" auch die methodische Schwäche, die auch schon bei "Weg hier raus" genannt wurde. Man nennt, was falsch läuft und falsch ist, setzt sich aber nicht mit den Ursprüngen der Probleme auseinander.
Als Zeitzeugnis einer einzelnen Person im Deutschland der Jetztzeit ist dieses Album wirklich gut. Als ein Werk ein von Kunst, die sich als politisch versteht? Viel zu viel Individuum und zu wenig Systemkritik. Zumindest auf diesem Album. Was die vorherigen Werke angeht, kann ich tatsächlich nichts sagen.
D-Rap ist halt so wie eine mündliche Prüfung. Wenn man als Prüfer sechs Stunden lang den größten Unfug hört, dann aber jemand kommt, der wenigstens etwas vom Fach versteht, ist man auch gewillt, die volle Punktzahl zu geben.
Hätte richtig gut werden können, wären da nicht wieder die unsäglich verzerrten und einseitigen Aussagen und Seitenhiebe zu Gaza und Palästinensern.
Ironischerweise höre ich kaum einen Künstler, der sich der israelischen Opfer und des ständigen Terrors, dem sie seit fast 80 Jahren ausgesetzt sind, annimmt.
Wo sind die Lines, in denen auf die perverse Gewalt der Hamas an Israelis UND Palästinenser eingegangen wird? Israelinnen wurden bei der Vergewaltigung am 07.10. durch die Hamas die Brüste abgeschnitten, Palästinenser, die gegen die Hamas opponierten mit Eisenstangen die Beine gebrochen. Kinderhochzeiten sind in Gaza Alltag. Alles vor laufenden Kameras, alles auf Captagon.
Aber ISRAEL!!!
Echte Linke Solidarität würde sich hinter diE Palästinenser UND die Israelis stellen mit dem gemeinsamen Ziel, das Faschisten-Pack der Hamas (und Hisbollah, Houthis, Mullahs im Iran usw.) von der Oberfläche zu tilgen.
Anstelle dessen solidarisiert sich die Linke mit Islamisten und Neonazis. Ganz im Sinne von:
Antisemiten aller Welt - vereinigt euch!
Und die "linke" Kulturindustrie macht Fleißig mit, wiederholt die ständigen Lügen und Vorwürfe und interessiert sich einen Scheißdreck für das restliche Leid der Welt. Dort, wo Menschen von der eigenen Regierung massenhaft abgeschlachtet werden (Iran anybody?!) Hält die Linke die Fresse. Am Ende manifestiert sich der Israelhass in einen akuten Antiasemitismus-Problem, das sogar tendenziell "linke" Sendungen wie die Anstalt auch als solches benennen (Immerhin!).
Die ständige Gehirnwäsche imaginiert die Linke als ihr "Vietnam" (komplett gaga auf so vielen Ebenen) und anstelle sich wirklich wichtiger Themen zu widmen (Klima, Sozialabbau, Kapitalismus überwinden...) malt man lieber rote Dreiecke auf Häuserwände.
Und der Linke Kulturbetrieb macht fleißig mit. Entweder aus Opportunismus, Dummheit oder echtem Judenhass.
"Ausgeladen werden bei 'nem Festival Wеil man seine Fressе aufmacht zu Palästina"
"Spuck' auf diе Stuttgarter Zeitung, ha, jedеr Hund hat jetzt 'ne Meinung, ja" (die Stuttgarter Zeitung hat über Apsilon's "Free Palestine" negativ berichtet)
Sind diese unzählig vielen Lines auf dem Album die "unsäglich verzerrten und einseitigen Aussagen und Seitenhiebe zu Gaza und Palästinensern.", von denen du erzählst? Oder sind es die letzten vier Songs, die allgemein und aus Sicht der leidenden Bevölkerung die Aussage "Krieg ist scheiße" haben, ohne für oder gegen irgendwen explizit Partei zu ergreifen?
Und hat Gzuz sich eigentlich schon zum Nahostkonflikt geäußert?
Ich denke meine Haltung zu Nahost-Konflikt ist klar herausgekommen oder?
Wenn "Krieg scheiße ist", warum wird das dann in der linken Szene fast ausschließlich aus Sicht der Palästinenser erzählt? Welches Narrativ bedient man wohl (at least implizit) damit?
Im Übrigen Frage ich mich im Kulturbetrieb eh, ob die Künstler überhaupt wissen, was sie da von sich geben oder ob sie einfach nur vom Management dazu gedrängt werden. Ist schon ironisch, wie sich die Solidaritätsbekundungen unter Künstlern für die Palästinenser häufen (weil man da rein emotional einen Freiheitskampf reinprojiziert), während sich von denen keine Sau für den echten (!) Genozid der Hamas an über 1000 Jüdinnen & Juden auch nur im Ansatz interessiert hat.
Gesellschaftskritische Künstler sind immer dann gut, wenn sie sich mit Themen und Erfahrungen aus ihrem erlebten Alltag auseinander setzen. Wenn Apsilon über den Sommer 2006 rappt und die Hoffnungen und Träume eines 9-jährigen durch Papas Feststellungen zum nächsten NSU-Mord zertrümmert werden, dann macht das was mit mir und berührt mich. Und es eröffnet mir neue Perspektiven für diese Bevölkerungsgruppe, der Kultur usw.
Aber über Gaza zu rappen, was er selbst nur aus den Medien kennt und dann auch ohne Studium diverser Bücher usw. wohl auch kaum einschätzen kann, untergräbt seine Realness aka Glaubwürdigkeit massiv. Ist de facto bei jedem Künstler in dem Fall so. Bei mir stellt sich der Eindruck ein, dass man halt mal über Gaza rappen muss, weil issso, Zielgruppe ansprechen und letztlich (besonders ironisch) Umsatz generieren.
Das Perfide daran ist nun mal, dass man damit Antizionismus und Antisemitismus befördert. Nicht umsonst sind die antisemitischen Gewalttaten seit dem 07.10.2023 im Westen in die Höhe geschellt. Und die sog. Linke trägt daran einen beträchtlich Anteil - sowohl ideologisch als auch durch Straftaten.
Im Übrigen habe ich unsäglich und nicht unzählig geschrieben. Immer brav bei der Sache bleiben, ja?!
Linke sind immer auf der Seite der vermeintlich Unterdrückten, um die Leere in ihrem Leben zu füllen. Dabei gleiten sie in eine Art von Paralleldimension ab und machen sich mit Leuten gemein, die die Linken ohne zu zögern umbringen würden. Lass die Linken nach Gaza gehen und mit den "Unterdrückten" reden. Das würden sie nicht überleben. Ähnlich ist es mit dem Kapitalismus und den "Armen". Anstatt sich selbst zu hinterfragen, warum es bei einem finanziell schlecht läuft, sind die Reichen auf einmal Schuld.
Und genau das tut Apsilon auf dem Album gar nicht, das ist der Punkt meines Kommentars. Die beiden Lines, die ich in meinem vorherigen Kommentar eingangs zitiert habe, sind die einzigen Stellen, an denen er das Thema mal für eine halbe Sekunde ankratzt.
Und Antisemitismus ist, wenn man Juden pauschal hasst, weil sie Juden sind. Antisemitismus ist nicht, wenn man Netanyahu, Ben-Gvir und deren Kumpels wegen derer sehr konkreten Worten und Aktionen für genauso große Hurensöhne hält wie deren Gegenstücke in den Führungsebenen in Palästina und dem Iran. Das einfach mal "nicht für oder gegen irgendwen Partei zu ergreifen" scheint dir auch irgendwie schwer zu fallen, in all deinen Kommentaren hier musst du anscheinend spätestens ab dem dritten Satz Israel abfeiern. Hast du überhaupt noch Spaß an Musik, wenn du alles totanalysieren und auf "Antisemitismus" prüfen musst?
"Ist schon ironisch, wie sich die Solidaritätsbekundungen unter Künstlern für die Palästinenser häufen (weil man da rein emotional einen Freiheitskampf reinprojiziert), während sich von denen keine Sau für den echten (!) Genozid der Hamas an über 1000 Jüdinnen & Juden auch nur im Ansatz interessiert hat."
Was für ein absurder Absatz.
- Es ist rein faktisch ein Freiheitskampf gegen ein faschistisches, von Vernichtungsfantasien getriebenes Apartheidsregime. Israelische Offizielle wie zB Ben Gvir sagen das seit Jahren total offen... - Wieso sind 2000 Tote bei einem abscheulichen Terrorangriff ein Genozid, aber die ca. 73.000 Toten im Gazastreifen (Geschätzte Zahl von diversen Menschenrechtsorganisationen), die zu einer überwältigenden Mehrheit Zivilisten sind, sind Keiner?
CAPSLOCK hat anscheinend das Video das nicht über Candace Owens ist gesehen.
Das ist ja interessant. Da die Standpunkte auch von Forschern, Politikern, Staatschefs und Prominenten weltweit vertreten werden: Sind das alles Trolle? So einfach läuft das in der linksextremen Zauberwelt.
Genau das meine ich. Du bist ein Paradebeispiel für das Brainwashing der Linken und verbreitest anti-israelischen Unfug.
Du erhebst Aussagen einzelner Politiker zur Handlungsmaxime des Staates. Das wäre so, als würde man Söders Ergüsse automatisch zur deutschen Staatsräson definieren. Komplett gaga halt.
20% der israelischen Bevölkerung SIND Palästinenser. Drusen nehmen eine zentrale Stellung im Militär ein. Israel ist DIE Schutzmacht für Minderheiten im Nahen Osten. Wer verteidigt denn sonst die Alawiten oder Drusen in Syrien gegen die Übergriffe des Islamfaschistischen Regimes und Ex-Al-Quaida aus Damaskus?
Die 73.000 Tote (wobei hier ungefähr die Hälfte Kombatanten aka Hamas-Kämpfer waren) sind Kriegsopfer. Die Hamas hat mit breiter Unterstützung der Palästinenser in Gaza einen Krieg begonnen. Dass dabei Menschen sterben, ist die traurige Konsequenz. Mit deiner Logik müsste man der Ukraine auch einen Genozid an den Russen vorwerfen, weil da sterben ja auch regelmäßig Zivilisten.
Im Übrigen versteckt sich die Hama gezielt hinter ihrer Bevölkerung, um die Opferzahlen hochzutreiben.
Ob jede Bombe Israels gerechtfertigt ist seit mal dahingestellt. Und das ist auch berechtigte Kritik. Aber die Linke spricht ja Israel komplett sein Recht auf Verteidigung und soagr sein Existenzrecht ab und imaginiert dann auch noch was von Besatzungsmacht hinzu.
Seit seiner Existenzgründung hat Israel nicht einen Krieg begonnen. Mehrfach wurde den Palästinenser ein Angebot für Frieden und für die Zweitstaaten-Lösung gemacht. Und immer wieder und wieder wurde es von den Palästinenser abgelehnt.
Im Übrigen sind Opferzahlen für einen urbanen Konflikt äußerst gering. In Westpoint geht man zB von einem Verhältnis von 1:8 aus (also 8 tote Zivilisten auf 1 Kombatanten). In Gaza liegt das Verhältnis ungefähr bei 1:1,5 - 2.
Rein "Faktisch" erzählst du Blödsinn. Deine Kritik trieft vor Doppelstandards und Dämonisierung. Fakten sind irrelevant, Hauptsache die man kann sich ergeifern und einen Befreiungskampf herbei fantasieren.
Irre, komplett gaga. Oder um es in ein Bild zu fassen:
Hey, mein lieber Einsachtsiebener, lass uns mal kurz zum Thema zurückkommen, bitte. Kannst du ein paar weitere Zeilen vom Album "Glanz Null" des Sprechgesangsartisten "Apsilon" zitieren, in denen er das macht, worüber du dich hier in Ragism... äh in Rage redest? Also
"die unsäglich verzerrten und einseitigen Aussagen und Seitenhiebe zu Gaza und Palästinensern."?
Neben den von dir genannten ist es für mich relativ klar, auf welchen Konflikt er sich prior bezieht, wenn im weiteren Tracks über Krieg und Co. diskutiert wird.
„Mit jedem Krieg, den sie verkaufen / Mit jeder Bombe auf ein Haus“
Da bin ich vielleicht ein bisschen biased, aber in der begleitenden Medienkampagne hat er sich ja auch relativ klar dazu geäußert.
Erinnert mich an KIZ unterkomplexes "Frieden". Hier das gleiche:
Rappen sie über den "Görli" glaube ich es Ihnen, schaffen sie Gesellschaftskritik mit Herz und Verstand.
@GZUZ halt dein Maul mit deiner Genozid-Propaganda. Niemand glaubt das, kein seriöser Wissenschaftler stützt deinen Hasbara-Müll, Bibi ist laut IStGH ein Kriegsverbrecher, die Bilder von Gaza zeigen einen genozidalen Vernichtungskrieg und keine "vErTeIdIgUnG", die meisten Experten schätzen die Todeszahlen sogar deutlich höher ein als die des palästinensischen Gesunheitsministerium und es ist inzwischen Fakt, dass die Hälfte der Opfer Frauen und Minderjährige sind. Es ist ein Genozid, Israel ist ein Staat mit faschistoider Regierung, alles Andere ist Unsinn.
Auszug: „The Austrian-Jewish anti-Zionist writer Karl Kraus regarded antisemitism as the "essence" of the Zionist movement and used the label "Jewish antisemites" to describe Jews who identified as Zionists.“
@CAPSLOCKFTW: Karl Kraus hat dieses Statement später angesichts des Aufstiegs der NSDAP als nicht mehr zeitgemäß bezeichnet und Verständnis für Herzl geäußert.
@Caps: Danke, jetzt weiß ich, auf welchen Diskurs du dich beziehst. Muss aber ma sagen, dass ich Aussagen wie „Zionismus ist eine antisemitische Ideologie“ bei dieser äußerst komplexen Gemengelage aus divergierenden soziologischen, politischen und theologischen Standpunkten als extrem verkürzt empfinde. Und Verkürzungen haben wir in der Debatte echt schon mehr als genug. Anyways, ich will mich da auch nicht mehr dran beteiligen, das frustriert mich zu doll. Aber danke für die Antwort und den erklärenden Link.
Kann bei dem Satz auch nicht zu 100% mitgehen, finde ihn aber fruchtbar und interessant. Nehmen wir z.B. mal eine andere extremistische, schwurbelige Gruppe einer anderen Religion...: Die "Evangelische Freikirche Riedlingen" lehrt Rassismus und Hass. Es gibt viele gute Gründe, sie "unchristlich" zu nennen - einfach weil sie grundsätzlich andere Dinge lehrt als die, auf sie sich die überwiegende Mehrheit der praktizierenden Gläubigen geeinigt hat. Auch, dass sie eine Pervertierung des Christentums sei, ist ein legitimer Punkt.
Vielleicht kann man soweit gehen und sagen, sie sei "antichristlich". Auf jeden Fall müsste man schon ein ziemlich hirnbeschädigt sein, um anzunehmen, sie sei repräsentativ für die Angehörigen dieser Religion. Faschisten sind für niemanden repräsentativ als für sich selbst. Die AfD wird auch nie repräsentativ für "Deutschland" insgesamt sein.
Hirnbeschädigt sind deine jämmerlichen Versuche deinen Antisemitismus als Akt des Humanismus zu verkaufen. Die Genugtung bleibt, dass du keine Macht besitzt, um deine Abscheulichkeiten in die Tat umzusetzen. Den Staat Israel wird es immer geben, dich und seine "Kritiker" nicht.
Allerdings geht der linksextreme „Antizionismus“ bisweilen so weit, dass Israel als „zionistisches Gebilde“ bezeichnet und ihm das Existenzrecht abgesprochen wird – auf eine solche Idee käme wohl niemand, dem vielleicht an der belgischen, dänischen oder französischen Politik irgend etwas nicht passt. Israel gilt in der Perspektive eines linken Antisemitismus nicht als ein Zufluchtsort für Juden, die den Holocaust überlebt haben, sondern als ein verbrecherisches Unternehmen, das beendet werden müsse – die Nachkommen der Opfer nationalsozialistischer Verfolgung werden zu Tätern umgedeutet, die angeblich eine „Endlösung der palästinensischen Frage“ (so deutsche Linksextremisten 1982) betreiben.
Wie fühlt es sich eigentlich an, Mitglied einer minimalst kleinen Denkrichtung zu sein, die wirklich überall außerhalb Deutschlands als rechtsextrem bis faschistisch gilt - und gleichzeitig dermaßen verschallert ist, dass sie meint, sie könne eine zu schützende Minderheit vor Faschismus schützen? Bestimmt eine ziemlich intensive Gedanken- und Gefühlsachterbahn mit akuter Schleudertraumagefahr, oder?
Es gibt keinen internationalen Konses darüber, dass Zionismus rechtsextrem oder faschistisch sei. Unter Linksextremisten und Antisemiten sieht das global sicherlich anders aus. Da könntest du Recht haben.
Konsens brauchts da nicht. Man sehe sich halt mal Israels wichtigste, außerhalb Deutschlands sogar oft einzige Untersützer*innen an: Trump, Vance, Milei, Noboa, Weidel, Höcke, damals Orban... Nicht ein einziger rechter Politiker setzt sich für Palästinenser*innen ein. Ziemlich komisch, wenn diese doch so krass faschistisch und völkermörderisch am Start sein sollen, hm?
Zionismus heißt, dem jüdischen Volk einen sicheren Existenzraum zu geben. Die Idee ist älter als der Holocaust, wurde durch diese schlimmste aller zivilisatorischen Katastrophen aber erst Recht in seiner Notwendigkeit bestätigt.
Den gleichen Safe Space fordere ich übrigens für die Kurden ein. Das nur am Rande.
Wer den Zionismus zu einer vermeintlich antisemitischen Mär umdichtet, spricht dem Staat Israel sein Existenzrecht bewusst ab und möchte damit dem jüdischen Volk seinen Sicherheitsraum entreißen. Was in letzter Konsequenz der eigentliche Antisemitismus ist.
Wann fährst du nach Gaza? Hinter dem eigenen Schreibtisch bauchlinke Wohlfühlpropaganda zu verbreiten lässt dich zum Champagnersozialisten werden. Dobrindt hat Recht. Wir müssen uns wieder stärker dem Linksextremismus und dem linken Antisemitismus zuwenden.
Für dogmatische Linksextremisten ist die Palästinasolidarität ein wesentliches und einander verbindendes Betätigungsfeld. Sie beinhaltet verschiedene Facetten bis hin zu Israelfeindschaft und Antizionismus. Zielgerichtet versuchen dogmatische Linksextremisten, Debatten und Demonstrationen mit Bezug zur Situation im Nahen Osten ideologisch und personell zu durchdringen.
Dahinter steht die Absicht, eine Definitionshoheit zu erlangen, die nicht extremistischen Teilnehmenden von Veranstaltungen zu radikalisieren und in einer Frontstellung gegenüber dem demokratischen Verfassungsstaat hierzulande zu vereinen sowie neue Mitglieder zu rekrutieren. Dabei werden immer wieder an sich demokratische und humanitäre Anliegen missbraucht, Kundgebungen diskreditiert, Meinungspluralität ignoriert und gewalttätige Auseinandersetzungen und gesellschaftliche Spaltung provoziert, nur um das Dogma der eigenen Ideologie durchzusetzen.
Es gibt sie noch im linken Milieu: echte Linke, die sich von Debatten nicht emotionalisieren lassen und so gut es geht objektiv die Sachlage analysieren.
Album der Woche ? Zum Glück sind Geschmäcker unterschiedlich
Ich habe Glanz Null wirklich eine Chance geben wollen, aber selten hat mich ein Album so kaltgelassen. Fast jeder Song klingt, als würde er auf derselben musikalischen Schablone basieren: monotone Beats, kaum Dynamik und Melodien, die schon wieder vergessen sind, bevor der nächste Track beginnt.
Die Texte wollen tiefgründig und gesellschaftskritisch sein, wirken auf mich aber oft eher wie eine Aneinanderreihung von Schlagworten und moralischen Botschaften. Statt Geschichten zu erzählen oder Emotionen zu wecken, hat das Album für mich etwas Belehrendes. Nach einigen Songs hatte ich das Gefühl, immer wieder dieselbe Aussage in leicht veränderter Form zu hören.
Auch produktionstechnisch fehlt mir der Mut. Alles ist sauber, aber steril und erstaunlich einfallslos. Es gibt kaum Momente, die überraschen oder im Gedächtnis bleiben. Wo andere Rap-Alben mit starken Hooks oder markanten Beats punkten, zieht sich Glanz Null über weite Strecken zäh dahin.
Am Ende bleibt für mich ein Album, das zwar viel vermitteln möchte, musikalisch aber erschreckend wenig bietet. Gute Absichten ersetzen keine spannenden Songs. Ich werde es sicher kein zweites Mal hören. 1-2
Irgendwie wie Montez. Das ist Rap, der demnächst auf „Arena-Tour“ performt wird. Der Dude hatte safe Deutsch- und Politik-LK in der Oberstufe… Wer politische Texte im Rap feiert, sollte lieber auf die Klassiker zurückgreifen: Advanced Chemistry (eigentlich Chemie-LK, lol) oder Phily MC (unvergessen mit Unkraut vergeht nicht). Diese ganzen Jungspunde kann ich mir nicht geben.
Hammer Produktion und flowtechnisch endlich nochmal jemand der nicht einfach das macht was immer funktioniert. Texte auch anregend meiner Meiner nach, hören lohnt sich
Gute Produktion ja, und die Texte gehören schon zu den besseren im aktuellen Deutschrap, aber Reime und Style eher naja. Positiv überrascht bin ich nur von dem Featuretrack mit Ikkimel.
Ein Kind fällt. Kein Boden in Sicht, kein Arm, der es auffängt. Schon das Cover von "Glanz Null" stellt die Frage, die Apsilons zweites Album vierzehn Songs lang nicht loslässt: Was passiert mit einem Menschen, wenn der kindliche Glaube an eine gerechte Welt in der Realität aufschlägt? Es wäre …
Wie zu erwarten. Guter Mann, 5/5 absolut gerechtfertigt. Und wenn Ikkimel ein bisschen mehr in diese Richtung gehen würde wäre das eine schöne Abwechslung.
3/5, mehr nicht. Verstehe nicht was alle darin sehen. Inhaltlich sicherlich stark aber musikalisch und als Artist fand ich den echt irgendwie immer bisschen nichtssagend. Keine Ahnung wieso.
So.
immer bisschen nichtssagend? ist doch erst sein zweites album der hat noch zeit ohne ende. klar wenn einem der style der beats nicht gefällt aber die beatqualität ist brutal gut, auf dem album halt minimalistischer aber genial produziert
Ihr wollt es nicht hören, aber das ist moderner Studentenrap.
Ich bin sehr zwiegespalten bei diesem Album, weil ich einerseits durchaus spüren kann, dass es ein besonderes Werk ist, und ich einige Songs auch wirklich mag. Sommermärchen ist der einzige Song der letzten Jahre der mich zum weinen gebracht hat. Andererseits kann ich mit einem großen Teil der Tracklist wirklich wenig anfangen. Zwar klingen die Songs (fast) ausnahmslos wirklich gut, aber der zwischenzeitlich aufkommende Singsang holt mich wirklich gar nicht ab. Lyrisch und inhaltlich ist das Album über weite Strecken jedoch absolut fantastisch, jedoch wirkt der Sound gleichzeitig irgendwie belanglos. Auch bei den Features bin ich sehr zwiegespalten. Berq passt zwar gut auf den Song, aber ich finde diese ganze neue Deutschpop Bubble (oder wie auch immer man das nennen mag, für mich ist das Partyschlager nur ohne Karneval Beats), zu der neben Berq auch beispielsweise Ennio gehört, wirklich unerträglich. Ähnlich geht es mir mit Levin Liams Poetry Slam Rap. Summer Cem hingegen hat mich wirklich positiv überrascht. Auf Rennen liefert er seinen besten Part seit Langem. Den Ikkimel Part auf Souvenir finde ich richtig wack. Der Song ist mMn ohnehin einer der schächsten des Albums, und Ikkimel rappt wie auf diesem Fiebertraum von vor ein paar Jahren: https://www.youtube.com/watch?v=_-w85rVD6x4
Da holt mich ihr üblicher Sound deutlich mehr ab.
Alles in Allem ist das für mich irgendwo zwischen einer 3 und 4. Ich gebe mal großzügig eine 4, für einen Meilenstein halte ich es aber aktuell nicht. Da müsste man in ein paar Jahren nochmal draufschauen, was für einen Impact das Tape letztendlich wirklich hat.
Wow was für ein mutiger Hot Take
Mit der ganzen aufgesetzten Intellektualität sicherlich perfekt für die Analyse im Deutschunterricht. Mit Rap hat dieses Anbiedern an reiche Oberschicht-Kids allerdings nichts zu tun. 1/5
Top Anwärter für den dümmsten Kommentar 2026.
Naja, es ist Rap. Er könnte schon recht haben, dass es Musik für Dumme ist. Hab' es allerdings noch nicht gehört, muss ich zugeben
.
Nachdem ich ganz viele Musikdokus und Biopics gesehen habe, glaub ich mittlerweile auch, bei Rap handelt es sich um die größte, nachhaltigste Inklusionsmaßnahme finanziell und/oder geistig Benachteiligter. Sehr sinnvolle, noble Sache, das, mein Freund
Ich hatte zuerst meine Vorbehalte, zum einen stieß ich auf Apsilon immer mal wieder durch eine Kollegin, deren Musikgeschmack ich nicht mag, die seine Sachen öfters repostete. Zum anderen tauchte er auch immer mal wieder hier auf der Seite und Doubletime-Ausgaben auf und die vorgestellten Singles haben mir oft nicht besonders gefallen.
Und zu einem bestimmten Teil haben sich meine Vorbehalte bestätigt: Viele der Songs auf diesem Album entsprechen dem zeitgenössischen Softboy-Deutschpop à la Zartmann, Schmydt, Levin Liam und Berq (von denen letztere genannten auch auf diesem Album zu finden sind). Bei Tracks wie "Kaputte Diamanten" und "Letzter Mensch" sehe ich schon die Sophias, Lisas und Kathis dieser Welt auf und hab hüpfen und mitsingen. Und genau diese Anbiederung ist der Teil des Albums, welchen ich sehr unsympathisch finde. Aber genaueres dazu später.
Zuerst die positiven Sachen: Sehr viele Dinge sitzen. Die Stimme ist gut eingesetzt, der Flow flüssig, die Beats ordnen sich Text und Vocals etwas unter, aber haben Qualität und wenn es nicht gerade um die große Liebe geht, sind die Texte auch sehr spannend. Ob Apsilon wirklich so poetisch genau der Tochter eines NSU-Opfers 20 Jahre später an seinem Geburtstag begegnet ist, sei dahingestellt, "Sommermärchen" zeigt stark die beiden Extreme, in denen sich ein Deutscher mit migrantischer Herkunft bewegen muss. Den Track "Berg" habe ich auch sehr gefühlt. Grundsätzlich sind alle Songs sehr gut produziert, was die hohe Punktzahl durchaus rechtfertigt.
Aber kommen wir zu meinem Problem mit dem Album. Und dazu muss ich einen Absatz aus dieser Review zitieren:
"Nach 'Mann Im Schloss' überzeugt anschließend 'Letzter Mensch' vor allem textlich und zeigt nochmals, wie mühelos Apsilon große gesellschaftliche Fragen mit sehr persönlichen Gefühlen verbindet. Bei ihm stehen Einsamkeit und Entfremdung nie nur für individuelle Probleme. Sie erzählen immer auch von den Bedingungen, unter denen Menschen überhaupt erst vereinsamen."
Das sehe ich ehrlich gesagt nicht so. Die Bedingungen, von denen Raatz hier spricht, kommen im Album nicht so explizit durch. Apsilon definiert sich - zumindest von dem Marketing her, was ich mitbekommen habe - als Künstler, der vor allem als gesellschaftskritisch und politisch wahrgenommen werden will. Doch die dargestellte Politik in diesen Songs ist immer durch die Linse des Individuums betrachtet. Das ist kein Ansatz, der per se falsch ist, nur bergen auf das Individuum fixierte Kunstwerke immer die Gefahr, systemische und strukturelle Probleme in den Hintergrund zu stellen. Und damit ein Erkenntnisgewinn für den Rezipienten. Um es klar zu äußern: Apsilon benennt an keiner Stelle den neoliberalen Spätkapitalismus als Urheber der Probleme, die ihn umtrieben haben und um umtreiben. Viel mehr werden die Probleme einfach benannt und ja, die Welt ist scheiße und alles ist ungerecht. Gerade im Anbetracht dessen passt "Weg hier raus" als erster Track sehr gut, weil hier nur ein Vibe beschrieben wird, aber ansonsten nichts folgt.
Umso ernüchternder ist es dann, wenn nach einigen doch stabilen Tracks über die eigene Verordnung im sozio-politischen Gefüge Deutschlands dann mit "Letzter Mensch" der Bogen zurück zur Liebe gespannt wird:
"Du bist mein letzter Mensch
Du hältst meine Hände hier am Ende der Welt"
Ich kam mir schon ein wenig verarscht vor. Auch wenn es wahrscheinlich nicht so gemeint ist, erschien mir dieser Song wie die Auflösung des Komplexes und die Antwort auf alle zuvor gestellten Fragen: Wahre Liebe in schwierigen Zeiten. Ja toll, alles nur, um dem Refrain eines seichten Deutschpop-Liebeslieds etwas wirkungsvoller zu machen. Ohnehin zeigt sich in "Letzter Mensch" auch die methodische Schwäche, die auch schon bei "Weg hier raus" genannt wurde. Man nennt, was falsch läuft und falsch ist, setzt sich aber nicht mit den Ursprüngen der Probleme auseinander.
Als Zeitzeugnis einer einzelnen Person im Deutschland der Jetztzeit ist dieses Album wirklich gut. Als ein Werk ein von Kunst, die sich als politisch versteht? Viel zu viel Individuum und zu wenig Systemkritik. Zumindest auf diesem Album. Was die vorherigen Werke angeht, kann ich tatsächlich nichts sagen.
Titan und Rennen sind echt genial.
D-Rap ist halt so wie eine mündliche Prüfung. Wenn man als Prüfer sechs Stunden lang den größten Unfug hört, dann aber jemand kommt, der wenigstens etwas vom Fach versteht, ist man auch gewillt, die volle Punktzahl zu geben.
Hätte richtig gut werden können, wären da nicht wieder die unsäglich verzerrten und einseitigen Aussagen und Seitenhiebe zu Gaza und Palästinensern.
Ironischerweise höre ich kaum einen Künstler, der sich der israelischen Opfer und des ständigen Terrors, dem sie seit fast 80 Jahren ausgesetzt sind, annimmt.
Wo sind die Lines, in denen auf die perverse Gewalt der Hamas an Israelis UND Palästinenser eingegangen wird? Israelinnen wurden bei der Vergewaltigung am 07.10. durch die Hamas die Brüste abgeschnitten, Palästinenser, die gegen die Hamas opponierten mit Eisenstangen die Beine gebrochen. Kinderhochzeiten sind in Gaza Alltag. Alles vor laufenden Kameras, alles auf Captagon.
Aber ISRAEL!!!
Echte Linke Solidarität würde sich hinter diE Palästinenser UND die Israelis stellen mit dem gemeinsamen Ziel, das Faschisten-Pack der Hamas (und Hisbollah, Houthis, Mullahs im Iran usw.) von der Oberfläche zu tilgen.
Anstelle dessen solidarisiert sich die Linke mit Islamisten und Neonazis. Ganz im Sinne von:
Antisemiten aller Welt - vereinigt euch!
Und die "linke" Kulturindustrie macht Fleißig mit, wiederholt die ständigen Lügen und Vorwürfe und interessiert sich einen Scheißdreck für das restliche Leid der Welt. Dort, wo Menschen von der eigenen Regierung massenhaft abgeschlachtet werden (Iran anybody?!) Hält die Linke die Fresse. Am Ende manifestiert sich der Israelhass in einen akuten Antiasemitismus-Problem, das sogar tendenziell "linke" Sendungen wie die Anstalt auch als solches benennen (Immerhin!).
Die ständige Gehirnwäsche imaginiert die Linke als ihr "Vietnam" (komplett gaga auf so vielen Ebenen) und anstelle sich wirklich wichtiger Themen zu widmen (Klima, Sozialabbau, Kapitalismus überwinden...) malt man lieber rote Dreiecke auf Häuserwände.
Und der Linke Kulturbetrieb macht fleißig mit. Entweder aus Opportunismus, Dummheit oder echtem Judenhass.
Yeah... Premium Ragebait. Schön gemacht
"Ausgeladen werden bei 'nem Festival
Wеil man seine Fressе aufmacht zu Palästina"
"Spuck' auf diе Stuttgarter Zeitung, ha, jedеr Hund hat jetzt 'ne Meinung, ja" (die Stuttgarter Zeitung hat über Apsilon's "Free Palestine" negativ berichtet)
Sind diese unzählig vielen Lines auf dem Album die "unsäglich verzerrten und einseitigen Aussagen und Seitenhiebe zu Gaza und Palästinensern.", von denen du erzählst? Oder sind es die letzten vier Songs, die allgemein und aus Sicht der leidenden Bevölkerung die Aussage "Krieg ist scheiße" haben, ohne für oder gegen irgendwen explizit Partei zu ergreifen?
Und hat Gzuz sich eigentlich schon zum Nahostkonflikt geäußert?
Ich denke meine Haltung zu Nahost-Konflikt ist klar herausgekommen oder?
Wenn "Krieg scheiße ist", warum wird das dann in der linken Szene fast ausschließlich aus Sicht der Palästinenser erzählt? Welches Narrativ bedient man wohl (at least implizit) damit?
Im Übrigen Frage ich mich im Kulturbetrieb eh, ob die Künstler überhaupt wissen, was sie da von sich geben oder ob sie einfach nur vom Management dazu gedrängt werden. Ist schon ironisch, wie sich die Solidaritätsbekundungen unter Künstlern für die Palästinenser häufen (weil man da rein emotional einen Freiheitskampf reinprojiziert), während sich von denen keine Sau für den echten (!) Genozid der Hamas an über 1000 Jüdinnen & Juden auch nur im Ansatz interessiert hat.
Gesellschaftskritische Künstler sind immer dann gut, wenn sie sich mit Themen und Erfahrungen aus ihrem erlebten Alltag auseinander setzen. Wenn Apsilon über den Sommer 2006 rappt und die Hoffnungen und Träume eines 9-jährigen durch Papas Feststellungen zum nächsten NSU-Mord zertrümmert werden, dann macht das was mit mir und berührt mich. Und es eröffnet mir neue Perspektiven für diese Bevölkerungsgruppe, der Kultur usw.
Aber über Gaza zu rappen, was er selbst nur aus den Medien kennt und dann auch ohne Studium diverser Bücher usw. wohl auch kaum einschätzen kann, untergräbt seine Realness aka Glaubwürdigkeit massiv. Ist de facto bei jedem Künstler in dem Fall so. Bei mir stellt sich der Eindruck ein, dass man halt mal über Gaza rappen muss, weil issso, Zielgruppe ansprechen und letztlich (besonders ironisch) Umsatz generieren.
Das Perfide daran ist nun mal, dass man damit Antizionismus und Antisemitismus befördert. Nicht umsonst sind die antisemitischen Gewalttaten seit dem 07.10.2023 im Westen in die Höhe geschellt. Und die sog. Linke trägt daran einen beträchtlich Anteil - sowohl ideologisch als auch durch Straftaten.
Im Übrigen habe ich unsäglich und nicht unzählig geschrieben. Immer brav bei der Sache bleiben, ja?!
Zionismus ist eine antisemitische Ideologie.
Linke sind immer auf der Seite der vermeintlich Unterdrückten, um die Leere in ihrem Leben zu füllen. Dabei gleiten sie in eine Art von Paralleldimension ab und machen sich mit Leuten gemein, die die Linken ohne zu zögern umbringen würden. Lass die Linken nach Gaza gehen und mit den "Unterdrückten" reden. Das würden sie nicht überleben. Ähnlich ist es mit dem Kapitalismus und den "Armen". Anstatt sich selbst zu hinterfragen, warum es bei einem finanziell schlecht läuft, sind die Reichen auf einmal Schuld.
"Aber über Gaza zu rappen..."
Und genau das tut Apsilon auf dem Album gar nicht, das ist der Punkt meines Kommentars. Die beiden Lines, die ich in meinem vorherigen Kommentar eingangs zitiert habe, sind die einzigen Stellen, an denen er das Thema mal für eine halbe Sekunde ankratzt.
Und Antisemitismus ist, wenn man Juden pauschal hasst, weil sie Juden sind. Antisemitismus ist nicht, wenn man Netanyahu, Ben-Gvir und deren Kumpels wegen derer sehr konkreten Worten und Aktionen für genauso große Hurensöhne hält wie deren Gegenstücke in den Führungsebenen in Palästina und dem Iran. Das einfach mal "nicht für oder gegen irgendwen Partei zu ergreifen" scheint dir auch irgendwie schwer zu fallen, in all deinen Kommentaren hier musst du anscheinend spätestens ab dem dritten Satz Israel abfeiern. Hast du überhaupt noch Spaß an Musik, wenn du alles totanalysieren und auf "Antisemitismus" prüfen musst?
"Ist schon ironisch, wie sich die Solidaritätsbekundungen unter Künstlern für die Palästinenser häufen (weil man da rein emotional einen Freiheitskampf reinprojiziert), während sich von denen keine Sau für den echten (!) Genozid der Hamas an über 1000 Jüdinnen & Juden auch nur im Ansatz interessiert hat."
Was für ein absurder Absatz.
- Es ist rein faktisch ein Freiheitskampf gegen ein faschistisches, von Vernichtungsfantasien getriebenes Apartheidsregime. Israelische Offizielle wie zB Ben Gvir sagen das seit Jahren total offen...
- Wieso sind 2000 Tote bei einem abscheulichen Terrorangriff ein Genozid, aber die ca. 73.000 Toten im Gazastreifen (Geschätzte Zahl von diversen Menschenrechtsorganisationen), die zu einer überwältigenden Mehrheit Zivilisten sind, sind Keiner?
CAPSLOCK hat anscheinend das Video das nicht über Candace Owens ist gesehen.
@Caps: kannst du diese These etwas näher erläutern?
@DerWeiseHai Jetzt komm ihm doch nicht mit Tatsachen. Das zerstört dich sein Bild von der moralischsten Demokratie der Welt.
Jetzt beißt doch bitte nicht bei diesem Constantin-Schreiber-Verschnitt an, Kinners. Offensichtlicher kann man doch kaum trollen.
Das ist ja interessant. Da die Standpunkte auch von Forschern, Politikern, Staatschefs und Prominenten weltweit vertreten werden: Sind das alles Trolle? So einfach läuft das in der linksextremen Zauberwelt.
@ceee3
Genau das meine ich. Du bist ein Paradebeispiel für das Brainwashing der Linken und verbreitest anti-israelischen Unfug.
Du erhebst Aussagen einzelner Politiker zur Handlungsmaxime des Staates. Das wäre so, als würde man Söders Ergüsse automatisch zur deutschen Staatsräson definieren. Komplett gaga halt.
20% der israelischen Bevölkerung SIND Palästinenser. Drusen nehmen eine zentrale Stellung im Militär ein. Israel ist DIE Schutzmacht für Minderheiten im Nahen Osten. Wer verteidigt denn sonst die Alawiten oder Drusen in Syrien gegen die Übergriffe des Islamfaschistischen Regimes und Ex-Al-Quaida aus Damaskus?
Die 73.000 Tote (wobei hier ungefähr die Hälfte Kombatanten aka Hamas-Kämpfer waren) sind Kriegsopfer. Die Hamas hat mit breiter Unterstützung der Palästinenser in Gaza einen Krieg begonnen. Dass dabei Menschen sterben, ist die traurige Konsequenz. Mit deiner Logik müsste man der Ukraine auch einen Genozid an den Russen vorwerfen, weil da sterben ja auch regelmäßig Zivilisten.
Im Übrigen versteckt sich die Hama gezielt hinter ihrer Bevölkerung, um die Opferzahlen hochzutreiben.
Ob jede Bombe Israels gerechtfertigt ist seit mal dahingestellt. Und das ist auch berechtigte Kritik. Aber die Linke spricht ja Israel komplett sein Recht auf Verteidigung und soagr sein Existenzrecht ab und imaginiert dann auch noch was von Besatzungsmacht hinzu.
Seit seiner Existenzgründung hat Israel nicht einen Krieg begonnen. Mehrfach wurde den Palästinenser ein Angebot für Frieden und für die Zweitstaaten-Lösung gemacht. Und immer wieder und wieder wurde es von den Palästinenser abgelehnt.
Im Übrigen sind Opferzahlen für einen urbanen Konflikt äußerst gering. In Westpoint geht man zB von einem Verhältnis von 1:8 aus (also 8 tote Zivilisten auf 1 Kombatanten). In Gaza liegt das Verhältnis ungefähr bei 1:1,5 - 2.
Rein "Faktisch" erzählst du Blödsinn. Deine Kritik trieft vor Doppelstandards und Dämonisierung. Fakten sind irrelevant, Hauptsache die man kann sich ergeifern und einen Befreiungskampf herbei fantasieren.
Irre, komplett gaga. Oder um es in ein Bild zu fassen:
https://www.reddit.com/media?url=https%3A%…
Hey, mein lieber Einsachtsiebener, lass uns mal kurz zum Thema zurückkommen, bitte. Kannst du ein paar weitere Zeilen vom Album "Glanz Null" des Sprechgesangsartisten "Apsilon" zitieren, in denen er das macht, worüber du dich hier in Ragism... äh in Rage redest? Also
"die unsäglich verzerrten und einseitigen Aussagen und Seitenhiebe zu Gaza und Palästinensern."?
Neben den von dir genannten ist es für mich relativ klar, auf welchen Konflikt er sich prior bezieht, wenn im weiteren Tracks über Krieg und Co. diskutiert wird.
„Mit jedem Krieg, den sie verkaufen / Mit jeder Bombe auf ein Haus“
Da bin ich vielleicht ein bisschen biased, aber in der begleitenden Medienkampagne hat er sich ja auch relativ klar dazu geäußert.
Erinnert mich an KIZ unterkomplexes "Frieden". Hier das gleiche:
Rappen sie über den "Görli" glaube ich es Ihnen, schaffen sie Gesellschaftskritik mit Herz und Verstand.
@gueldi:
https://www.youtube.com/watch?v=BZkxE0YNj8…
@GZUZ halt dein Maul mit deiner Genozid-Propaganda. Niemand glaubt das, kein seriöser Wissenschaftler stützt deinen Hasbara-Müll, Bibi ist laut IStGH ein Kriegsverbrecher, die Bilder von Gaza zeigen einen genozidalen Vernichtungskrieg und keine "vErTeIdIgUnG", die meisten Experten schätzen die Todeszahlen sogar deutlich höher ein als die des palästinensischen Gesunheitsministerium und es ist inzwischen Fakt, dass die Hälfte der Opfer Frauen und Minderjährige sind. Es ist ein Genozid, Israel ist ein Staat mit faschistoider Regierung, alles Andere ist Unsinn.
Wie nennt sich die Propaganda, die du hier wieder gibst? Rate mal.
@gueldi: hier gibt es einen Überblick https://en.wikipedia.org/wiki/Zionist_anti…
Auszug: „The Austrian-Jewish anti-Zionist writer Karl Kraus regarded antisemitism as the "essence" of the Zionist movement and used the label "Jewish antisemites" to describe Jews who identified as Zionists.“
@CAPSLOCKFTW: Karl Kraus hat dieses Statement später angesichts des Aufstiegs der NSDAP als nicht mehr zeitgemäß bezeichnet und Verständnis für Herzl geäußert.
Lies doch den ganzen Artikel.
@Caps: Danke, jetzt weiß ich, auf welchen Diskurs du dich beziehst.
Muss aber ma sagen, dass ich Aussagen wie „Zionismus ist eine antisemitische Ideologie“ bei dieser äußerst komplexen Gemengelage aus divergierenden soziologischen, politischen und theologischen Standpunkten als extrem verkürzt empfinde. Und Verkürzungen haben wir in der Debatte echt schon mehr als genug.
Anyways, ich will mich da auch nicht mehr dran beteiligen, das frustriert mich zu doll.
Aber danke für die Antwort und den erklärenden Link.
Kann bei dem Satz auch nicht zu 100% mitgehen, finde ihn aber fruchtbar und interessant. Nehmen wir z.B. mal eine andere extremistische, schwurbelige Gruppe einer anderen Religion...: Die "Evangelische Freikirche Riedlingen" lehrt Rassismus und Hass. Es gibt viele gute Gründe, sie "unchristlich" zu nennen - einfach weil sie grundsätzlich andere Dinge lehrt als die, auf sie sich die überwiegende Mehrheit der praktizierenden Gläubigen geeinigt hat. Auch, dass sie eine Pervertierung des Christentums sei, ist ein legitimer Punkt.
Vielleicht kann man soweit gehen und sagen, sie sei "antichristlich". Auf jeden Fall müsste man schon ein ziemlich hirnbeschädigt sein, um anzunehmen, sie sei repräsentativ für die Angehörigen dieser Religion. Faschisten sind für niemanden repräsentativ als für sich selbst. Die AfD wird auch nie repräsentativ für "Deutschland" insgesamt sein.
Zionismus ist im Grunde dasselbe wie ISIS.
Hirnbeschädigt sind deine jämmerlichen Versuche deinen Antisemitismus als Akt des Humanismus zu verkaufen. Die Genugtung bleibt, dass du keine Macht besitzt, um deine Abscheulichkeiten in die Tat umzusetzen. Den Staat Israel wird es immer geben, dich und seine "Kritiker" nicht.
https://www.kas.de/de/web/extremismus/link…
Allerdings geht der linksextreme „Antizionismus“ bisweilen so weit, dass Israel als „zionistisches Gebilde“ bezeichnet und ihm das Existenzrecht abgesprochen wird – auf eine solche Idee käme wohl niemand, dem vielleicht an der belgischen, dänischen oder französischen Politik irgend etwas nicht passt. Israel gilt in der Perspektive eines linken Antisemitismus nicht als ein Zufluchtsort für Juden, die den Holocaust überlebt haben, sondern als ein verbrecherisches Unternehmen, das beendet werden müsse – die Nachkommen der Opfer nationalsozialistischer Verfolgung werden zu Tätern umgedeutet, die angeblich eine „Endlösung der palästinensischen Frage“ (so deutsche Linksextremisten 1982) betreiben.
Wie fühlt es sich eigentlich an, Mitglied einer minimalst kleinen Denkrichtung zu sein, die wirklich überall außerhalb Deutschlands als rechtsextrem bis faschistisch gilt - und gleichzeitig dermaßen verschallert ist, dass sie meint, sie könne eine zu schützende Minderheit vor Faschismus schützen? Bestimmt eine ziemlich intensive Gedanken- und Gefühlsachterbahn mit akuter Schleudertraumagefahr, oder?
"ein Zufluchtsort für Juden, die den Holocaust überlebt haben"
Inwiefern gilt das für Zio-Faschos aus New Jersey, die Pali-Häuser im Westjordanland abfackeln und die Bewohner erschießen, während die IOF zuschaut?
Es gibt keinen internationalen Konses darüber, dass Zionismus rechtsextrem oder faschistisch sei. Unter Linksextremisten und Antisemiten sieht das global sicherlich anders aus. Da könntest du Recht haben.
Es gibt aber einen Konsens darüber, dass Israel ein faschistisches Apartheidsregime ist, dass einen Genozid begeht.
*das
Konsens brauchts da nicht. Man sehe sich halt mal Israels wichtigste, außerhalb Deutschlands sogar oft einzige Untersützer*innen an: Trump, Vance, Milei, Noboa, Weidel, Höcke, damals Orban... Nicht ein einziger rechter Politiker setzt sich für Palästinenser*innen ein. Ziemlich komisch, wenn diese doch so krass faschistisch und völkermörderisch am Start sein sollen, hm?
Zionismus heißt, dem jüdischen Volk einen sicheren Existenzraum zu geben. Die Idee ist älter als der Holocaust, wurde durch diese schlimmste aller zivilisatorischen Katastrophen aber erst Recht in seiner Notwendigkeit bestätigt.
Den gleichen Safe Space fordere ich übrigens für die Kurden ein. Das nur am Rande.
Wer den Zionismus zu einer vermeintlich antisemitischen Mär umdichtet, spricht dem Staat Israel sein Existenzrecht bewusst ab und möchte damit dem jüdischen Volk seinen Sicherheitsraum entreißen. Was in letzter Konsequenz der eigentliche Antisemitismus ist.
Johannesberg, bist du es?
Lösch Dich bitte, wir als Community wären vor 2,5 Jahren noch Deinem Hasbara Gelaber auf den Leim gegangen, inzwischen sind wir aber schlauer.
Ideologisch verbrannter? Kann man grüne Stirnbänder im Fanshop kaufen?
Argumente kommen keine, dafür fliegen Steine.
Von denen haste offensichtlich ein paar zu viele gegen den Schädel bekommen, aus welcher Richtung auch immer.
Wann fährst du nach Gaza? Hinter dem eigenen Schreibtisch bauchlinke Wohlfühlpropaganda zu verbreiten lässt dich zum Champagnersozialisten werden. Dobrindt hat Recht. Wir müssen uns wieder stärker dem Linksextremismus und dem linken Antisemitismus zuwenden.
https://www.verfassungsschutz.de/SharedDoc…
Für dogmatische Linksextremisten ist die Palästinasolidarität ein wesentliches und einander verbindendes Betätigungsfeld. Sie beinhaltet verschiedene Facetten bis hin zu Israelfeindschaft und Antizionismus. Zielgerichtet versuchen dogmatische Linksextremisten, Debatten und Demonstrationen mit Bezug zur Situation im Nahen Osten ideologisch und personell zu durchdringen.
Dahinter steht die Absicht, eine Definitionshoheit zu erlangen, die nicht extremistischen Teilnehmenden von Veranstaltungen zu radikalisieren und in einer Frontstellung gegenüber dem demokratischen Verfassungsstaat hierzulande zu vereinen sowie neue Mitglieder zu rekrutieren. Dabei werden immer wieder an sich demokratische und humanitäre Anliegen missbraucht, Kundgebungen diskreditiert, Meinungspluralität ignoriert und gewalttätige Auseinandersetzungen und gesellschaftliche Spaltung provoziert, nur um das Dogma der eigenen Ideologie durchzusetzen.
Hast cool abgeschrieben, braver Goj.
@nolte
Es gibt sie noch im linken Milieu: echte Linke, die sich von Debatten nicht emotionalisieren lassen und so gut es geht objektiv die Sachlage analysieren.
Danke für den solidarischen Support!
Das ist das, was ihr Zionisten Faschos supported:
https://www.youtube.com/watch?v=DvDvhLkb9ms
Gespräche unter Antideutschen
nolte: Dobrindt hat Recht. Wir müssen uns wieder stärker dem Linksextremismus und dem linken Antisemitismus zuwenden.
Geeesuzzz: Danke für den solidarischen Support!
Und jetzt supporten wir beide einfach weiter den Genozid in Gaza und dem Westjordanland!
Album der Woche ? Zum Glück sind Geschmäcker unterschiedlich
Ich habe Glanz Null wirklich eine Chance geben wollen, aber selten hat mich ein Album so kaltgelassen. Fast jeder Song klingt, als würde er auf derselben musikalischen Schablone basieren: monotone Beats, kaum Dynamik und Melodien, die schon wieder vergessen sind, bevor der nächste Track beginnt.
Die Texte wollen tiefgründig und gesellschaftskritisch sein, wirken auf mich aber oft eher wie eine Aneinanderreihung von Schlagworten und moralischen Botschaften. Statt Geschichten zu erzählen oder Emotionen zu wecken, hat das Album für mich etwas Belehrendes. Nach einigen Songs hatte ich das Gefühl, immer wieder dieselbe Aussage in leicht veränderter Form zu hören.
Auch produktionstechnisch fehlt mir der Mut. Alles ist sauber, aber steril und erstaunlich einfallslos. Es gibt kaum Momente, die überraschen oder im Gedächtnis bleiben. Wo andere Rap-Alben mit starken Hooks oder markanten Beats punkten, zieht sich Glanz Null über weite Strecken zäh dahin.
Am Ende bleibt für mich ein Album, das zwar viel vermitteln möchte, musikalisch aber erschreckend wenig bietet. Gute Absichten ersetzen keine spannenden Songs. Ich werde es sicher kein zweites Mal hören. 1-2
Dieser Kommentar trifft für mich den Nagel auf den Kopf, es geht mir ganz genau so.
Irgendwie wie Montez. Das ist Rap, der demnächst auf „Arena-Tour“ performt wird. Der Dude hatte safe Deutsch- und Politik-LK in der Oberstufe…
Wer politische Texte im Rap feiert, sollte lieber auf die Klassiker zurückgreifen: Advanced Chemistry (eigentlich Chemie-LK, lol) oder Phily MC (unvergessen mit Unkraut vergeht nicht). Diese ganzen Jungspunde kann ich mir nicht geben.
Hammer Produktion und flowtechnisch endlich nochmal jemand der nicht einfach das macht was immer funktioniert. Texte auch anregend meiner Meiner nach, hören lohnt sich
Gute Produktion ja, und die Texte gehören schon zu den besseren im aktuellen Deutschrap, aber Reime und Style eher naja. Positiv überrascht bin ich nur von dem Featuretrack mit Ikkimel.